Dauerhafte Lärmbelästigung durch Nachbarn seit ca. 1.5 Monaten

  • Moin,

    und zwar geht es um eine 3 Zimmer Wohnung in einem zweistöckigen 6 Parteien Haus mit 3 Parteien pro Etage, die von meiner Freundin und meinem 1,5-jährigen Sohn bewohnt wird.
    Ich selbst verbringe einen großen Teil meiner Freizeit dort, bin aber unter der Woche ca. 9 Stunden auf Arbeit und habe zur Zeit eine Wohnung 2 Häuser weiter angemietet.

    Meine Freundin bewohnt diese Wohnung nun seit Dezember und war bis Anfang August auch noch sehr zufrieden mit ihren Nachbarn und ihrer Wohnsituation generell.
    Klar waren die Nachbarn oder auch wir (bzw. unser Sohn, was ja nunmal nicht zu ändern ist) MAL laut, aber es hielt sich alles in Grenzen und man hat gegenseitig Rücksicht genommen.

    Nun ist Anfang August ein junges Pärchen (m20/w23) in die baugleiche Wohnung direkt unter meiner Freundin ins EG gezogen und bereits bevor die Wohnung überhaupt eingerichtet war, haben der junge Mann und ein Freund die Wohnung für ein lautstarkes Saufgelage genutzt (Wie wir dem starken Hallen entnehmen konnten).
    Dies hörten wir deutlich am Rumgegröhle, dem Flaschenklirren, der Musik und den besoffenen Gewaltgesängen, die von stetigem Trampeln untermalt wurden.

    Da meine Freundin allerdings 2 Tage später für 10 Tage (bis zum 24.08.) zu ihren Eltern gefahren ist, haben wir dagegen nicht sofort etwas unternommen. Wir hatten aber beide das Gefühl, dass das so weitergehen würde.

    Als meine Freundin dann wiederkam bestätigte sich dieses Gefühl: Ihre Schwester, ihre Nichte und ihr Neffe blieben noch eine Nacht zu Besuch und ihre Schwester wurde von Geräuschen geweckt, die sich im Nachhinein als Kopulationsgeräusche entpuppten.

    Die darauffolgenden Tage hörten wir ständig nachmittags oder abends gegen 8, wenn wir unseren Sohn so langsam bettfertig machen, Bass dröhnen und haben die Nachbarn auch täglich aufgesucht und darum gebeten, dass sie die Musik doch bitte leiser stellen sollen.
    Dies taten sie auch immer, jedoch schien am nächsten Tag alles wieder vergessen und wir konnten uns erneut beschweren.
    Wie man sich vorstellen kann, begannen wir langsam wütender zu werden.

    Am Freitag derselben Woche eskalierte die Situation meiner Nachbarn während meine Freundin und ich um ca. 23 Uhr einen Film sahen.
    Es begann als lautstarker Streit und auf einmal hörte es sich an, als ob etwas durch die Wohnung flog, danach klirrte Glas und die junge Frau schrie nach Hilfe und der Polizei, die wir natürlich umgehend riefen.
    Natürlich wachte unser Sohn schreiend auf und die anderen Nachbarn waren auch sofort auf den Beinen und im Treppenhaus.

    Um das ganze abzukürzen: Wie wir herausfanden, haben die Nachbarn scheinbar ihre alte Wohnung schon wegen häuslicher Gewalt verloren (Dies gaben sie während besagter Situation ganz offen zu) und haben den Vermieter bzw. die Hausverwaltung ausgetrickst, indem einfach nur die Frau als Haupt- und ihr Freund als Untermieter eingetragen sind (Untermieter werden von der hiesigen Hausverwaltung aus mir schleierhaften Gründen weniger gründlich durchgecheckt als Hauptmieter).

    Die junge Frau wurde zu ihrer Mutter gebracht, stand aber ca. 2 Stunden später (so gegen 1:30) wieder vor der Tür und der Streit ging erneut los, sodass wir die Polizei am gleichen Abend noch einmal verständigen mussten.

    Das alles ist sicher tragisch und sicherlich brauchen die beiden Hilfe, aber uns als Eltern und Mieter interessiert natürlich vornehmlich, dass unser Sohn nicht von lauten Handgreiflichkeiten geweckt wird und dass wir Ruhe haben.

    Wie dem auch sei, nach diesem Vorfall haben wir uns natürlich mit der Hausverwaltung, die sich über die beschriebenen Vorfälle und auch die angebliche Kündigung der alten Wohnung, wegen häuslicher Gewalt überrascht zeigte, in Verbindung gesetzt, welche uns auch zusicherte, die betreffende Partei bei weiteren Vorfällen dieser Art zu kündigen und sich mit dem alten Vermieter (einer Wohnungsgesellschaft) in Verbindung zu setzen, um zu überprüfen, ob die Mietbescheinigung gefälscht sein könnte.

    Außerdem haben wir mit den anderen Mietparteien gesprochen und wie sich herausgestellt hat, fühlen sich alle 4 anderen Parteien ebenfalls gestört.

    Wir haben unserer Hausverwaltung auch auf deren Wunsch letzte Woche ein Lärmprotokoll zukommen lassen und ein anderer Nachbar führt ebenfalls eines.

    Auch haben wir das Einverständnis der anderern Mietparteien und auch einer Partei im gegenüberliegenden Haus, diese als Zeugen für die wiederkehrenden Ruhestörungen/lautstarken Streits/Parties/Alkoholgeruch im Treppenhaus/etc. anzugeben.

    Seitdem haben wir uns dreimal direkt bei den Nachbarn beschweren müssen und zweimal fast die Polizei gerufen, da es letzten Donnerstag gegen 23 Uhr vor der Haustür zu einem lauten Streit mit Fäkalausdrücken kam, der beinahe handgreiflich wurde und weil das Lärmniveau ein dermaßen hohes Level erreichte, dass normale Beschäftigungen beinahe unmöglich wurden.

    Mittlerweile ist seit Dienstag Lärm und wir haben das Gefühl, dass sie ohne Einwilligung des Vermieter ein weiteres Pärchen bei sich wohnen lassen (Sie hängen gemeinsam Wäsche auf, saufen beinahe täglich und sind laut, d. h. sie rufen abends laut vor dem Haus, unterhalten sich alkoholisiert natürlich entsprechend laut, machen dauernd laute Musik an usw.).
    Es ging sogar soweit, dass als wir gestern um Ruhe baten, nicht der uns bekannte Untermieter und Freund der Hauptmieterin antwortete, sondern sich der Besuch/illegale Untermieter zu Wort meldete.

    Als meine Freundin sagte, sie wolle mit jemandem reden, der dort auch wohnt, antwortete dieser, sie solle mal in Mietvertrag gucken.
    Dies kommt uns auch deshalb komisch vor, da an der Klingel lediglich die Namen der Hauptmieterin und des bereits bekannten Untermieters stehen und wir uns nicht vorstellen können, dass unsere Hausverwaltung es genehmigen würde, wenn 4 erwachsene Personen auf 50 qm zusammen wohnen, zumal die Wohnung nicht Wg-tauglich geschnitten ist, da das Wohnzimmer ein Durchgangzimmer zum Schlafzimmer ist und der dritte Raum extrem klein.

    Außerdem wird der Tonfall uns gegenüber immer unhöflicher, wenn wir um Ruhe bitten und es wird scheinheilig so getan, als wenn man nicht wüsste, worum es geht.
    Wir haben langsam natürlich keine Lust mehr immer und immer wieder hinuntergehen zu müssen, weil unsere Wände und unser Fußboden ob des Basses vibrieren oder weil man sich abends gegen 11 immer noch anschreit, da man dermaßen angetrunken ist, dass normale Gespräche nicht mehr möglich sind.

    Wir werden das nächste Mal (Wir vermuten heute abend) einfach die Polizei rufen und natürlich morgen die Hausverwaltung über die möglicherweise illegale Untervermietung informieren.

    Was wir uns einfach fragen ist, warum die Hausverwaltung scheinbar noch nichts unternommen hat, obwohl in der kurzen Mietzeit (1,5 Monate) bereits diverse Beschwerden eingegangen sind und viermal die Polizei im Haus war (wie der Nachbar, der das Lärmprotokoll führt, uns mitgeteilt hat, war während der Abwesenheit meiner Freundin auch zweimal die Polizei da).

    Weiß jemand konkret, was man da noch machen könnte?

    Meine Freundin wird morgen früh eine Anzeige wegen Ruhestörung stellen, wie gesagt schreiben wir natürlich fortlaufend das Lärmprotokoll und wir werden uns auch nochmal mit der Hausverwaltung in Verbindung setzen.
    Außerdem werden wir nächste Woche vermutlich ein Beratungsgespräch bei einem Anwalt führen, aber es wäre uns natürlich lieber, wenn wir nicht dermaßen viele Kosten und Zeit aufwenden müssten, sondern uns die Hausverwaltung, worum wir in unserem Schreiben auch eindeutig gebeten haben, so weit wie möglich unterstützt.

    Oder weiß jemand, wie lange es dauert bis eine Hausverwaltung aktiv wird oder wann die Hausverwaltung aktiv werden muss?

    Es kann ja nicht sein, dass bei einer derartigen Vielzahl von Belästigungen nichts passiert, obwohl sich mehrere Parteien beschweren und als Zeugen anbieten.

    Danke im Voraus für interessante Antworten und Erfahrungen,

    mit freundlichen Grüßen!

    Einmal editiert, zuletzt von Tamrukrihla (13. September 2015 um 18:12)

  • Was wir uns einfach fragen ist, warum die Hausverwaltung scheinbar noch nichts unternommen hat, obwohl in der kurzen Mietzeit (1,5 Monate) bereits diverse Beschwerden eingegangen sind und viermal die Polizei im Haus war (wie der Nachbar, der das Lärmprotokoll führt, uns mitgeteilt hat, war während der Abwesenheit meiner Freundin auch zweimal die Polizei da).

    Sie fragen hier wildfremde Menschen, warum die HV noch nichts unternommen hat? Es übersteigt leider meinen IQ um Ihnen diese Frage zu beantworten.

    Zitat

    Weiß jemand konkret, was man da noch machen könnte?


    Ausziehen!

    Zitat

    Oder weiß jemand, wie lange es dauert bis eine Hausverwaltung aktiv wird oder wann die Hausverwaltung aktiv werden muss?

    Ich nicht, Gott vielleicht!

  • Ich dachte, die Hausverwaltung wäre vielleicht an irgendwelche gesetzlichen Bestimmungen gebunden, wann oder wie schnell nach Erhalten einer Beschwerde sie abmahnen muss, sie weiß ja jetzt von der Beeinträchtigung seit mindestens 2 Wochen.
    Wir werden, wie oben erwähnt, morgen natürlich nochmal bei der Hausverwaltung anrufen, hätten halt nur gern gewusst, ob die Hausverwaltung vielleicht sogar dazu verpflichtet ist binnen soundsoviel Zeit etwas zu unternehmen.

    Mit dem Gedanken des Ausziehens haben wir auch schon gespielt.
    Im Mietvertrag meiner Freundin befindet sich eine Klausel, die ihr einen Auszug in den 12 Monaten nach Einzug verbietet.
    Ist sowas legal? Also mir ist schon klar, dass man im Zweifelsfall natürlich versuchen kann, den Vermieter dazu zu bewegen einen frühzeitig aus dem Vertrag zu entlassen und bis Dezember ist ja nun auch nicht mehr solange hin, bei der aktuellen Wohnungssituation hier brauchen wir vermutlich auch so lange, um eine neue Wohnung zu finden.
    Allerdings gefällt es uns beiden ansonsten hier im Stadtteil recht gut und es wäre uns natürlich lieber, wenn die Störenfriede ausziehen müssten und nicht wir.
    Das scheint uns auch etwas drastisch. Viele Freunde von uns leben hier und unser Sohn hat gerade seine Eingewöhnung in der Krippe.
    Zumal sich andere Nachbarn ja auch gestört fühlen und sich beschweren.

    Es wurde heute Abend tatsächlich wieder laut, wir haben die Polizei gerufen und einer der Beamten war wohl schon gestern im Haus und auch auf der Wache kannte man die Namen unserer Nachbarn schon.
    Man riet uns auch davon ab alleine hinunterzugehen.
    Nachdem die Polizei da war, war es kurz leise, danach zogen die 4 laut gröhlend Richtung Tankstelle davon und beim Wiederkommen rief der vermeintlich illegale Untermieter vor dem Haus laut "Heil Hitler!".
    Gegen so etwas kann man aus dem Stehgreif halt nichts unternehmen, solange nicht zufällig gerade Beamte zugegen sind und uns bleibt natürlich nichts anderes übrig als das ins Lärmprotokoll zu schreiben, was natürlich irgendwie unbefriedigend ist, die Störungen hören ja davon nicht plötzlich auf und das Ganze nagt auch an uns.

    Vielleicht hat ja jemand positive Erfahrungen mit einem Lärmprotokoll gemacht und kann schildern, wie das abgelaufen ist.

    Mit freundlichen Grüßen

  • Tamrukrihla:

    "Ich dachte, die Hausverwaltung wäre vielleicht an irgendwelche gesetzlichen Bestimmungen gebunden, wann oder wie schnell nach Erhalten einer Beschwerde sie abmahnen muss,"
    - Sowas ist mir nicht bekannt.

    "Wir werden, wie oben erwähnt, morgen natürlich nochmal bei der Hausverwaltung anrufen,"
    - Ich würde das per Einwurfeinschreiben machen.

    "Im Mietvertrag meiner Freundin befindet sich eine Klausel, die ihr einen Auszug in den 12 Monaten nach Einzug verbietet. Ist sowas legal?"
    - Legal wäre, wenn VM+M sich darauf einigen, auf eine Kündigung innerhalb einer gewissen Zeit zu verzichten.

    "Vielleicht hat ja jemand positive Erfahrungen mit einem Lärmprotokoll gemacht und kann schildern, wie das abgelaufen ist."
    - Wer hat wann was gemacht, wie wirkte es sich aus, wer ist Zeuge? (Die "berühmten Ws")


  • Sowas ist mir nicht bekannt.

    Schade.


    Ich würde das per Einwurfeinschreiben machen.

    Wir verschicken zusätzlich natürlich die protokollierten Vorfälle, sowie eine Beschwerde per E-mail. Wir erhalten auch immer Bestätigung von der Hausverwaltung, dass sie diese erhalten haben.


    Legal wäre, wenn VM+M sich darauf einigen, auf eine Kündigung innerhalb einer gewissen Zeit zu verzichten.

    Was ja durch das Unterschreiben des Mietvertrages geschehen ist!?


    Wer hat wann was gemacht, wie wirkte es sich aus, wer ist Zeuge? (Die "berühmten Ws")

    Soweit bekannt, nur nach Recherche im Internet scheinen sehr, sehr viele Leute Lärmprotokolle zu führen, aber die meisten scheinen keine konkreten Erfolge zu verbuchen. Mein Eindruck ist, dass dies ein sehr langwieriger Prozess ist, der in vielen Fällen nicht zum erwünschten Resultat führt, weshalb ich mich gefreut hätte, wenn jemand vielleicht eine Erfahrung gehabt hätte, in der dies zum gewünschten Erfolg geführt hat.

    Wir werden vermutlich erstmal weitermachen und hoffen, dass bald etwas fruchtet.
    Wie ich unsere Nachbarn einschätze, ist es nur eine Frage der Zeit, bis es dort wieder ordentlich knallt und vielleicht löst sich das Problem dann ja von allein. Sollte sich demnächst nichts ergeben, werden wir sicher intensiver über einen Umzug nachdenken.

    Danke für die schnellen Antworten!

  • Zitat

    Sollte sich demnächst nichts ergeben, werden wir sichr intensiver über einen Umzug nachdenken.

    Warum nicht über eine gewaschene Mietminderung nachdenken. Diesbezüglich habe ich hier nichts gelesen. Wenns ans Geld geht
    spuren viele schnell und Beweise gibt es ja genügend. ]Mietminderung wegen Lärmbelästigung.

  • Warum nicht über eine gewaschene Mietminderung nachdenken. Diesbezüglich habe ich hier nichts gelesen. Wenns ans Geld geht
    spuren viele schnell und Beweise gibt es ja genügend. ]Mietminderung wegen Lärmbelästigung.


    Das wird den lärmenden Mietern aber relativ egal sein? Kann man natürlich machen, trotzdem braucht man eine Lärmprokoll usw. sprich das volle Programm.
    Das sich dieses Klientel wie es scheint, allerdings von Protokollen beindrucken lässt, wage ich mal zu bezweifeln. Anzunehmen ist daher das sich das alles noch eine ganze weile hinziehen wird, ob nun mit Mietminderung oder ohne.
    Ob da eine am Ende wahrscheinlich recht überschaubare Summe an Mietminderung hilft, das auszuhalten?

  • Warum sollen sich anständige Mieter mit [B]Auszug[/B ]befassen, und das Pack bleibt weiterhin -ohne jeglichen Schaden- in der
    Wohnung. Mit einer saftigen Mietminderung wird sich auch der VM entsprechend damit befassen und Abhilfe schaffen.

  • Warum sollen sich anständige Mieter mit [B]Auszug[/B ]befassen, und das Pack bleibt weiterhin -ohne jeglichen Schaden- in der
    Wohnung. Mit einer saftigen Mietminderung wird sich auch der VM entsprechend damit befassen und Abhilfe schaffen.


    Das mit dem Abhilfe schaffen ist leider nicht so einfach. Da ist man halt auch auf die anderen Mieter angewiesen. Und selbst wenn alles astrein und nach Plan läuft dauert das mindestens 6-12 Monate solche Leute aus der Wohnung zu bekommen, wenn das überhaupt klappt, denn dazu müssen die Lärmstörungen schon massiv und recht dauerhaft sein.
    Das hat mit einer evtl. Mietminderung gar nichts zu tun, dadurch geht das auch nicht schneller. Sinnvoll wäre es eben weiter "Munition" zu sammeln die der Vermieter dann bei Gericht vorbringen kann. Nur wenn sich der Belästigte und der Vermieter dann evtl. schon untereinander streiten, ist das sicher für die Lösung des eigentlichen Problems kaum hilfreich.

  • Mit der Hausverwaltung kommen wir gut aus und wir wollten natürlich erstmal die Gelegenheit geben, zu reagieren.
    Nach Angabe der Hausverwaltung ging heute die erste Abmahnung raus (1,5 Monate nach Einzug der Mieter).

    Über eine Mietminderung haben wir auch schon mit den anderen Mietparteien gesprochen und werden diese, falls nötig, gemeinsam anstreben.

    Bei 5 Parteien ginge der Hausverwaltung bei jewels 20% damit ca. eine ganze Miete für eine Wohnung verlustig.

    Soweit ich weiß, kann sich der Vermieter bei Mietminderung sogar an die lärmverursachende Partei wenden und auf Schadensersatz klagen.

    Wir haben heute nach Rücksprache mit der Hausverwaltung ein gutes Gefühl, dass die Lärmverursacher, denen alles egal zu sein scheint und die ihr Verhalten deshalb vermutlich nicht ändern werden, bei einem Andauern der Situation relativ bald ihre Kündigung empfangen werden.

    Die Protokolle führen wir natürlich weiter und wir haben vor, diese von den anderen Mietparteien im Haus unterschreiben zu lassen oder sogar ein gemeinsames Lärmprotokoll anzufertigen, damit die Hausverwaltung im Falle einer Verhandlung etwas Konkretes vorzuweisen hätte.

  • Banane:

    "Warum sollen sich anständige Mieter mit Auszugbefassen, und das Pack bleibt weiterhin ..."
    - Ist oftmals die geschicktere Lösung.

    "Mit einer saftigen Mietminderung wird sich auch der VM entsprechend damit befassen und Abhilfe schaffen."
    - Haha, werde Du (Schlaumeier) doch erst mal Vermieter...:(

  • Tamrukrihla:

    "Über eine Mietminderung haben wir auch schon mit den anderen Mietparteien gesprochen und werden diese, falls nötig, gemeinsam anstreben."
    - Würde ich nicht machen, da mehrere Mietverträge betroffen sind.

    "Soweit ich weiß, kann sich der Vermieter bei Mietminderung sogar an die lärmverursachende Partei wenden und auf Schadensersatz klagen."
    - Nicht sogar, sondern ganz bestimmt wird er das, zumindest sich an der Kaution bedienen.

    "Die Protokolle führen wir natürlich weiter und wir haben vor, diese von den anderen Mietparteien im Haus unterschreiben zu lassen oder sogar ein gemeinsames Lärmprotokoll anzufertigen, damit die Hausverwaltung im Falle einer Verhandlung etwas Konkretes vorzuweisen hätte."
    - OK.

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