Mitbewohner im Haus nutzen seit dem Frühjahr den gemeinsamen Fußweg von Gehsteig an der Straße zu den Hauseingängen als Parkplatz.
Von der Straße am Gehsteig führt ein ca. 2m breiter mit Betonplatten belegter Fußweg zu deren Hauseingang in etwa der Mitte des Hauses, es dürften insg. ca. 15m sein. Der Zugang zu unserer Wohnung/Außentreppe zweigt nach ca. 6m ab. Im hinteren Teil wird das Auto der unteren Mieter abgestellt.
Laut einem Anwohner gegenüber, der seit mind. 30 Jahren hier wohnt, gibt es keine "Zufahrt" vor dem Haus, der Bordstein ist nicht abgesenkt.
Der Weg wurde so breit angelegt, da das Gebäude ursprünglich ein Büro-/Verwaltungsgebäude war.
ca. 3m nebendran befinden sich unsere beiden offiziellen Stellplätze auf den Hausgrund, der Bordstein ist hier, wie bei allen Zufahrten in der Straße angesenkt.
Die Mieterin verscheucht oder nötigt ständig Anwohner, Besucher einer Gaststätte oder auch unsere Gäste, falls jemand völlig Regelkonform auf der Straße "vor ihrer Einfahrt" parkt.
Wir fanden im Januar einen Zettel mit der Drohung im Briefkasten, dass wir künftig abgeschleppt werden, sollten wir nochmals die "Einfahrt" zuparken.
Vor ca. zwei Wochen wurde meine Freundin wieder angeblökt, da sie angeblich zu dicht an der "Ausfahrt" geparkt hatte. Wobei unser Fahrzeug mind. 2,5m entfernt stand.
Außerdem wurde angekündigt, sie würde demnächst ein Schild am Gehsteig mit dem Hinweis "Einfahrt - parken verboten" o.ä. aufzustellen.
Um die Sache klar zu stellen, und zwar so schnell wie möglich, wollte ich mich bei der Stadt zu Details des Grundstücks erkundigen.
Welche Stelle wäre hier zuständig, wer kann Einblick in Unterlagen beim Katasteramt nehmen, Jedermann, nur Bürger, nur Anwohner oder Eigentümer?
Wie kommt man an diese Auskünfte?
Sehe gerade, Auskünfte bei den Ämtern kosten (viel Geld). Dann muss ich die Sache wohl beim Ordnungsamt(?) melden, da wir genötigt werden den öffentlichen Verkehrsraum nicht zum Parken nutzen zu dürfen?