Ich wehre mich nicht gegen den technischen Wandel (Ich nutze zwei Smartphones, ein Tablet, Smart-Home, einen eigenen Heimserver, Clouds, etc.) sondern versuche abzuwägen, ob der technische "Fortschritt" tatsächlich eine Erleichterung im alltäglichen Geschäft mit sich bringt.
Aktuell ist die technische Entwicklung für den "Außendienst" noch nicht so weit fortgeschritten, um tatsächlich für eine Beschleunigung oder Erleichterung des Arbeitsalltags zu sorgen.
99% aller Mieterakten (oder auch persönliche Akten) sind in Papierform, so dass eine Nutzung eines digitalen Protokolls (noch) wenig Sinn macht. Warum etwas umständlich in ein Handy eintippen, was ich hinterher im Zweifel sowieso ausdrucken muss und schlimmstenfalls sogar noch auf den Postweg an den Kunden schicken muss?
Wie gesagt: Die Zukunft wird in solchen digitalen Protokollen liegen. Da die größeren Konzerne aber auf spezielle Software-Lösungen setzen (Ich für meinen Teil auf SAP und Wodis) und der "kleine" Verwalter auch künftig das Papierprotokoll verwenden wird, sind solche Privat programmierten Programme eher eine Spielerei.
Letztendlich kann es auch ein rechtliches Problem sein: Digitale Versandformen (insbesondere E-Mails) und Dokumente sind aktuell von der Rechtsprechung nicht wirklich anerkannt. So gilt die Zusendung einer E-Mail in der Regel nicht als nachweisbar und ist somit wertlos.
Selbiges gilt für digitale Unterschriften, die im krassen Gegensatz zum § 126 BGB stehen.
Nimm das bitte nicht persönlich, da ich mir sicher bin, da hier sicher eine Menge Arbeit dahintersteckt.