Guten Tag an Alle
Wie der Titel verlauten lässt, habe ich ein sehr großes Problem. Und meine Frage bezieht sich darauf, was ich noch tun kann, und was die klügste Vorgehensweise ist.
Erstmal zu den Fakten: Ich wohne zur Miete in einer 70er Jahre Wohnung. Das sie nicht die beste Isolierung hat, war mir vor dem Einzug 2013 relativ klar, aber das, was nun passiert ist nicht mehr tragbar. An einer Wand (Außenwand) im Schlafzimmer und der derselben Wand im Wohnzimmer dringt mittlerweile Feuchtigkeit ein (Hauptsächlich im Eckbereich der aufeinanderstoßenden Außenwände) und das in Verbindung mit Schimmel. Ich habe die Wohnung stehts gut Stoßgelüftet und auch für ausreichend Wärme ist gesorgt. Die Wohnung war niemals kälter als 18°C und das in jedem Raum. Die Luftfeuchtigkeit war auch immer im absoluten Normalbereich. Andere Räume, wie Bad und Küche sind ohne jeglichen Schaden, also muss es mit dieser Außenwand zu tun haben, weil da ja viel mehr Feuchtigkeit im Raum ist, oder??
Im Oktober ist mir das das erste Mal nur in Verbindung mit Feuchtigkeit aufgefallen, ging wegen der steigenden Temperaturen aber wieder weg. Jetzt vor zwei Tagen bei stätig fallenden Temperaturen fiel es mir wieder auf und der Schaden wird immer größer.
Ich habe heute morgen meinem Vermieter einen Brief geschickt, ihm diesen per E-Mail als Anlage zukommen lassen und vergeblich versucht anzurufen.
Ich habe in dem Brief auf den Schaden hingewiesen und um eine dringende Bearbeitung gebeten.
Ob nun hier im Forum ein genauer Überblick der Sachlage möglich ist, weis ich nicht, aber hat jemand Tipps, wie ich weiter vorgehen soll? Gibt es irgendwelche versteckten Möglichkeiten, dass mir der Schaden zugesprochen wird? Und was sind mietrechtlich meine Möglichkeiten (Mietminderung, Kündigungsfrist verkürzen, evtl. Schadensersatz)?
Ich möchte klar stellen, dass es mir nicht darum geht irgend eine Summe X herauszuschlagen, oder andere Vorteile zu bekommen. Mein Ziel ist ganz klar aus der Wohnung auszuziehen und etwas qualitativ besseres zu suchen. Aber das natürlich auch zu einem tragbaren Kostenaufwand. Ich werde keine 3 Monatsmieten für 2 Wohnungen tragen wollen und auch keine Kurzentscheidung wegen einer neuen Wohnung treffen müssen, die mir nicht zusagt. Da ich vor drei Jahren aber noch Azubi war, blieb mir Preislich nichts anderes übrig als diese Wohnung(Sorry für die kurze Rechtfertigung).
Für die Hilfe hier bin ich sehr dankbar.