Mit der langen Erklärung zeigt Lina genau auf, wovon ich rede.
15 Jahre hat Oma dort gewohnt und eine Nebenkostenpauschale gezahlt, mit der sie garantiert sehr gut bedient war, wenn ich bedenke, wie die Kosten gestiegen sind. Das alles, weil der Vermieter es unkompliziert haben wollte. Da hat sich niemand beschwert (warum auch).
Als dann ein Mietvertrag unterschrieben wird, der wie es heute üblich ist, Abschläge enthält und nach 3 Jahren die Abrechnung erstellt wird, ergibt sich dann eine Nachzahlung. Auch wenn die Abrechnung nicht ganz korrekt ist, kann die Nachzahlung doch keine Überraschung sein. Die Abschläge für die Nebenkosten waren scheinbar die alten Pauschalen und die Nebenkosten sind halt so angestiegen.
Statt froh zu sein, dass Oma so lange von steigenden Nebenkosten verschont wurde und die Jahre 2011 und 2012 nicht ordnungsgemäß abgerechnet wurden (da hätte es auch eine Nachzahlung gegeben), wird jetzt Zeter und Mordio geschrien.
Nach der derzeitigen Rechtsprechung ist wahrscheinlich wirklich so, dass die Nebenkostenabrechnung anfechtbar ist und möglicherweise korrigiert werden müßte. Die Jahre 2011 und 2012 bist du vor einer Nachzahlung geschützt, da die Frist abgelaufen ist. 2013 kannst du die Heizkosten wahrscheinlich um die 15% (wegen fehlender Verbrauchsmessung) kürzen. Tu dir das alles ruhig an und am Ende 100 Euro herauszukriegen.
Zum Forum:
Ich finde es äußerst amüsant, wie mein Beitrag hier zerrissen wird, dabei ist es nur eine Meinungsäußerung gewesen. Statt dessen wird sie in rechtlicher und in moralischer Hinsicht bewertet und zerlegt. Ich lese das Forum seit längerem und habe gestern meine ersten Beiträge geschrieben. Ich denke einige der erfahrenen Benutzer werden zukünftig noch einige Freude an mir haben.
Auch diese war nur eine Meinungsäußerung und keine rechtliche Beratung oder Aufforderung etwas zu tun oder zu unterlassen.
Seltsam? Aber so steht es geschrieben....