Guten Tag zusammen,
ich muss ein wenig ausholen, um die Situation zu erläutern. Wir wohnen in einem Mehrfamilienhaus, das teilweise von Eigentümern und teilweise von Mietern bewohnt wird. Vor ein paar Wochen haben wir die Kündigung eingereicht und plötzlich (zufällig?) fordert unser Vermieter von uns, Müllgebühren der letzten 4 Jahre zu zahlen (über 500€). Die Gemeinde hätte festgestellt, dass seit 2011 keine Müllgebühren mehr von uns gezahlt worden seien.
(1) Dies ist dadurch zustande gekommen, dass eine Nachbarin ihre eigene Tonne abgemeldet hat (offenbar ist es da wohl in der Gemeinde zu einer Verwechslung oder irgendetwas in der Art gekommen und sie hat scheinbar UNSERE Tonne abgemeldet).
(2) Des Weiteren ist bis auf das Jahr 2014 in der Nebenkostenabrechnung, die unser Vermieter uns jährlich zukommen lässt (immer nur eine handschriftliche kurze Übersicht der Kosten), jedes Jahr Grundgebühren+Müll aufgelistet gewesen.
Ist es legitim, diese Kosten von uns einzufordern? Schließlich war es zunächst (1) das Verschulden der Gemeinde, die UNSERE Tonne ohne unsere Zustimmung aufgrund eigener Fehler abgemeldet hat. Weiterhin hat doch der Vermieter (2) auf unserer Nebenkostenabrechnung selbst immer Müll als Posten aufgeführt, sodass wir erst recht diesen Fehler nicht sehen konnten. Nun hat der Vermieter gnädig vorgeschlagen, wir könnten ja Hälfte-Hälfte machen, aber irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass man uns da belangen kann. Vielleicht hat von Euch ja jemand eine Idee hierzu?