Ölgeruch im Wohnraum und mehr

  • Guten Tag und vorab lieben Dank für eure Ratschläge und Hinweise.

    Worum es geht.

    Wir, eine kleine Familie, mein Sohn (8 Moantae) und mein Mann, wohnen in einen alten Bauernhausteil zur Miete. Unsere Vermieterin nebenan.

    Unter unserem Wohnteil befindet sich ein Heizungskeller, der mit Öl und entsprechender Brennanlage, den gesamten Bauernhof (also auch den Teil, den die Vermieterin bewohnt) mit Warmwasser und ZHZ versorgt.

    Soweit so gut.

    Unser Flur, die Stube und die Küche befinden sich direkt über dem Heitungskeller.

    Während die Küche über einen betonierten Boden verfügt (und damit Geruchsfrei ist), weisen die Stube einen Holzparketboden auf, durch den man am Abend das Licht im Keller brennen sieht. Im Flur ist´s das gleiche, nur sind die Dielen deutlich gröber, ebenso wie die Spalten. In beiden "Räumen" ist der Geruch deutlich wahrnehmbar. Sommer wie Winter.

    Es gibt drei Fenster im Heizungskeller, die alle drei direkt in den Garten weisen.
    Sind diese geöffnet, zieht der Ölgeruch nicht nur ins Gemüsebeet, sondern auch in die Wohnräume, wenn die Fenster geöffnet sind.

    Der Ölgeruch ist in der Stube und im Flur ziemlich stark.

    Seit unser kleiner Sohn auf der Welt ist, machen wir uns nun echte sorgen, nicht nur weil der kleine Naturgemäß seine erste Zeit auf dem Boden zubringt, sondern weil alle unsere Gesprächs und Vermittlungsbemühungen mit der Vermieterin in recht intensiven Reaktionen ihrerseits mündete.
    (Ein Beispiel: Ihre erste Reaktion war, wir sollten doch einfach alle Türen auflassen - die Eingangstüre iengeschlossen - auch im Winter!, dann riecht man´s nicht)

    Zwar konnten wir inzwischen erreichen, dass die Ururalten Öltanks ersetzt und eine Zwischentür (nein, eine Brandschutztüt ist´s nicht - was auch egal wäre, denn die Kellerdecke sowie der Rest des Hauses oben sind aus Holz - und nein - eine Isolierung zwischen Keller und Wohnraum gibt es auch nicht) eingebaut worden ist.

    Diese Maßnahmen reduzierten zwar den Geruch ein minimales wenig, doch nur 14 Tage später war diese Zwischentür wieder geöffnet. Der Grund - die Filterpumpe des Schwimmbades der Vermieterin braucht Luft. Da sonst keine Luft von aussen in den Keller dringt, ausser der aus unseren Wohnräumen durch die Spalten im Boden, findet ein spaßiger und vor allem Geruchsintensiver Austausch statt.

    Da ich eure werte Geduld nicht weiter strapazieren möchte - zur Frage:

    Ist der Vermieter verpflichtet, den Wohnraum (bzw. den Heizungskeller) entsprechend abzudichten? Und wenn ja auf welcher Grundlage?
    Nicht nur aus Gründen des Geruchs, sondern auch aus Gründen eines möglichen Brandes?

    Alle Eltern unter den Lesern mag es nachvollziehbar scheinen, warum dieser Umstand inzwischen mehr quälend geworden ist. Der Kleine jedenfalls ist aus dem EG verbannt und hält sich nur im Schlafzimmer auf (letztlich auch nur eine Farce, da wie bemerkt alle Böden aus Holz und in den Zwischendecken nicht isoliert sind) - jedoch merken unsere Nasen nichts und unser "Gewissen" ist ein wenig ruhiger.

    Eines jedoch muss man unserer Vermieterin lassen. Sie besitzt ein unerschöpfliches Mas an bauernschlauer Ignoranz...

    Danke euch!

    PS: Ja - ein Auszug ist immer eine Möglichkeit, doch gibt es wesentliche Gründe, die diesen als letzten Ausweg offen lassen.

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