Hallo,
ich wohne in einem Haus, in dem 6 Eigentumswohnungen durch eine Genossenschaft, die das HAus verwaltet, verkauft wurden.
Mein Vermieter (Herr S) ist der einzige Eigentümer im Haus, der seine Wohnung vermietet - die anderen Wohnungen gehören anderen Eigentümern, die ihre Wohnungen nicht vermieten, sondern selbst darin wohnen.
Ein anderer Bewohner (Herr R) im Haus, der also selbst Eigentümer seiner Wohnung und nicht Mieter ist, besitzt einen Hund, der vor einem Jahr täglich 7 Stunden lang bellte.
Ich wandte mich vor einem Jahr an die Genossenschaft, um mich über den Hund zu beschweren. Doch die Genossenschaft sagte mir, dass nicht ich die Beschwerde vorbringen sollte, sondern mein Vermieter.
Mein Vermieter (Herr S) sprach also mit dem Halter des Hunders (Herr R) und das ERgebnis war, dass der Hund seither nicht mehr im Haus lebt, sondern bei seiner Tochter.
So weit, so gut. Der Lärm wurde also durch meinen Vermieter beseitigt.
Nun begann Herr R mich jedoch zu bedrohen, indem er mich vor der Wohnung aufsuchte und mir klar und unmissverständlich Gewalt androhte.
Seither war auch immer wieder klar zu sehen, dass Herr R sehr erbost und wütend darüber war, dass sein Hund nicht mehr im Haus wohnen durfte.
Ich teilte diese Drohung von Herrn R wiederum meinem Vermieter mit, aber mein Vermieter glaubte mir nicht, dass HErr R micht bedroht hätte.
Ein Monat später befand ich mich mit meiner Tochter vor dem Haus und hatte die Türe offen gelassen. Herr R überholte uns beim Hineingehen und ließ dann die Türe zufallen als meine Tochter das Haus betreten wollte. Er hatt hier also zumindest fahrlässig meiner Tochter Gewalt zugefügt. Es war überhaupt nicht ersichtlich, warum Herr R die Türe geschlossen hatte, denn üblicherweise schließt niemand die Türe, wenn klar ist, dass ein anderer Mieter sie für seine Zwecke geöffnet hat.
Nun bin ich vor wenigen Tagen nachts Herr R im Hausflur zufällig begegnet. Ich wollte im Keller etwas holen, er kam zufällig spät abends vorbei. Herr R ist ca. 10-15 cm größer als ich und wiegt sicherlich 30-40 kg mehr als ich. Als ich an ihm im Flur vorbeiging, legte er seine Arme an und rammte mich, so dass ich gegen die Wand knallte. Er ging daraufhin einfach weiter, als ob nichts passiert wäre.
Ich habe diesen Vorfall meinem Vermieter geschrieben und mein Vermieter sagt, dass er nichts unternehmen wird, dass er also nicht mit Herrn R sprechen wird.
KAnn mir jemand sagen, ob es die Aufgabe meines Vermieters ist, dass er - genauso, wie er sich um Bellen eines Hundes kümmern sollte, das die Wohnqualität mindert - sich auch um diesen Fall kümmern sollte?
Oder wer ist der Ansprechpartner für diese potentielle Gewalt, die durch Herrn R ausgeht?
Ich habe keinen "Beweis", dass Herr R mir Gewalt angedroht hat und dass er faktisch an meiner Tochter und an mir Gewalt ausgeübt hat.
Vielen Dank.