Kuriose Nebenkostenabrechnung 2014

  • Hallo Community,

    ich habe meine Nebenkostenabrechnung/Nachzahlung(siehe Anhang) erhalten, die meiner Meinung nach unmöglich so hoch ausfallen kann!

    In der Abrechnung steht, dass wir 186,03 Euro für die Monate November und Dezember 2014 zahlen soll.
    Nur für die beiden Monate deshalb, weil wir erst seit November 2014 in dieser Wohnung wohnen.

    Das kann nicht sein, das wir mit einem monatlichen Nebenkostenabschlag von 180 Euro für 2 Monate 186,03 Euro Nachzahlung haben. Das würde ja bedeuten, dass die derzeitigen 180 Euro auf 273 Euro angehoben werden müssten um keine Nachzahlung zu haben.(180 Euro plus die hälfte von 186, da dieser Betrag für 2 Monate gerechnet wurde)

    Die Wohnung ist ca 50 Quadratmeter plus ein Gästeraum mit 17 Quadratmeter im unteren Geschoß/Kellerabteil der nur von 18:00 Uhr bis morgens 8:00 beheizt wurde. Die Heizungen liefen zumeist auf Stufe 2,5(Wohnzimmer) und stufe 3,5 (Gästeraum) Stufe 4-5 (Kinderzimmer). Das Bade wurde nur mit Heizlüfter beheizt also keine Heizung benutzt.


    Da ich keinerlei Ahnung und Durchblick bei diesen Abrechnungen habe, würde ich mich sehr über euere Hilfe freuen!

    Danke im voraus!

    Gruß

    PS: Ich konnte leider nur 5 Dateien hochladen. 2 fehlen noch. Wie bekomme ich diese hoch?

  • Aus den Abrechnungen ersehe ich auch Zahlungen zur Rücklage.
    Sind Sie etwa neuer glücklicher Besitzer einer Eigentumswohnung?

    Unabhängig davon ist eine hohe Nachzahlung das Ergebnis nicht vorgenommener Vorauszahlungen für die Heizkosten im Sommer.

    Die festgelegte Vorauszahlung von 180 € monatlich betrifft in der Regel 12 Monate. In diesen 12 Monaten sind auch die Vorauszahlungen für die Heizung beinhaltet. Da Sie aber im Sommer nicht heizen, verbleibt Ihnen ein Plus, welches dann in den Wintermonaten mit zu Buche schlägt.
    Da Sie aber nur in den 2 Heizmonaten Vorauszahlungen hatten, fehlen Ihnen die Ansparungen aus den Sommermonaten.
    Kombri?

    Damit erübrigt sich auch eine Anhebung der Vorauszahlunegn auf 273 €.

    2 Mal editiert, zuletzt von Kolinum (27. April 2015 um 19:22)

  • Hallo atbfan100,

    ich nehme mal an, dass Ihr Mieter seid.
    - Die Heizkosten von 388€ sind zugegebenermassen schon happig. Sie relativieren sich jedoch, dass sie, wenn man die Heizgradtagetabelle berücksichtigt, dass im Nov+Dez bereits 280/1000 des Jahresverbrauchs verbraucht werden.
    Ansonsten halte ich die Gesamtabrechnung für i.O.

  • Nein wir sind keine Eigentümer geworden! Wir sind Mieter!

    Ja das sit klar, dass wir in den Sommermonaten nicht hier gewohnt hatten und deshalb im Sommer auch nicht vorgezahlt hatten. Aber die Mieter vor uns taten das doch!

    Hier geht etwas nicht mit rechten dingen zu! Das kann doch nicht sein dass wir dann für die Monate Januar bis Ende April, 4x 93 Euro Nachzahlen müssen. Das wäre ja absurd.

  • Nein wir sind keine Eigentümer geworden! Wir sind Mieter!

    Ja das sit klar, dass wir in den Sommermonaten nicht hier gewohnt hatten und deshalb im Sommer auch nicht vorgezahlt hatten. Aber die Mieter vor uns taten das doch!

    Hier geht etwas nicht mit rechten dingen zu! Das kann doch nicht sein dass wir dann für die Monate Januar bis Ende April, 4x 93 Euro Nachzahlen müssen. Das wäre ja absurd.

    aber doch nicht für deine 2 kalten Monate.

    deine Hochrechnung der Vorauszahlung ist etwas eigenartig.
    es wird nicht das ganze jahr kalt bleiben.

  • atbfan100:

    "Nein wir sind keine Eigentümer geworden! Wir sind Mieter!"
    - Das hatte ich ja auch angenommen.

    "Ja das sit klar, dass wir in den Sommermonaten nicht hier gewohnt hatten und deshalb im Sommer auch nicht vorgezahlt hatten. Aber die Mieter vor uns taten das doch!"
    - Mit Euren Vormietern habt Ihr nichts zu tun.

    "Hier geht etwas nicht mit rechten dingen zu!"
    - Wenn man auf den (voraussichtlichen) hochgerechneten Jahresverbrauch abstellt, wäre dieser zu erwarten mit: 388€/280*1000=1386€, also durchschnittlich mtl. 114€ Heizkosten.

    "Das kann doch nicht sein dass wir dann für die Monate Januar bis Ende April, 4x 93 Euro Nachzahlen müssen. Das wäre ja absurd."
    - Verstehe ich jetzt nicht, denn es dreht sich hier doch um die HK von 11+12/2014.

  • Knackpunkt sind aus meiner Sicht die Heiz- und Wasserkosten.

    Das was der Abrechnung dazu bei liegt sind lediglich die Ablesewerte aber nicht die Berechnung. Das ist sicher eine von den 2 die Du nicht hochladen konntest. Mach das in einer Antwort.

    Zitat

    Das Bade wurde nur mit Heizlüfter beheizt also keine Heizung benutzt.

    Der evtl. dem Heizkörper schön eingeheizt hat.

    Aber wie schon mehrfach geschrieben, Mietbeginn bzw. Nutzungszeitraum ausschließlich in der Heizperiode bedeutet fast immer eine Nachzahlung.

    Die Heizkosten dieser beiden Monate kannst Du nicht auf das Jahr hoch rechnen.

    In der Heizperiode sind die tatsächlichen Heizkosten 2 - 3 x so hoch wie die gezahlten. Dafür in den heizfreien Monaten bis zu 80 % geringer.

    Die Vorauszahlungen darf der Vermieter bestenfalls um 1/12 der Nachzahlung erhöhen.

    Erscheint Dir das zu viel hast Du das recht die Vorauszahlungen auf einen angemessenen Betrag selbst anzupassen.

  • Zitat

    Ja das sit klar, dass wir in den Sommermonaten nicht hier gewohnt hatten und deshalb im Sommer auch nicht vorgezahlt hatten. Aber die Mieter vor uns taten das doch!

    Die Vormieter zahlen aber nicht Eure Vorauszahlungen. Ihr habt lediglich für zwei Monate Vorauszahlungen geleistet, welche für den tatsächlichen Verbrauch innerhalb der Heizperiode niemals ausreichen.
    Das ganze sollte sich aber ausgleichen: Das, was Ihr jetzt "zu viel" bezahlt habt, bekommt Ihr für die alte Wohnung für den Zeitraum 01.01. bis 31.10.14 zurück. Dort habt Ihr Heizkostenvorauszahlungen geleistet, seid aber vor der Heizperiode ausgezogen.

    Meine Antworten beruhen aus meiner persönlichen Erfahrung und stellen keine Rechtsberatung dar.

  • Bedeutet das von Berny geschriebene " Wenn man auf den (voraussichtlichen) hochgerechneten Jahresverbrauch abstellt, wäre dieser zu erwarten mit: 388€/280*1000=1386€, also durchschnittlich mtl. 114€ Heizkosten."

    Das wir dann ab nun an mit den 180 Euro Nebenkostenabschlag in Zukunft hinkommen oder es erneute Nachzahlungen geben wird bei gleichem Verbrauch?

    Und ist davon auszugehen, dass die Monate Januar 2015 bis April(also wo noch geheizt wurde) durch die restlichen Monate die jetzt kommen relativiert werden? Odor ist in diesen Monaten(Januar bos April) ebenfalls mit 93 Euro pro Monat zu rechnen? Das wäre ja bitter!!!

    Ist es ersichtlich, was die hohe Nachzahlung veruhrsacht hat? Heizkosten oder Warmwasser? ODer beides?

    Sory, ich finde keine Anhang option, deshalb lade ich es extern hoch:

    Zippyshare.com

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    Gruß

  • atbfan100,
    von Mathematik bist Du wohl kein Fan...?
    Von den von mir prognostizierten durchschnittlichen mtl. 114€ Heizkosten kämen dann noch 79€ Nebenkosten hinzu, macht in der Summe nach Adam Ries 193€ Gesamtbetriebskosten. Du solltest Deine Vorauszahlung auf 200€ anpassen, um auf der hfftl. sicheren Seite zu sein.

  • Nein Mathematik war nie mein Fach!

    Aber meine Frage rührte daher, dass ich diesen Satzt nicht korrekt interpretieren konnte.

    "Wenn man auf den (voraussichtlichen) hochgerechneten Jahresverbrauch abstellt"

    Die Bezeichnung "abstellt" sagte mir nichts.

    Also Fakt ist, dass ich mit 200 Euro auf der sicheren Seite sein müsste. Richtig?
    Und mic würde weiterhin sehr Interessieren ob diese Nachzahlung durch die Heizung oder Warmwaaser veruhrsacht wurde?

    Danke!

    Gruß

  • Zitat

    Und mic würde weiterhin sehr Interessieren ob diese Nachzahlung durch die Heizung oder Warmwaaser veruhrsacht wurde?

    Vom Lesen bist Du auch kein Fan, oder? ;)
    Du kannst der Abrechnung der Ista doch entnehmen, was die höchsten Kostenpositionen sind, bzw. wie sich die Kosten zusammensetzen.

    Du hast insgesamt 5,71m³ Warmwasser verbraucht. Dem gegenüber stehen fast 1.900 KWh an Wärmeverbrauch. Nun darfst Du mal raten, welche Kostenposition die Höchste ist?

    Wenn Du auf Seite 2 oder 3 schaust (die Du nicht hochgeladen hast), dann sind diese Verbräuche sogar noch mit €-Beträgen bezeichnet.

    Meine Antworten beruhen aus meiner persönlichen Erfahrung und stellen keine Rechtsberatung dar.

  • Vom Lesen bist Du auch kein Fan, oder? ;)
    Du kannst der Abrechnung der Ista doch entnehmen, was die höchsten Kostenpositionen sind, bzw. wie sich die Kosten zusammensetzen.
    Du hast insgesamt 5,71m³ Warmwasser verbraucht. Dem gegenüber stehen fast 1.900 KWh an Wärmeverbrauch. Nun darfst Du mal raten, welche Kostenposition die Höchste ist?
    Wenn Du auf Seite 2 oder 3 schaust (die Du nicht hochgeladen hast), dann sind diese Verbräuche sogar noch mit €-Beträgen bezeichnet.


    Wenn mancher Leute Faulheit radfahren könnte, müssten sie den Berg hoch bremsen.

  • [klugscheissermodus on] Einheiten, nicht kWh [klugscheissermodus off]

    [klugscheissermodus on] laut Abrechnung des Fragestellers: 1 Einheit = 1 KWh [klugscheissermodus off] :p

    Meine Antworten beruhen aus meiner persönlichen Erfahrung und stellen keine Rechtsberatung dar.

  • Soooo, jetzt streitet euch nicht mehr! :-))))

    Sind die 1900KWh als viel zu bezeichnen? Im Verhältniss zu Wohnungsgröße ect.....
    Was im Grunde nichts daran ändern wird, dass ich nicht frieren werde. :)

  • 114 Euronen für 50m² + 17m² Gästezimmer an Heizkosten also unter 70m² ist durchaus nicht grad wenig ! Aber gut das liegt ja an jedem selber. Aber auch bei kalten Wintern kam ich bei der Wohnungsgrösse mit 60-70 Euro hin und das sogar mit Madame Frostbeule und nem kleinen Kind die nicht geizig waren was am Thermostat drehen angeht.

    Einmal editiert, zuletzt von Azze (30. April 2015 um 00:40)

  • Tja, dann kann das nur daran liegen, dass das Gästezimmer im Kellersegment liegt und dort natürlich immer kälter ist und der Heizkörper
    viel öfter laufen muss um die 19-20 Grad zu halten. Wie gesgt, im Bad haben wir noch nicht mal die Heizung genutzt sondern den Heizlüfter. Der beeinflußt den Heizkörper aber nicht, da wir keinen Verdunster an den Heizkörpern haben.

    Aber unsere Küche ist zusammen im Wohnzimmer, da geht beim Kochen und anschließend lüften viel Energie verloren.

    Dann scheint die Abrechnung also zu stimmen! LEider.......

    Trotzdem bedanke ich mich sehr für euere Hilfe und kostbare Zeit die Ihr für mich aufgebracht habt.

    Danke und Gruß

  • Zitat

    Aber unsere Küche ist zusammen im Wohnzimmer, da geht beim Kochen und anschließend lüften viel Energie verloren.

    Ich fand das immer praktisch, dass ich mein Wohnzimmer durch meinen "Kochwahn" indirekt beheizen konnte.

    Zum "Lüften" hat dann die elektrische Abzugshaube gereicht. Lüften war eigentlich nur dann notwendig, wenn das Spiegelei 30 Minuten in der Bratpfanne lag.

    Meine Antworten beruhen aus meiner persönlichen Erfahrung und stellen keine Rechtsberatung dar.

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