Hallo, ich habe folgendes Problem...
Zum 30.06.14 kündigte ich meine Wohnung. Bei der Übergabe wurden einige Mängel festgestellt, welche ich beseitigen sollte.
Der Vermieter verlangte, die komplette Wohnung zu tapezieren und zu streichen, die Türen und Zargen zu lackieren und die Verlegung eines neuen Laminatbodens.
Da mein Sohn, welcher ca 6 Monate die Wohnung allein bewohnte, dort einige Schäden verursacht hatte, akzeptierte ich die Forderungen und erledigte alle geforderten Arbeiten fachmännisch und gewissenhaft.
Der Vermieter hatte mir dazu eine Frist von 4 Wochen eingeräumt.
Am 31.07.14 erfolgte dann eine erneute Abnahme der Wohnung. In dem neuen Übergabeprotokoll bestätigte der
Verwalter mir die fachmännische Ausführung der Arbeiten und es wurden keine weiteren Forderungen gestellt.
Heute allerdings rief mich mein ehemaliger Vermieter an und behauptete, der komplette Laminatboden wäre "aufgebrochen" und das in sämtlichen Räumen. Der Boden wäre nicht ordentlich verlegt worden.
Er fordert nun erneut die Beseitigung des Schadens.
Während der Renovierung fiel auf, dass die Fenster in 2 Räumen sehr undicht waren und bei starkem Regen sehr viel Wasser in die Wohnung gedrückt wurde. Darauf wiesen wir den Verwalter hin und er stellte Schäden fest, die wohl durch einen Sturm (Ela) verursacht worden waren. Ich nehme an, dass der Laminatboden durch eindringendes Regenwasser beschädigt wurde, das ist aber nur eine Vermutung.
Nun meine Frage: Darf der Vermieter jetzt diese Forderung stellen?
Ich habe das Übergabeprotokoll und auch 2 Zeugen, dass die Wohnung in tadellosem Zustand übergeben wurde.
Ich habe keine Ahnung, wie ich jetzt reagieren soll und bin gerade ziemlich verzweifelt.
Für eine schnelle Antwort wäre ich sehr dankbar.
Liebe Grüsse