Hallo Community,
ich möchte meinen Fall schildern und vielleicht kann mir jemand helfen oder hatte sowas schon mal. Ich bedanke mich voraus.
Die Mietwohnung ist zum 30.09.18 gekündigt. Lt. Mietvertrag sollte die Wohnung alle 5 Jahre gestrichen werden (ich hätte in meiner Mietzeit 3x streichen müssen). Das habe ich aber nicht getan, da bei Einzug neu tapeziert wurde, ich Nichtraucher bin, selten zu Hause bin und ich es daher nicht für nötig empfand.
Nun will der Vermieter zum Auszug fachmännisch gestrichen haben. Ist eigentlich klar und nichts dazu zu sagen, aber ........
Bei meinem Einzug war abgeklärt, dass ich die Wohnung ungestrichen übernehme, ohne Tapete. Allerdings war eine Grundreingung vereinabart. Der Vormieter war Raucher und es war alles komplett verdreckt (Holzdecken, Türen, Schalter, Steckdosen). Diese Grundreinigung wurde aber nie durchgeführt. Alles das habe ich selbst in tagelanger Arbeit gereinigt und gesäubert. Die ganzen Mängel und Reinigung habe ich in einem Protkoll erfasst und das wurde vom Vermieter abgezeichnet mit der Bemerkung, dass dies be- bzw. verrechnet wird. Dies ist aber nie geschehen. Da ich auch nicht am Anfang direkt Ärger machen wollte, hatte ich das auch nie mehr beanstandet.
Nun, da der Vermieter zum Schluss noch gestrichen haben möchte, habe ich das Thema aber wieder aufgegriffen mit der Begründung, dass ich die Wohnung gar nicht so dreckig verlassen kann, wie sie damals bei Einzug war. Lt. Vermieter zählt das unterschriebene Protokoll nicht mehr, da es zu lange her ist und er drängt auf den Mietvertrag und daher soll gestrichen werden.
Kann mir dazu jemand etwas sagen ? Kann ich mit dem unterschriebenen Protokoll was anfangen ? Wenn die Tapete in ungestrichenem Zustand zurück bleibt ist die Wohnung immer noch in besseren Zustand, als ich sie bei Einzug hatte. Wie verhalte ich am besten, was kann ich tun, wenn ich was tun kann ?
Vielen Dank an Euch
Saarmann