Hallo,
ich habe eine Zeitlang in einem Neubau auf 81m² mit Fußbodenheizung (laut Mietobektbeschreibung Fernwärme) gewohnt. Das Haus (Mehrparteienhaus) wurde Ende 2015 fertiggestellt und hat laut Energieausweis einen Endenergiebedarf von 54,4 kWh/(m² a), sowie einen Primärenergiebedarf ("Gesamtenergieeffizienz") von 47,6 kWh/(m² a).
Die energetische Qualität der Gebäudehülle H'T ist 0,308 kWh/(m² a).
In einem Zimmer haben wir die Heizung nie betrieben (12 m²) und im Schlafzimmer (14 m²) nur sehr selten. Ansonsten wurde nur in den wirklich kalten Monaten geheizt, im Sommer wurde die FBH grundsätzlich runtergefahren.
Heute habe ich die Nebenkostenabrechnung für ein Jahr bekommen und bin vom Glauben abgefallen. Für 12 Monate werden mir dort für die Heizkosten etwas mehr als 2200€ in Rechnung gestellt. Das kommt mir enorm hoch vor. Da war ja meine schlecht isolierte Mietwohnung mit 25 Jahre alter Ölheizung noch günstiger. Und auch die mit Durchlauferhitzer (Gas) geheizte Wohnung landete nur bei einem Bruchteil dieser Kosten.
Sind die angesetzten Kosten realistisch?
Beste Grüße
Michael