Beiträge von DrOetker

    Guten Abend,
    es handelt sich überall um WHE30Z Zähler von Siemens (auch wenn Siemens nicht explizit draufsteht) mit einem Datum von 2009.
    Ich denke, dass die Geräte nach der Renovierung, als wir eingezogen sind im Oktober 2010 in Betrieb genommen wurden. Laut Datenblatt handelt es sich um einen elektrischen Zähler (Zweifühlergerät). Der Provider ist dela-t.
    Ich habe vorher mal die Werte am Zähler mit unserer Rechnung verglichen und die Werte stimmen soweit überein (das Zimmer mit dem gesteigerten Verbrauch konnte ich gerade nicht kontrollieren, werde ich morgen noch nachholen, aber ich denke mal dass das Ablesen hier auch geklappt hat).
    Meine Mitbewohnerin die in dem Zimmer mit dem stark gesteigerten Verbrauch wohnt hat gemeint dass die Heizung manchmal warm wird auch wenn sie wirklich auf komplett aus gestellt ist und dass hierfür schon zweimal ein Techniker da war, was aber nicht geholfen hat. Dieses Verhalten trifft auch auf das Badezimmer zu (sind direkt nebeneinander). Das mit dem Bad kann ich bestätigen, auch wenn es mir sehr selten aufgefallen ist. Jedoch waren die Kosten 2011 ja in Ordnung, so dass wir hier nicht weiter nachgeforscht haben. Wie ist dieser Wert von etwa 630 Einheiten im Bad eigentlich einzustufen? Ist dies normal (wenn man es mit den beiden Zimmern von 543 und 437 vergleicht) oder ist der Verbrauch hier auch schon stark erhöht?

    Vielen Dank schon mal und viele Grüße

    Hallo zusammen,
    nachdem wir letztens eine Mieterhöhung bekommen haben, haben wir in den letzten Tagen auch die Betriebskostenabrechnung von 2012 erhalten. Aus dem Schreiben ergibt sich für uns eine Nachzahlung von 555 €. Ich habe nun die Betriebskostenabrechnung mit der von 2011 verglichen ( wir wohnen seit Oktober 2010 als WG in der Wohnung, so dass wir das ganze Jahr 2011 Mieter der Wohnung waren, so dass dieser Vergleich meiner Meinung nach in groben Zügen repräsentativ sein sollte).
    Aufgefallen ist mir, dass sich einige Posten wie der Stromverbrauch geändert haben und vielleicht einige % zum Vorjahr schwanken, was ok ist, jedoch nicht signifikant zur Nachzahlung beiträgt. Der einzig relevante Bereich sind nur die Heizkosten, welche von 2012 von 1000 € auf nun 1600 € angestiegen sind ( wir haben eine 85 qm Dachgeschoss-Wohnung).
    Auch hier habe ich die einzelnen Punkte untersucht. Die Gesamtkosten und der Verbrauch ist im gesamten Haus um etwa 18% angestiegen, so dass sich unsere 30% Grundkosten davon natürlich auch gesteigert haben. Dies wäre auch noch vertretbar. Der einzig signifikante Anstieg kommt aber von en Verbrauchskosten zustande. Hier sind die Verbrauchswerte im Vergleich zum Vorjahr in etwa gleichgeblieben (natürlich bis auf geringe Fluktuationen).
    Jedoch nicht in einem Zimmer:
    Hier haben sich die Einheiten von 658 auf 2728 gesteigert also mehr als vervierfacht!

    In den anderen Räumen ergab sich folgender Verlauf:
    Küche: 452 -> 748
    Bad: 630 -> 632
    Zimmer 1: 592 -> 543
    Zimmer 2: 477 -> 427
    Wohnzimmer: 774 -> 1215

    So gibt es noch im Wohnzimmer und in der Küche einen etwas stärkeren Anstieg, der etwa gleich groß ist, was noch vertretbar ist, beide Räume sind quasi direkt verbunden (es gibt keine Küchentür). Der Verbrauch im Bad ist jedoch gleichgeblieben und sogar in zwei Zimmern etwas gesunken.
    Somit kommt mir die Vervierfachungn in Zimmer 3 sehr komisch vor. Diese macht locker 300 € aus. Könnte es vielleicht sein, dass der Zähler kaputt ist? Habt ihr schonmal sowas erlebt und könntet mir Raten wie ich hier vorgehen sollte? Sollen wir die Nachzahlung zahlen?
    Ich werde nächste Woche eh mal den Vermieter wegen der Mieterhöhung besuchen, da werde ich das natürlich auch ansprechen.

    Vielen Dank im Voraus und viele Grüße!

    Guten Abend,
    vielen Dank erstmal für die ganzen Antworten!
    Also soweit ich das verstanden habe ist es nun möglich, eine Partei mit Zustimmung aller Beteiligten aus dem Vertrag zu entlassen. Da der Vermieter dem jedoch nicht zugestimmt hat (bzw. haben wir über diese Möglichkeit garnicht gesprochen, er meinte nur dass im Falle eines Mieterwechsels gekündigt werden müsse) wärre der nächste Schritt die Kündigung mit anschließender Schließung eines neuen Vertrages.
    Ich denke es wäre so am vernünftigsten einfach mit dem Vermieter zu sprechen, bzw. zu verhandeln, wie Kolinum geschrieben hat.
    Für den Vermieter würde sich ja nicht so viel ändern: Kündigen wir nicht, so bleiben wir in der Wohnung und machen die Mieterhöhung mit. Bei einer Kündigung, welche Aufgrund eines Mieterwechsels erfolgt, jedoch nicht weil wir mit der Erhöhung nicht einverstanden sind wäre es somit nur fair den gleichen Betrag zu verlangen. (Nicht fair ist dabei leider klar von nicht rechtlich zu unterscheiden, natürlich könnte bei dem neuen Vertrag eine viel höhere Miete angesetzt werden :( )
    Es wäre nun jedoch sehr blöd, wenn wir mit dem Vermieter reden, er uns mündlich mitteilt, dass die selbe Miete angesetzt wird, wir die Kündigung einrichen und uns dann doch ein Vertrag mit erhöhter Miete präsentiert wird. Wie sollte ich hierbei nun vorgehen? Sollen wir in die Kündigung schrieben, dass sie lediglich zum Zweck der Ausscheidung einer Partei dient und auf die Neuschließung eines Mietvertrages abzielt? Oder sollen wir uns eine schriftliche Bestätigung geben lassen, wie die Miete nach Kündigung zum Zweck des Mieterwechsels aussehen wird (was ich jedoch für sehr unwahrscheinlich halte dass dies jemand macht)?

    Es wäre sehr nett, wenn ihr mir noch ein paar Tipps geben könntet. Viele Grüße!

    Hallo zusammen,

    folgendes ist meine Situation: ich wohne nun seit fast 3 Jahren in einer WG, zusammen sind wir insgesamt 3 Personen, die auch alle im Mietvertrag stehen. Vor kurzem ist uns eine Mieterhöhung zugegangen, die ab August in Kraft treten soll. Die Erhöhung ist soweit rechtmäßig, es wurden Vergleichswohnungen (allerdings allesamt auch vom gleichen Vermieter vermietet) angegeben, die 8,45 € pro qm kosten. In dem Schreiben wurde für unsere Wohnung ein momentaner Preis von 6,39 € pro qm angegeben, welcher nun auf 7,67 € pro qm angehoben werden soll. 2 der Mieter sind mit der Erhöhung einverstanden, wir würden gerne die nächsten 2 Jahre hier noch wohnen bleiben um das Studium zu beenden. Die dritte WG-Bewohnerin möchte jedoch ausziehen. Wir würden jetzt gerne den Vertrag beibehalten, eine neue Mitbewohnerin suchen und den Preis von 7,67 € pro qm zahlen.
    Ist es denn möglich, dass man einfach einen Mieter im Vertrag austauscht, bzw. einfach ausscheiden lässt?
    Auf Anfrage bei unserem Vermieter meinte dieser, dass in dem Fall der ganze Vertrag gekündigt werden muss. Ich kann mir gut vorstellen, dass dann natürlich ein neuer Vertrag geschlossen wird, hierbei ist der Vermieter jedoch an nichts mehr gebunden und könnte die Miete einfach auf 8,45 € pro qm erhöhen, was noch ein erheblicher Schritt wäre. Oder ist die Situation anders und der Vermieter hat doch noch einige Hindernisse zu diesem Schritt?

    Habt ihr vielleicht schon ähnliche Erfahrungen mit so einer Situation gesammelt? Wie könnte man denn zu einem rechtmäßigen Vertrag mit der "normalen" Mieterhöhung kommen?

    Es wäre wirklich sehr nett, wenn ihr mir ein paar Ratschläge geben könntet wie ich hier vorgehen sollte.
    Vielen Dank im Voraus und viele Grüße!

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