Guten Abend,
ich hab ein kleines Problem..
letztes Jahr am 3.Oktober kam ein Freund mit seiner Freundin zu Besuch. Im laufe des Abends ging die Freundin auf Toilette und der Schlüssel brach ab. (vorher gab es nie Probleme mit dem Schloss) da sie klautrophobisch ist geriet sie in Panik. Da der 3.Oktober ein Feiertag war und es schon sehr spät war, entschlossen wir uns dazu die Tür gewaltsam zu öffnen.
Folge des ganzen war eine Riss in der Tür und der Türschnapper ist abgebrochen. Also habe ich den Vermieter informiert und er sagte zu uns wir sollen die Tür von einem Tischler auswechseln lassen. Daraufhin kam ein Tischler und machte einen Kostenvoranschlag. den reichten wir bei der Versicherung des Freundes ein, der die Tür eingetreten hat. (seine Freundin hat keine abgeschlossen) seine Versicherung teilte uns mit, dass sie nicht in der Pflicht wäre zu zahlen aber aus Kulanz 50% ersetzt.
Die kosten der alten Tür beliefen sich auf 600€. Die Tür ist 11 Jahre alt und hat laut der Versicherung eine zu erwartende Lebensdauer von 30 Jahren. Daher rechnete die Versicherung mit verbleibenden 20 Jahren (400€) und zahlte uns die hälfte. Im Schreiben der Versicherung teilte sie uns mit, dass der Vermieter uns gegenüber ja kein Neuwertanspruch hat, und wir die 11 Jahre der Tür nicht zahlen müssen. Nun haben wir eine Tür für 672€ eingebaut und 200€ von der Versicherung bekommen. Die Vermietungsgesellschaft weigert sich einen Teil der Tür zu tragen, da es unser verschulden war.
Nun die Frage: Müssen wir die Kosten für die Tür wirklich alleine tragen? Die Tür ist ja immerhin schon 11 Jahre alt gewesen, und war voller Kratzer.. Die Versicherung hat ja extra drauf hingewiesen, dass die Vermietungsgesellschaft keinen Neuwertanspruch hat.
Was könnte ich unternhemen?
Vielen Dank schonmal für die Hilfe!
Liebe Grüße Dagglasson