Gutentag zusammen,
ich gehe davon aus, dass meine Schilderung hier etwas spezieller sein wird, deswegen hoffe ich, dass ich im richtigen Unterforum gelandet bin. Ich hoffe Sie können mir helfen.
Meine Partnerin ist Anfang Oktober nach Berlin Friedrichshain in eine ca. 8qm große Wohnung gezogen für die sie 500€ pauschal pro Monat bezahlt. Ein Mietvertrag ist nicht geschlossen worden und das ganze sollte auf Vertrauensbasis beruhen. Das fand ich persönlich nicht schlecht, aber habe mich über die hohen Kosten für das kleine Zimmer in dieser 2-Personen-WG sehr gewundert.
So kam es, dass ich meine Partnerin immer wieder darauf aufmerksam machte, dass sie sich trotz der Info, dass Berlin Friedrichshain ein toller und gehobener Stadtteil ist, mal informieren sollte, ob sie da nicht über den Tisch gezogen wird. Nun ist es passiert, dass sie vom Vermieter erfahren hat, dass die gesamte Wohnung insgesamt 750€ kostet. Also ihr Mitbewohner hat ihr einfach erzählt die Wohnung würde 1000€ kosten und sie würde die Hälfte bezahlen müssen (dabei ist sein eigenes Zimmer 16qm groß). Jetzt ist sie stinksauer und hat sich um eine neue Wohnung bemüht und auch gefunden.
Da kein Vertrag besteht, kann sie natürlich einfach raus. Jedoch hat sie zu Anfang eine Kaution von 500€ hinterlegt. Dies wurde schriftlich festgehalten und beide Parteien haben darauf unterschrieben. Jetzt sagt der Mitbewohner jedoch, dass meine Partnerin ihm 40 Tage hätte Zeit geben müssen und andernfalls die Kaution behalten dürfte. Da er jetzt einen Nachmieter finden muss, besteht er also darauf.
Wie ist das geregelt? Gibt es überhaupt eine Regelung oder muss er ihr die Kaution zurückzahlen?
Grüße
lagun4