Beiträge von Peeches

    Guten Tag,

    aus gegebenem Anlass möchte ich nochmals auf mein Thema "Thermostatventil" zurückkommen.

    Nach meiner Aufforderung an die Vermietergesellschaft, das defekte Thermostatventil auszutauschen, wurde mir mitgeteilt, das H-ventil sei nicht defekt, und jetzt folgte eine Tirade an Schuldzuweisungen an mich, wie ich denn nur bei offenem Fenster schlafen könnte, das sei doch viel zu kalt, und würde die Schimmelbildung in der Wohnung, wohlgemerkt es geht lediglich ums Schlafzimmer, fördern, ich solle auf ausreichende Temperatur achten, Lüften, um Schimmelbildung zu vermeiden. Kostenübernahme zur Beseitigung von mir. KLAR. Abgesehen davon, dass ich das immer so tue, versteckt sich eine unverhohlene Drohung dahinter. Das ist schlicht eine Unverschämtheit! Jetzt kann sich jeder denken, dass ich die Frage habe, wie geht's jetzt weiter?

    Vielen Dank für Euer Interesse!

    Leipziger82

    Jo, Danke! Aber das Konstrukt des fehlenden Brandschutzes ist ja auch nur eine faktisch unbestätigte Vermutung. Ich kann schlecht lügen, auch wenn es dem eigenen Vorteil dient, und der Verlust der Korrektheit wäre hier katastrophal. Ich würde das komplette Problem gerne dem Bauordnungsamt schildern mit der Hoffnung, Bestätigung und Unterstützung zu bekommen - wenn's denn Sinn macht?

    Guten Morgen, vielen Dank für die schnelle Antwort.

    Der fehlende Brandschutz ist sicher ein Thema, aber ich kann leider immer nur vermuten. Ich habe als einzige Bestätigung lediglich die Aussage eines ehemaligen Feuerwehrmanns, der auch in unserem Quartier wohnt. Ob sich da noch eine valide Aussage per Anruf bei der Feuerwehr lohnt, Datenschutz könnte ja ein Problem darstellen?

    Überhaupt habe ich keine gerichtsfeste Bestätigung über die verbotene Nutzung des Zimmers, eben nur die Aussage der Sachbearbeiterin der Vermietergesellschaft, die ja aber mit dem Mieter bekannt ist. Von dem Mieter habe ich auch ähnlich verlautendes gehört. Aber so richtig sicher bin ich nicht.

    Hast du oder die Anderen eine Idee dazu, wie ich die Frage gerichtsfest beantwortet bekomme?

    Schon mal DANKE von mir an dieser Stelle!

    Bitte keine Vollzitate!

    Wenn das Problem tatsächlich nur in einer fehlenden vielleicht 2-3mm starken Folie liegen soll (die bei einer Holzbalkendecke gar nichts bringt), frage ich mich, warum man das Problem nicht dahingehend löst, über das Laminat einfach einen PVC-Belag zu legen? Warum das Laminat rausreißen?

    Meiner laienhaften Meinung nach muss das Laminat doch von den Wänden entkoppelt werden, also durch Schaffung einer Fuge. Wäre da ein Rausriss nicht tatsächlich die praktikablere Lösung? Oder?


    Miriamm

    Vielen vielen Dank für deine ausführliche Schilderung deines Martyriums, und vielen Dank auch an all jene, die dazu beigetragen haben, eine Lösung für dich zu finden!

    Ich habe gerade heute Abend mein fast schon gleiches Problem geschildert, und konnte d.d. Verfolgen deines Threads sehr viel Neues Anregendes für mich finden. Allein schon die Erwähnung der Betondecke im Altbau, und das dazugehörige BGH Urteil ist goldwert!

    Ich kann deine körperlichen Symptome wie Herzrasen und den Stress gut nachvollziehen, das Alles erlebe ich auch so.

    Ich wünsche dir viel Kraft und Geduld ! Peeches

    Ich wohne in einem Fünfparteienhaus auf der ersten Etage. Über meinem Schlafzimmer befindet sich ein Mansardenzimmer, welches vor meiner Anmietung zu meiner Wohnung gehörte, aber zu Beginn meines Mietverhältnisses von dem Mieter über mir übernommen wurde. Laut Regelung der Vermietergesellschaft darf aber dies Zimmer nicht als Wohnraum genutzt werden. Das wurde gleich zu Beginn meiner Anmietung von dem Mieter ignoriert, und der hat Laminat verlegt und Weiteres. Aber ohne Trittschalldämmung, sowohl keine Dehnungsfuge zu den Wänden hin, als auch nicht unter dem Laminat selbst. Jetzt liegt das Zimmer direkt über meinem Schlafzimmer, und ich werde jede Nacht um 01:45 Uhr geweckt, wenn der zur Arbeit geht. Das Zimmer hat keine direkte Verbindung zu der eigentlichen Wohnung, ist nur über einen kurzen Flur zu erreichen. Anfragen meinerseits bei der Vermietergesellschaft werden immer abgewimmelt, man kennt sich von früher. Klarer Fall von Vitamin B.

    Muss ich das hinnehmen?

    Vielen Dank für eure Hilfe!

    Hallo in die Runde, ich habe mich heute hier angemeldet, um Hinweise/Ideen zu mietrechtlichen Fragen zu bekommen, die sich mir stellen, und denen ich dann weiter nachgehen kann. Muss ja nicht immer gleich der Anwalt sein :-iron. So habe ich dieses Anliegen: ich schlafe gern bei offenem Fenster, auch wenn es richtig kalt ist. Dabei ist der Heizkörper natürlich runtergedreht. Bloß geht das nur bis zur Frostwächterstellung, sodass der Heizkörper warm bleibt, und Energie verbraucht wird auf meine Kosten.

    Frage: Kann ich von der Vermietergesellschaft einen anderen Thermostaten verlangen, oder muss ich nach Anfrage deren Argumentation folgen, der Heizkörper dürfte ja nicht einfrieren? Verständnis dafür habe ich, aber wird der wirklich so dermaßen kalt, dass er einfrieren kann?

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