Hallo,
Das ist mein Problem: Ich wohne in einem weitgehend unsanierten Altbau unterm Dach. Beim Einzug vor 18 Jahren wurde mir vom Vermieter (kommunale Wohnungsbaugesellschaft) eine baldige Sanierung in Aussicht gestellt. Getan hat sich bisher nichts. In einem Punkt fällt es mittlerweile sehr störend auf: Die fehlende energetische Sanierung. Die Folge sind an Hitzetagen wie diesen, Temperaturen von über 30 Grad in der Wohnung. Selbstverständlich habe ich meinerseits alles getan, um diese zu senken (Fenster zu, entsprechende Rollos, Ventilatoren laufen auf Dauerbetrieb etc.). Selbst mit nachts alle Fenster/Türen zum Lüften auf, bekomme ich die Temperatur dann kaum unter 25 Grad. Spätestens um 10 sind sie dann wieder bei 30 Grad. Aktuell 15.30 Uhr sind es 32 Grad. Da ich freiberuflich am Computer tätig bin, bin ich auch tagsüber weitgehend zum Aufenthalt in der Wohnung gezwungen. Mittlerweile ist das eine Tortur. Ich weiß, dass es Mindesttemperaturen gibt, welche erreicht sein müssen. Meine Frage: Gibt es auch eine Höchstgrenze des zumutbaren? Welche Ansprüche habe ich gegenüber dem Vermieter bzgl. Wärmeschutz? Kann ich Mitminderungen geltend machen, da ich meine Wohn- und Lebensqualität mittlerweile stark beeinträchtigt sehe?
Danke im Voraus!
Andi