Heizkostenerhöhung um 105 % neuer Posten

  • Besprich das unbedingt mit dem Vermieter. Er wird sich der Argumentation nicht verschließen können und am ehesten beurteilen können, wo die 3700 Liter Heizöl hin sind. In den Heizkörpern jedenfalls nicht. Das sagt sogar seine eigene Nebenkostenabrechnung.

    Das wird nicht einfach werden da der VM leider woanders wohnt, was die Sache schwieriger macht. Wenn er auch hier wohnen würde, wäre die Sache etwas einfacher. (anhand seiner eigenen NK Abrechnung wie du schriebst)

    Naja, wie bereits geschrieben haben wir ja in kürze einen Termin beim Verwalter.

    Gruß

    Andy

  • Hallo zurück,

    so, heute war der Termin beim Verwalter, der VM war ebenfalls da.

    Erreicht haben wir leider nicht viel. Das einzige was wir festgestellt haben, ist, das 1000 Liter zuviel abgerechnet wurden. Aber dazu kommt, das der Gesamtpreis der 3861 Liter Heizöl die abgerechnet wurden, den Preis von 2861 Liter lt.Rechnung entspricht. (Abrechnungen hatte ich ja schon eingestellt)

    Aufgrund dieser kleinen Unstimmigkeit, ändert sich an unser Abrechnung leider nur sehr wenig (unterschied um die 4 EUR, also ein Witz)

    Warum also trotz geringern Gesamtverbrauch deutlich mehr ÖL verbraucht wurde kann uns bisher leider keiner sagen.

    Jedenfalls wird die Abrechnung erst einmal zur Prüfung an das Abrechnungsunternehmen zur Prüfung übersandt. Aber Hoffnung haben wir im Moment wenig. :(

    Gruß

    Andy

  • Zitat

    Aber Hoffnung haben wir im Moment wenig.

    So ist es. Der Dienstleister rechnet alles ab, was ihm der Vermieter/Verwalter an Rechnungen angibt. Dem ist es egal, ob die Rechnungen dazu vorhanden sind, oder nicht. Nur hier ist ein Ansatz möglich, ob die aufgeführten Tankungen auch tatsächlich in eurem Tank gelandet sind.

    Ich hatte vor Jahren den Fall, dass mein Vermieter mir weismachen wollte, dass er übers Jahr 44 m³ Wasser in der Heizung nachgefüllt hat. Dises Wasser hat er dann auch noch nach guter Kaufmannssitte mit einem Aufschlag von 100 % berechnet. Er sei ja schließlich Kaufmann und müsse kalkulieren. Diesen Unsinn hat der Dienstleister durchgewinkt.

    Darum könnt ihr meiner Meinung nach nur hier bei den Rechnungen fürs Heizöl ansetzen, weil der Dienstleister ohne nachzufragen nur seinen Job mit der Verteilung der Kosten macht.

  • [...] Rechnungen [...]
    Nur hier ist ein Ansatz möglich, ob die aufgeführten Tankungen auch tatsächlich in eurem Tank gelandet sind.


    Sehe ich absolut genau so!

    Und wenn die vermissten Liter Heizöl in dem Tank gelandet sind, dann müssen sie irgendwo geblieben sein.
    Sie sind nicht in Eure Heizkörper und Warmwasserhähnen gelandet. Das sagt schon die Abrechnung.

    Einfach ausgedrückt: Entweder das Heizöl wurde wieder aus den Tanks entfernt (oder eben gar nicht erst getankt) oder - falls es tatsächlich in der Heizungsanlage verfeuert wurde - der Wirkungsgrad der Heizungsanlage hat sich derart verschlechtert, dass sie möglicherweise als defekt zu betrachten ist. Wer dann dafür die (Mehr-)Kosten zu tragen hätte, wäre wohl erst noch zu klären, denke ich. Damit wären wir auch wieder beim Thema "Heizung war 8 Wochen lang defekt". Hat der Vermieter Dich davon überzeugt, dass der Heizungsdefekt nicht für die Sache verantwortlich ist??

    (Der Vollständigkeit halber:
    Oder es gibt Abrechnungs- und/oder Ablesefehler und Ihr habt tatsächlich das Öl (mehr-)verbraucht. Aber das sollten Vermieter und Abrechnungsunternehmen feststellen können.)

    In jedem Fall musst Du da dran bleiben. Ich bin auf die Auflösung des Rätsels sehr gespannt.
    Die schlechteste Auflösung wäre hier: Mieter bezahlen einfach und es verläuft alles im Sande.

  • Und wenn die vermissten Liter Heizöl in dem Tank gelandet sind, dann müssen sie irgendwo geblieben sein.
    Sie sind nicht in Eure Heizkörper und Warmwasserhähnen gelandet. Das sagt schon die Abrechnung.
    Einfach ausgedrückt: Entweder das Heizöl wurde wieder aus den Tanks entfernt (oder eben gar nicht erst getankt) oder - ...


    Betrug bei Heizölbetankungen sind nichts Neues...

  • So ist es. Unsere Verwalterin hatte sogar mal das ÖL bei sich zu Hause abladen lassen. Wurde gefeuert und der Schaden inzwischen beglichen. Die Welt ist halt bunt.

  • Darum könnt ihr meiner Meinung nach nur hier bei den Rechnungen fürs Heizöl ansetzen, weil der Dienstleister ohne nachzufragen nur seinen Job mit der Verteilung der Kosten macht.

    Ja, das ehe ich ja auch so.


    Und wenn die vermissten Liter Heizöl in dem Tank gelandet sind, dann müssen sie irgendwo geblieben sein.
    Sie sind nicht in Eure Heizkörper und Warmwasserhähnen gelandet. Das sagt schon die Abrechnung.

    Einfach ausgedrückt: Entweder das Heizöl wurde wieder aus den Tanks entfernt (oder eben gar nicht erst getankt) oder - falls es tatsächlich in der Heizungsanlage verfeuert wurde - der Wirkungsgrad der Heizungsanlage hat sich derart verschlechtert, dass sie möglicherweise als defekt zu betrachten ist. Wer dann dafür die (Mehr-)Kosten zu tragen hätte, wäre wohl erst noch zu klären, denke ich. Damit wären wir auch wieder beim Thema "Heizung war 8 Wochen lang defekt". Hat der Vermieter Dich davon überzeugt, dass der Heizungsdefekt nicht für die Sache verantwortlich ist??

    (Der Vollständigkeit halber:
    Oder es gibt Abrechnungs- und/oder Ablesefehler und Ihr habt tatsächlich das Öl (mehr-)verbraucht. Aber das sollten Vermieter und Abrechnungsunternehmen feststellen können.)

    In jedem Fall musst Du da dran bleiben. Ich bin auf die Auflösung des Rätsels sehr gespannt.
    Die schlechteste Auflösung wäre hier: Mieter bezahlen einfach und es verläuft alles im Sande.

    Also, im betreffenden Abrechnungsjahr, haben wir noch die Öllieferungen angenommen, konnten also auch sehen, das wirklich betankt wurde. Die Liefermenge, stimme auch mit unseren Aufzeichnungen überein. Anhand unserer Aufzeichnungen, haben wir auch festgestellt, das 1000 Liter mehr draufstehen, was aber jetzt keine großen Auswirkungen hat, da der Liefergesamtpreis stimmte.

    Das wieder Öl aus dem Tankt entfernt wurde, halte ich zwar für ausgeschlossen, aber heute ist ja fast nichts unmöglich.

    Und, der VM hat sich erst ich sage noch einmal nach ca, 8 Wochen (ob nun eine Woche mehr oder weniger ist nun auch nicht so wichtig) auf die Fehlersuche gemacht, obwohl wir schon vorher darauf hingewiesen hatte.

    Noch ein Hinweis dazu: In dem Abrechnungsjahr, haben wir ja auch immer angerufen, das wir neues Öl brauchen. Zitat: des VM: „Sauft ihr das Öl aus“. Spätestens dann hätte dem VM auffallen müssen, das was nicht stimmen kann. Jetzt haben die Mieter den Ärger.

    und, der VM hat uns nicht davon überzeugt, das der Heizungsdefekt nicht dafür verantwortlich ist. Beim Gespräch war von einem Heizungsdefekt gar keine Rede mehr. Nur unser Hinweis, das es nicht sein kann, das wir im Abrechnungsjahr deutlich weniger HKV Einheiten gegenüber dem Vorjahr verbraucht wurden wir aber deutlich mehr bezahlen sollen (also pro Einheit 105 %) wurde ebenfalls zum Abrechner weitergeleitet.

    Und Ablesefehler, kann ich auch ausschließen, da ich die HVK Verteiler vorher selbst ablese und so gleich feststellen kann ob richtig abgelesen wurde. In den letzten Jahren gab es da nur minimale Abweichungen.


    Betrug bei Heizölbetankungen sind nichts Neues...

    Dies ist natürlich auch möglich, dass 3000 Liter getankt werden sollten, aber tatsächlich weniger getankt wurde. Aber dies jetzt nachzuweisen, ist (fast) unmöglich.

    So ist es. Unsere Verwalterin hatte sogar mal das ÖL bei sich zu Hause abladen lassen. Wurde gefeuert und der Schaden inzwischen beglichen. Die Welt ist halt bunt.

    Unser VM, hat seit kurzen auch ein Haus im gleichen Ort. Aber, dass dieser auch seinen Tank auf unsere Kosten betanken lies, können wir ausschließen, da wir wie bereits geschrieben bei den Lieferungen immer vor Ort bzw. einmal ein anderer Mieter anwesend waren.

    2 Mal editiert, zuletzt von Andy09 (11. Januar 2014 um 11:25)

  • Gespräch war von einem Heizungsdefekt gar keine Rede mehr.


    :confused::confused:
    Warum denn nicht?? Wenn das Öl vernünftig rein und vernünftig rausgegangen ist und Du selber Ablesefehler an den HKVn ausschließt, dann bleibt doch der Heizungsdefekt als einziger Grund für den überhöhten Ölverbrauch über. (Einen puren Rechenfehler in der Abrechung könntest Du ja selbst rausfinden.)

    Wie konntest Du denn den Heizungsdefekt nicht ansprechen?

  • :confused::confused:
    Warum denn nicht?? Wenn das Öl vernünftig rein und vernünftig rausgegangen ist und Du selber Ablesefehler an den HKVn ausschließt, dann bleibt doch der Heizungsdefekt als einziger Grund für den überhöhten Ölverbrauch über. (Einen puren Rechenfehler in der Abrechung könntest Du ja selbst rausfinden.)

    Wie konntest Du denn den Heizungsdefekt nicht ansprechen?

    Also Ablesefehler kann ich in zwei Wohnungen ausschließen, weil ich da beim Ablesen dabei war.

    Den Heizungsdefekt haben wir (es waren 3 Mieter beim Gespräch dabei, sogar die Bundespolizei) nur kurz ansprechen. Er hat auch eine Versicherung bei einer defekten Heizung (Wasserverlust bei außenliegenden Rohren, darauf hatte ich hingewiesen), aber da muss der VM wohl genau nachweisen, wie Hoch die Kosten waren.

    Da der Warm- und Kaltwasserverbrauch gegenüber den Vorjahr geringer ist, ist die Beweisbarkeit wohl schwierig.

  • [...] Versicherung [...] (Wasserverlust bei außenliegenden Rohren, darauf hatte ich hingewiesen),[...]
    Da der Warm- und Kaltwasserverbrauch gegenüber den Vorjahr geringer ist, ist die Beweisbarkeit wohl schwierig.


    Was hat denn ein Versicherungsvertrag mit der Tatsache zu tun, dass in Eurem Haus aufgrund eines Heizungsdefektes die Heizung 8 Wochen in Dauerbetrieb war und dadurch (möglicherweise) ein Heizölmehrverbrauch erzeugt wurde, der durch den Schornstein gegangen ist?

    Gerade weil in den Wohnungen weniger Heizungs- und Warmwasseraufbereitungsenergie benötigt wurde, ist der Heizölmehrverbrauch (so wie es sich derzeit hier darstellt) nur noch auf die defekte Heizung zurückzuführen.

    Dabei ist doch völlig egal, ob und welchen Schaden eine Versicherung da deckt!!

    Ich bin gerade etwas ratlos, wieso wir anscheinend die ganze Zeit aneinander vorbei reden.... :(

  • So mir ist noch etwas eingefallen:

    Die Wasserrechnungen die wir eingesehen haben, beliefen sich immer von September bis September des Folgejahres. Dadurch könnte / konnte der Verbrauch von Oktober bis Dezember wahrscheinlich nur geschätzt werden. Vielleicht hat man da was an den Zählerständen gedreht, damit der Wasserverlust nicht ersichtlich ist/wäre und einige Verbrauchswerte auf des Folgejahr mitgenommen oder eben ganz weggelassen. Mein Nachbar von der Bundespolizei hat sich zumindest die verbrauchswerte aufgeschrieben.

    Jetzt müsste man sehen, dass man auch den aktuellen Zählerstand zur Rechnung bekommt. Werde mal versuchen die Rechnungen anzufordern. Wenn ich diesen Zählerstand auch hätte, könnte man den ca. Jahresverbrauch ableiten, da mir der Zählerstand zum 2.1.13 bekannt ist.


    Leider hatten wir von Januar bis Mitte März auch ein Problem mit der Heizung, durch ein erneutes defektes Wasserrohr. Deshalb gab es dort auch Ärger mit VM, das wir immer solche Gerüchte verbreiten.

    Jedenfalls konnten wir diesmal beweisen, dass wirklich erneut etwas nicht stimmt. Innerhalb 1 Minute, lief 1 Liter Wasser durch (Hauptuhr) Das ganze haben wir dokumentiert, weshalb es auch den Ärger gab und wir den Schlüssel für den Heizungskeller abgeben mussten.

    Übrigens, hat am Anfang nicht einmal die Heizungsfirma einen Defekt feststellen können. :(

    Nur einmal zur Info, was im nächsten Jahr auf uns zu kommt:

    im Jahr 2012 hatten wir insgesamt 383,283 m³ Wasser.

    Alleine von 2.1.2013 bis 15.3.2013 hatten wir 135,401 m³ Wasser was aufs Jahr gerechnet wäre, sehr viel ist. Das kann ja nur durch das defekte (zweite) Wasserrohr entstanden worden kann.

    Aber jetzt zurück zur aktuellen Abrechnung:

    Da ja nur der Gesamtwasserverbrauch der Hauptuhr von Sep.-bis Sep. bekannt ist, bräuchte man jetzt auch alle Verbrauchswerte der anderen Mieter (die Uhren werden alle im Dezember eines Jahres abgelesen) , so dass man dann erst einmal den Verbrauch dieser hat. Der Rest müsste dann für die Heizung und die Bewässerung der Grünanlagen verbraucht worden sein. Wenn dann auch noch eine sehr große Differenz zum Ablesewert 2.1.13 da wäre, der dann vom Gesamtverbrauchswert lt. Abrechnung (383,283 m³) abweicht, hätte ich glaube ich den Beweis.

  • Was hat denn ein Versicherungsvertrag mit der Tatsache zu tun, dass in Eurem Haus aufgrund eines Heizungsdefektes die Heizung 8 Wochen in Dauerbetrieb war und dadurch (möglicherweise) ein Heizölmehrverbrauch erzeugt wurde, der durch den Schornstein gegangen ist?

    Was soll ich, sagen, natürlich darum wer diese Kosten des Mehrverbrauchs trägt. Zahlt Versicherung nicht, wird wahrscheinlich versucht diese Kosten auf die Mieter umzulegen, so wie es im Moment ja auch passiert ist.

  • Was soll ich, sagen, natürlich darum wer diese Kosten des Mehrverbrauchs trägt. Zahlt Versicherung nicht, wird wahrscheinlich versucht diese Kosten auf die Mieter umzulegen, so wie es im Moment ja auch passiert ist.


    Unsinn, sorry!
    Ob und was eine Versicherung dem Vermieter wann und warum auch immer ersetzt, ist doch völlig egal.
    Es geht ausschließlich darum, wie dieser Heizölmehrverbrauch entstanden ist und wer es zu verantworten und damit zu zahlen hat.

    a.) Wenn das die Mieter sind, dann zahlen die Mieter. Dabei kann und muss Euch Mietern eine Versicherung des Vermieters egal sein.
    b.) Wenn das der Vermieter ist, dann zahlt der Vermieter. Dabei kann und muss Euch Mietern eine Versicherung des Vermieters egal sein.

    Siehst du hier irgendeinen Punkt, wo Dich eine Versicherung des Vermieters interessieren muss? Wenn der Vermieter die Kosten zu tragen hat, dürfen sie nicht auf die Mieter umgelegt werden. Ob und woher der Vermieter sich das Geld dann möglicherweise wiederholt, ob von seiner Oma oder von einer Versicherung, ist völlig egal!

  • So mir ist noch etwas eingefallen:

    Die Wasserrechnungen [.....]


    Na super!
    Die Thematik, dass in einer Abrechung Rechnungswerte aus Zeitraum A und Verbrauchs-/Ablesewerte aus einem anderen Zeitraum B auftauchen, ist eine völlig andere. Dadurch könnte die ganze Abrechnung falsch und ungültig sein. In einer falschen Abrechung müssen wir dann auch keine verlorenen Heizölmengen suchen.

  • So, denn mache ich mal hier weiter.

    Wir haben vor einigen Tagen eine geänderte Heizkostenabrechnung bekommen, weil 1000 Liter zuviel in der Abrechnung standen, was wir bei der Einsichtnahme der Belege festgestellt hatten. Merkwüdig, ist bzw. war. das nur die Heizölmenge fehlerhaft war aber nicht der der Rechnungsbetrag.

    Jedenfalls wurde jetzt neu berechnet. Ergebnis je nach Mieter zwischen 70 und 110 EUR weniger Nachzahlung.

    Die ganze Sache scheint aber immer noch fragwürdiger zu werden.

    So ist der Endbestand der Abrechnungsperionde was ja gleichzeitig der neue Anfangsbestand für die nächste Abrechnungsperiode verändert worden.

    Zwar simmt die Menge in Litern weiterhin, aber die Gesamtkosten dieses End- bzw. Anfangsbestnades hat sich um über 800 EUR erhöht. Dies hat für uns den Anschein, das uns jetzt diese verringerten Kosten, gleich wieder im Folgejahr in Rechnung gestellt werden.

    Uns ist bei einen Vergleich aus vorherigen Abrechnungen auch folgendes aufgefallen:

    So hatten wir in einen Abrechnungsjahr insgesamt

    ca. 750 HKV Einheiten und 7640 Liter Heizöl verbraucht.

    im aktuellen Jahr

    ca. 730 HKV EInheiten aber 9373 Liter Heizöl verbraucht.

    Das sind also über 1700 Liter mehr bei gleichen Heizkostenverbrauch lt. Verbrauchserfassung.

    WIe es zu diesen Mehrverbrauch kommt, konnte uns noch niemand sagen. Es geht also weiter.

  • Das sind also über 1700 Liter mehr bei gleichen Heizkostenverbrauch lt. Verbrauchserfassung.
    WIe es zu diesen Mehrverbrauch kommt, konnte uns noch niemand sagen. Es geht also weiter.


    Tja, mit (Heiz-)Öl lässt sich wohl gut Geld machen...:o
    Der VM sollte den Ölverbrauch wohl besser nach dem Abflussprinzip berechnen.

  • Es geht ausschließlich darum, wie dieser Heizölmehrverbrauch entstanden ist und wer es zu verantworten und damit zu zahlen hat. Wenn der Vermieter die Kosten zu tragen hat, dürfen sie nicht auf die Mieter umgelegt werden.

    Ich mache jetzt mal kurz weiter.

    VM widerspricht, das Ölverbrauch durch defektes Warmwasserrohr entstanden ist, da kein Mehrverbrauch an WW. Mieter sollen die Kosten tragen. Auf Widerpruch wird nicht eingegangen.

    Merkwürdig ist wie gesagt, da bei einer ähnlichen Abrechnung mit fast gleichen Verbrauchtswerten deutlich weniger Öl verbraucht wurde.

    Mittlerweile wurde auch schon der erste Mieter fristlos gekündigt, da er sich dagegen gewehrt hat, weil dieser sich anwaltltich vertreten lassen hat.

    Einmal editiert, zuletzt von Andy09 (20. März 2014 um 18:42)

  • Mittlerweile wurde auch schon der erste Mieter fristlos gekündigt, da er sich dagegen gewehrt hat, weil dieser sich anwaltltich vertreten lassen hat.


    Dann sage ihm doch, dass die Fristlose unter diesen Bedingungen gegenstandslos ist.

  • VM widerspricht, das Ölverbrauch durch defektes Warmwasserrohr entstanden ist, da kein Mehrverbrauch an WW.


    Ich habe gerade keine Zeit, mich da wieder komplett einzulesen, und ich habe irgendwo den Teil verpasst, wo es um kaputte Warmwasserrohre ging.

    Dazu nur soviel: Wenn ein WW-Rohr zwischen Heizung und den Wohnungen defekt ist, dann wird in den Wohnungen und damit in der Summe auch gesamt im Haus ja kein WW-Mehrverbrauch gezählt. Von daher könnte das Argument hinken.

    Mittlerweile wurde auch schon der erste Mieter fristlos gekündigt, da er sich dagegen gewehrt hat, weil dieser sich anwaltltich vertreten lassen hat.


    Wenn das der Kündigungsgrund war, wird der Vermieter da nicht mit durchkommen können, denke ich.

    -----

    Es ist einem Dritten, so denke ich, bei all dem Wirrwarr nicht mehr möglich, das noch alles nachzuvollziehen, was Du hier so fleißig aufschreibst und berichtest. Ich würde da an Deiner Stelle so schnell als möglich ausziehen, denn Dein Vermieter scheint ja - warum auch immer - nicht in der Lage zu sein, die Ungereimtheiten zu erkennen, geschweige denn aufzuklären. Somit hätte ich Null Vertrauen mehr in zukünftige Nebenkostenabrechnungen. Ob der Vermieter den ganzen Wirrwarr und die Ursachen dafür zu vertreten hat, steht zwar in den Sternen und man darf da auch nichts unterstellen, aber das ändert nichts daran, dass ich da als Mieter nicht mehr würde wohnen wollen.

  • Dann sage ihm doch, dass die Fristlose unter diesen Bedingungen gegenstandslos ist.

    Das weiss er / wir auch, Berny.

    Aber wenn er jetzt da wohnen bleibt wird der VM ihn das Leben noch schwerer machen und das will der Mieter sich nicht antun. Zum Glück hat er kurzfristig eine andere Möglichkeit gefunden.

    Übrigens der Kündigungsgrund war: Störung des Hausfriedens.

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