Beiträge von Kasperklatsche

    "Wir bewohnen im OG eines Zweifamilienhauses"
    - Der VM wohnt auch darin?

    Nein, der Bruder bewohnt die untere Wohnung mit lebenslangem Wohnrecht. Die VM wohnt im Dorf ein paar Straßen weiter.

    "Grundmiete und Nebenkosten für eine Person wurden mit 370,- Euro lt. Mietvertrag veranschlagt."
    - Wv. Grundmiete, wv. NK?

    310,- KM 60,- NK (Einzelperson, da meine Frau vorher schon 1,5 Jahre allein hier gewohnt hat)

    " In 09/2012 bin zugezogen. In 11/2012 kam die Nebenkostenabrechnung"
    - Bitte taggenauen Abrechnungszeitraum.
    "Jetzt kam die Vermieterin mit der neuen Abrechnung"
    - Bitte taggenauen Abrechnungszeitraum.

    Ähm. Muss ich heute abend raussuchen, funktioniert hier im Büro nicht.
    Erstellt auf jeden Fall von der Firma Thermogill. Abrechnung aus 2012 bezieht sich ja quasi nur auf die Einzelperson und danach auf zwei Personen.

    "Weiterhin wurden wir nicht darauf hingewiesen, dass sich die Müllgebühren nun anders berechnen,"
    - Dies hätte die VM Euch VOR Beginn des Abrechnungszeitraums schriftlich mit Begründung mitteilen müssen.

    Klasse.

    "die Wohngebäude- und Haftpflichtversicherung mehr als das Doppelte mehr kosten."
    - Ihr habt Einsichtsrecht in die Originalunterlagen.

    Da ich da fast vom Fach bin, vermute ich, dass sie ne verdammt alte Versicherung umgestellt hat. Dennoch meine ich, dass sei da auch irgendwie drauf hinweisen müsste.

    "Sicher war für uns absehbar, dass wir durch 2 Verbraucher mehr Wasserkosten bekommen"
    - Wie ist da der Aufteilungsschlüssel lt. MV?

    Aufteilungsschlüssel im MV? Da steht nichts von drin. Wir haben ja ne eigene Wasseruhr für die Wohnung. Dabei ging es mir ja nur darum, dass wir als 2 Personen Haushalt damit gerechnet haben, weil ja nun nicht mehr eine Person duscht usw.

    "Heizkosten, aber in der Gegenüberstellung ist ersichtlich, dass ..."
    - diese "Abrechnung" (wer hat sie gemacht?) nichts wert ist, denn in 2012 umfasst sie nur 2 Monate, welche man mit den Werten von 2013 (noch) nicht vergleichen kann. Nochmals die Frage nach dem Abrechnungszeitraum.

    Ich habe einfach beide Abrechnungen genommen und die Werte in ne Tabelle eingetragen. Die Abrechnungsstichtage sind gleich. Genauen Tag muss ich raussuchen.

    "Die Vermieterin bietet nun an, dass wir 100,- Nebenkosten pro Monat zahlen plus die 800,-
    Nachzahlung."
    - Könnt Ihr machen, auf jeden Fall unter Vorbehalt und à Konto zahlen.

    Klingt vernünftig.

    "habe sie gebeten mir diese Veränderung mit einem Zweizeiler zu bestätigen,"
    - Braucht's m.E. nicht, da eine nachvolziebare HK-Abrechnung noch nicht vorliegt.
    "auch das wir die Wohnung zu zweit bewohnen"
    - Hoppla. Der MV müsste aber ergänzt werden, evtl. mit einer Vereinbarung über geänderte Abrechnungsschlüssel.

    Darum die Bitte meinerseits um die Zweiweiler als Ergänzung.

    "UND wie sie es ja wünscht, die Haltung meiner Vogelspinnen."
    - Da halte ich mich 'raus.

    *gg* Ich habe einen Sachkundenachweis und die Tiere sind beim Ordnungsamt gemeldet, sie wollte nur auf Nummer sicher gehen.

    "Bis dato ist nichts passiert und ich weiß nicht, wie ich vernünftig mit der Situation umgehen soll."
    - Hier gibt es nur Tipps und Meinungen, jedoch keine Rechtsberatung.

    Tipps und Meinungen sind mir auch wichtig.

    Hallo zusammen,

    dann direkt heute mein zweites "nerviges" Problem. Unser Nachbar betreibt wundervoll einen Ofen, soll auch kein Problem sein. Diesen Ofen betreibt er aber im Sommer (!!) und aus seinem Schornstein steigt immer beißender, schwarzer Geruch auf und wir müssen dadurch gerade an den warmen Tagen die Fenster schließen und über Stunden ausharren. Wenn er es "mal" machen würde, könnte ich mich ja drauf einlassen, aber die Belästigung dadurch war fast täglich und jetzt an den kälteren Tagen überhaupt nicht mehr. Soweit ich weiß, entsteht Qualm nur beim Anzünden des Ofens und sollte nach ca. 10 Minuten weg sein, bei ihm qualmt es über Stunden. Er selbst verschwindet dann natürlich immer brav im Haus. Ich habe über drei Monate mal ein Protokoll angelegt, für den Fall der Fälle. Holz aus dem Wald oder ähnliches ist bei ihm nicht auffindbar. Wenn er Holz hat, dann sind es diese "grünen" Latten. Unser Bezirksschornsteinfeger hat sich auf 2 Nachfragen nicht geäußert und ich möchte nicht zwingend zum Ordnungsamt.

    Ein Gespräch ist mit unserem Nachbarn nicht möglich. Entweder er geht jedem Ansatz eines Gesprächs aus dem Weg oder kommt mit fadenscheinigen Argumenten.

    Weiterhin hat er im Garten mehrere Baustellenlampen postiert, die wunderbar blinken (wir wohnen am Ortsrand und er möchte damit Autofahrer wohl darauf hinweisen, ihr Fernlicht frühzeitig auszumachen). Nur sie blinken nicht nur in Richtung Straße, wie er es gerne hätte sondern auch nervigerweise in unseren Garten. Dazu kommen diverse Solarlampen und andere Leuchtmittel, die bis tief in die Nacht rüberscheinen. Da ich das ein oder andere Hobby habe, das ich gerne im Dunkeln im Garten ausüben möchte, stört das extrem.

    Der liebe Nachbar hat im Sommer auch immer im Garten einen lauten Knall. Meist gegen 17.30, an unterschiedlichen Tage plus kleiner Qualmentwicklung. Einzusehen ist die Stelle nicht, aber es ist halt verdammt laut und erschreckt hier jeden im Haus. Anfangs dachte ich, dass es von seinem Kompressor zur Luftdruckpistole (heißt das so?) kommt, kann ich mir aber mittlerweile nicht mehr vorstellen. Wer aus Kindheitstagen "Polenböller" kennt, kann die Lautstärke eventuell nachvollziehen.

    Muss ich mir das alles so bieten lassen? Wie kann ich sinnvoll damit umgehen?

    Liebe Grüße
    Markus

    Hallo zusammen,

    mir brennt das ein wenig auf der Seele.

    Situation:
    Wir bewohnen im OG eines Zweifamilienhauses eine 53qm Wohnung mit 3 Zimmern, wobei das 3.
    Zimmer nicht voll nutzbar für uns ist, da es außerhalb der eigentlichen Wohnung und nur über den
    „Hausflur“ zu erreichen ist.

    Grundmiete und Nebenkosten für eine Person wurden mit 370,- Euro lt. Mietvertrag veranschlagt. In
    09/2012 bin zugezogen. In 11/2012 kam die Nebenkostenabrechnung mit einer Nachzahlung. Wir
    haben uns mit der Vermieterin geeinigt diese mit 40,- monatlich abzutragen UND auch
    dementsprechend mehr zu zahlen, da wir ja nun zu zweit wohnen. Dies wurde vorerst abgewiegelt.
    Jetzt kam die Vermieterin mit der neuen Abrechnung und einer Nachzahlung von über 800,- und dem
    lapidaren Satz: „Ich hab das letztes Jahr verschlammt, ihr hättet mehr Nebenkosten zahlen sollen.“
    Dies hatten wir ja ausdrücklich angeboten! Weiterhin wurden wir nicht darauf hingewiesen, dass sich
    die Müllgebühren nun anders berechnen, die Wohngebäude- und Haftpflichtversicherung mehr als
    das Doppelte mehr kosten.

    Sicher war für uns absehbar, dass wir durch 2 Verbraucher mehr Wasserkosten bekommen und auch
    Heizkosten, aber in der Gegenüberstellung ist ersichtlich, dass wir den Heizverbrauch lt.
    Ablesepunkten in der Wohnung GESENKT haben.

    Die Vermieterin bietet nun an, dass wir 100,- Nebenkosten pro Monat zahlen plus die 800,-
    Nachzahlung. Einverstanden bin ich mit der Regelung nicht unbedingt, habe sie gebeten mir diese
    Veränderung mit einem Zweizeiler zu bestätigen, auch das wir die Wohnung zu zweit bewohnen UND
    wie sie es ja wünscht, die Haltung meiner Vogelspinnen.

    Bis dato ist nichts passiert und ich weiß nicht, wie ich vernünftig mit der Situation umgehen soll.

    Meine Gegenüberstellung habe ich hier angefügt, die Öllieferungen etc. kann ich bei Bedarf nachreichen.

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    Liebe Grüße
    Markus

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