Hallo zusammen,
ich wohne gemeinsam mit meiner Freundin in einer Mietwohnung in einem Mehrfamilienhaus. Unsere Wohnung befindet sich in der 2. Etage. Über uns gibt es eine Wohnung, die es lediglich mit WBS bewohnbar ist. In dieser 75 qm großen Dachgeschoss-Wohnung hat sich ein einziger Langzeitarbeitsloser eingenistet.
Dieser hat es sich leider zur Aufgabe gemacht sich andauernd bei der Verwaltung (Allbau in Essen) über uns wegen Lautstärke zu beschweren.
Dessen Anlässe zur Beschwerde sind Familienbesuch zum Geburtstag, sowie verschiedene Abende in denen wir uns einmal gewagt haben ein befreundetes Pärchen zum Essen einzuladen.
Beim Vermieter wird dies natürlich ganz drastisch umformuliert, wir feiern angeblich ständig Partys und halten uns nicht an die Ruhezeiten, welche laut Mietvertrag gelten. Wir sind unserer Meinung und der Meinung anderer Mieter nach nicht laut und verhalten uns sittlich und rücksichtsvoll gegenüber allen Mietern im Haus. Im Gegensatz zum genannten Mieter, dieser hört gerne bassreiche und lautstarke Musik. Gerne während den im Mietvertrag festgehaltenen Ruhezeiten.
Außerdem verhält er sich gegenüber uns sehr aggressiv.
Der Verwalter und Vermieter reagiert auf dessen Beschwerden selbstverständlich mit Briefen an uns, die uns auf die Ruhezeiten hinweisen und schränkt uns auf diese Weise ein. Es muss erlaubt sein in einer Mietwohnung Besuch zu empfangen, auch wenn ein überempfindlicher Nachbar dies als Störung empfindet.
Mittlerweile haben wir uns bzgl. Besuch soweit eingeschränkt, dass wir fast nurnoch außer Haus gehen. Wir behalten uns jedoch vor weiterhin 2x pro Jahr unseren Geburtstag zu feiern und dazu Freunde sowie Familie einzuladen.
Trotzdem gibt es weiterhin ungerechtfertigte Beschwerden.
Gibt es die Möglichkeit zur Mietminderung oder bleibt uns in der Situation bloß der Auszug als Lösung?
Wir fühlen uns in der Lebensqualität eingeschränkt.
Danke im Vorraus.