Beiträge von sonnenschein112002

    Zuerst einmal vielen Dank an alle für Eure Antworten.

    Dass alte Alufenster die Eigenschaft mit dem Kondenswasser haben ist schon bekannt. Doch so extrem wie bei diesem Fenster habe ich das noch nie erlebt. Nicht nur, dass der Rahmen ringsum nass ist, nein es stehen auf der Fensterbank - wie auch bereits geschrieben - richtige Wasserpfützen. Lüften ist ja klar, machen wir auch. Aber ich kann nicht den ganzen Tag lüften wenn draussen Minustemperaturen herrschen.

    Zu dem Thema "wir haben die Wohnung so angemietet": Klar haben wir. Jedoch ist ein Ausmaß solcher Wasserpfützen im August auch sehr schwer zu erkennen.

    Zum Thema "Kostenteilung beim Auswechseln der Fenster": Da bin ich auch Tacheles` Meinung. Das ist Vermieter-Sache.
    Wir haben jetzt schon 150 Euro für die Wartung der Brennwert-Therme bezahlt. Wie uns die Heizungsbaufirma sagte, hatte der Vermieter die Wartung letztes Jahr ausfallen lassen, da die Wohnungen im Haus nicht vermietet waren. Von daher finde ich, dass die Wartung eigentlich vor einer erneuten Vermietung (die 2. Wohnung wurde zum 1.11. vermietet) hätte durchgeführt werden müssen. Und diese Wartung wurde auch nur deshalb durchgeführt, weil die Therme in unserer Wohnung ständig auf Störung ging. Da wurde dann der gesamte Rechnungsbetrag einfach unter den Mietern aufgeteilt.

    Das mit dem Pflanzen kann ich zwar auch irgendwie nachvollziehen. Andererseits geht das Fenster fast bis zum Boden und ist daher natürlich extrem gut für große Pflanzen geeignet. Wo soll ich die denn im Winter hinstellen? So viel Platz haben wir in der Wohnung nun auch nicht.

    Das Urteil des AG Dortmund werde ich mir heute Abend mal ansehen.

    LG
    Tina

    Hallo zusammen,

    wir sind zum 1. August d. J. umgezogen. Die ganze Wohnung wurde vor dem Einzug komplett renoviert. Laminat, komplett neues Bad, neue Fenster mit elektrischen Rollläden etc. Bis auf ein Fenster wurden in der ganzen Wohnung neue Fenster eingesetzt.
    Das einzige nicht neue ist ein großes, altes Alufenster mit Lüftungsklappen ( 1,70 hoch und 2,25m breit).
    Nun, da jetzt die kalte Jahreszeit da ist, ist dieses Alufenster JEDEN Morgen von oben bis unten komplett nass (heißt, der komplette Rahmen) und auf der Fensterbank stehen Wasserpfützen. Da es sich ja um ein sehr großes Fenster handelt, welches auch nur knapp 60 cm über dem Boden beginnt, habe ich auf diese Fensterbank meine ganzen großen Pflanzen gestellt.
    Nun haben wir vor einigen Tagen den Sohn des Vermieters - dieser wohnt mit im Haus - darauf angesprochen. Dieser meinte, man müsste dann morgen halt mal 20 Minuten lüften und dann trocknet das schon wieder. Ich lüfte morgens fast eine Stunde und es ist noch genau so nass wie vorher. Auch finde ich es nicht zumutbar, jeden Morgen meine ganzen Pflanzen abzuräumen, die Leiter zu holen und das alles trocken zu reiben.
    Da wir ja Anfang August eingezogen sind, war dieser Mangel beim Einzug nicht sichtbar.

    Was können wir tun? Eigentlich möchten wir ein trockenes Fenster ohne Wasserpfützen auf der Fensterbank, möchten aber auch - so kurz nach dem Einzug - keinen Stress mit dem Vermieter haben (schlechte Erfahrung mit dem Vorvermieter).

    Bin für jede hilfreiche Antwort sehr dankbar.

    Liebe Grüße
    Tina

    Hallo zusammen,

    ich bin neu hier im Forum. Auch habe ich bereits im Netz recherchiert würde aber trotzdem gerne Eure Meinung hören.
    Folgender Sachverhalt:

    Wir sind am 01.06.2009 in eine 5-Zi.-Whg. gezogen. Am 19.3.2012 rief unser Vermieter an u. teilte mit, dass "ein Umstand eingetreten wäre und er die Wohnung bräuchte". Er würde gerne für den 30.3. einen Termin für ein persönliches Gespräch vereinbaren.
    Dieses Gespräch fand nun heute Abend statt und es sieht wie folgt aus:
    Der Vermieter benötigt die Wohnung für seinen Sohn, der bisher im EG in einer 2-Zi-Whg. wohnt (50 m²) und nun mit seiner neuen Lebensgefährtin zusammenziehen möchte und zwar in unsere Wohnung im 1. Stock (5 Zi. 120 m²).
    Im 2 Stock befindet sich noch eine fast identische Wohnung (1 Zimmer weniger) welche von einer alleinstehenden Ärztin bewohnt wird, die aber irgendwo in Calw oder Freiburg (wir leben im Saarland) arbeitet und - wenn überhaupt - nur an den Wochenenden zu Hause ist. Ansonsten steht die Wohnung leer.

    Hinzukommt,dass ich Schmerzpatient bin (nehme Morphium), 50% behindert und seit 2005 mehrheitlich arbeitsunfähig geschrieben bin. Zuletzt jetzt wieder seit April 2011 und die Krankenkasse verweigert seit Mai l. J. die Krankengeldzahlung, so dass wir einzig und allein auf das Gehalt meines Mannes gestellt sind.
    Seit Januar 2010 kämpfe ich um die Erwerbsminderungsrente u. beide Verfahren sind mittlerweile vor dem Sozialgericht anhängig. Allein das Sozialgerichtsverfahren wegen der EM-Rente macht mich schon fertig. Allein die ganzen Gutachten (bisher 6 an der Zahl und das 7. ist im Anmarsch) und die Streitigkeiten bzgl. des Krankengeldes. Das zehrt alles enorm an meiner Kraft und Psyche; beides ist aufgrund der ganzen Medikamente schon mehr als angeschlagen.

    Aufgrund der ganzen Medikamente die ich nehme habe ich natürlich auch massive Nebenwirkungen und bin eigentlich zu fast gar nichts mehr in der Lage. Ich bin fast nur noch am Schlafen. Auch eine mittelschwere Depression wurde mittlerweile diagnostiziert.
    Ich bin 51 und mein Mann ist 63. Für uns bedeutet ein Umzug eine unwahrscheinliche Härte, zumal wir auch beim Einzug in diese Wohnung viel Geld, Zeit und Arbeit investiert haben. (Von der Malerprovision mal ganz abgesehen). Nach nur 2 3/4 Jahren soll nun alles wieder von vorne anfangen? Wir können uns das schon finanziell nicht leisten und der Vermieter kommt uns lediglich mit 1 Monat Fristverlängerung entgegen.

    Was die Freundin des Sohnes betrifft: Als wir 2009 eingezogen sind war der Sohn auch schon in einer Beziehung; diese ging allerdings ca. 3/4 Jahr später auseinander. Kurz darauf hatte er dann seine jetzige Freundin. Und wenn ich das von der rechtlichen Seite her richtig deute, war ja bereits bei der Vermietung der Wohnung davon auszugehen, dass dieser Umstand eintreten könnte. Somit hätte der Vermieter die Wohnung entweder gar nicht vermieten oder eben nur befristet vermietet werden dürfen.

    Auf die Frage hin, warum die Dame über uns nicht auszieht wurde uns erklärt, dass sie seit 8 Jahren hier wohnt und die Kündigungsfrist ja viel länger wäre (9 Monate) und die Mieterin auch gar nicht ausziehen wolle (das will ich auch nicht).
    Eine alleinstehende Ärztin (also relativ wohlhanbend), die so gut wie nie da ist, bewohnt eine sehr große 4 Zimmer-Wohnung, die für eine ganze Familie ausreichend ist.

    Auch sind wir 2009 aus beruflichen Gründen nach Saarbrücken gezogen. Wenn ich heute die Wohnungsanzeigen (egal ob Zeitung o. übers Internet) anschaue stelle ich fest, dass ich eine solche Wohnung zu diesem Preis und in dieser Lage nicht wieder bekomme (5 Zi., 120 m² für 520 Euro kalt). Garage, Keller, Balkon inbegriffen.

    Nun meine Frage: Wie schätzt ihr die Lage ein? Haben wir hier vor Gericht eine Chance? Zumal noch das Problem hinzukommt, dass mein Mann lieber auszieht und dem Gerichtsstress zu entgehen. Aber erstens haben wir noch keine Wohnung gefunden die wir auch bezahlen können und zweitens fühle ich mich einfach körperlich, psychisch und auch finanziell nicht in der Lage umzuziehen. Mein Mann ist berufstätig und ich bin krank. Wer soll hier wann einen Umzug planen und in die Wege leiten?
    Was meint ihr, soll ich einfach nachgeben oder gegen die Kündigung kämpfen.
    Das Kündigungsschreiben ist rechtlich gesehen übrigens in Ordnung. Ich denke, es sind alle Voraussetzungen wie Hinweis auf Widerspruchsrecht, Grund für die Eigenbedarfskündigung etc.)erfüllt.

    Bin für Eure hilfreichen Antworten sehr dankbar.

    LG und ein schönes Wochenende
    Tina

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