Wenn ich dem Mahnbescheid wiederspreche, was wären denn die Möglichkeiten was passiert? Landet es sofort vor dem Gericht oder wie läuft das ab?
Mahnbescheid heißt erst mal nur das: Mahnbescheid. Du kannst zahlen oder widersprechen.
Wenn du dem widersprichst, kann die Vermieterin entweder weiter auf ihrer Forderung beharren und die Gerichtsgebühr überweisen, dann wird die Sache vom Mahngericht ans Amtsgericht weitergegeben für den zivilen Klageweg.
Sie kann das aber genauso auch bleiben lassen und dann passiert nichts weiter. Online selbst erstellte Mahnbescheide kosten nicht viel (bei 240 € um die 30 €) und die kann man quasi auf "gut Glück" einfach mal rausschicken. Machen ja einige dubiose Inkassobüros mit falschen Forderungen auch und hoffen, dass die Leute so eingeschüchtert sind, dass sie zahlen. Wenn man dem widerspricht, kommt nichts mehr nach.
Was deine Vermieterin macht- tja, steht in den Sternen, genau wie der Ausgang des Prozesses. Hier kann man sicher Argumente für beide Seiten finden, eine super Basis für einen Gerichtsprozess, der ein x-faches kosten wird.
Aber ich musste auch schon Vermieter erleben, die trotz vollkommen aussichtsloser Position vor Gericht gegangen sind, nur um halt vor Gericht zu gehen und den Mieter z.B. zum Auszug oder zum Zahlen zu bewegen. Manche Mieter sind dann eben eingeschüchtert und der Vermieter kommt damit durch. Bei anderen fällt er eben auf die Nase.