Ich hätte daher mal eine Frage zum Thema Härte in diesem Zusammenhang:
Ist es KEINE Härte im rechtlichen Sinne, wenn ich
- eine günstige Wohnung, auf die ich mich finanziell eingestellt habe, gegen eine erheblich teurere eintauschen muss, weil die Mietpreise so enorm gestiegen sind?
- nur einen Teilzeitjob habe - mit entspr. Verdienst (passende Jobs fallen ja nun auch nicht gerade vom Himmel)
- außerdem meiner Tochter Unterhalt zahlen muss (lfd. Studium), der Satz lt. Düsseldorfer Tabelle beträgt über 500 EUR, anderer Elternteil bezieht Rente und muss nicht zahlen
- in den letzten Jahren wg. Rückenbeschwerden (Skoliose), chronischer Bursitis (Kalkschulter) und Kapselriss im Finger mehrfach erkrankt war und keine schweren Sachen tragen kann und darf, daher keinen Umzug in Eigenleistung durchführen kann?
Wer zahlt mir die Umzugskosten durch ein Unternehmen, wenn ich gar nicht umziehen will?
- in der jetzigen Wohnung zugesichert bekommen habe, dass ich ein Instrument spielen kann, was für meine nebenberufliche Tätigkeit erforderlich ist, aber eben nicht in jeder beliebigen anderen Wohnung akzeptiert wird? (Zudem wurde mir bei Einzug ein langfristiges Mietverhältnis in Aussicht gestellt.)
Fazit: Mein Besitzstand wird durch einen ungewollten Umzug in eine andere, für mich kostenträchtigere Wohnung erheblich geschädigt, mein Lebenskonzept, auf das ich mich langfristig eingestellt habe, total durcheinandergebracht, und meinen eigentlichen Beruf, Musiker, kann ich u. U. nicht mehr weiter ausüben, was eine weitere finanzielle Schädigung bedeuten würde.
Das alles soll KEINE HÄRTE darstellen? Jedenfalls sind die Härtefallbegründungen, die ich lese, mehr als mager.