Liebe Forenmitglieder,
Das hier ist ein Thema, mit dem ich mich schon seit Wochen rumschlagen muss und ich bin nur noch verzweifelt.
Wir haben Ende August nach 2 Jahren unsere Kündigung an den Vermieter (ist eine Wohnungsbaugesellschaft) geschickt und Mitte September war die Erstbesichtigung. Dabei wurden Schäden im Boden bemängelt und wir wurden gebeten, Abhilfe zu schaffen.
Den kompletten Oktober habe ich damit verbracht, mich mit der Bodenfirma zu koordinieren bzw. andere Möglichkeiten zu suchen, und schlussendlich habe ich auch meine Hausratversicherung eingeschaltet. Und hier geht der Stress los.
Unsere Verwalterin hat von der Versicherung einen Fragebogen und eine Anforderung der Quittungskopie der letzten Bodenverlegung erhalten. Als auch auf die zweite Anforderung keine Reaktion kam, teilte mir dies die Versicherungsangestellte mit und ich rief die Verwalterin an. Diese sagte, sie habe damit überhaupt nichts zu tun, werde den Versicherungsbescheid nicht ausfüllen und zum Thema Quittung hieß es "Das ist unrelevant, wir wissen beide, dass der Boden neu war, als Sie eingezogen sind! Sagen Sie der Versicherung, dass Sie nagelneuen Boden zerstört haben!". Aber natürlich will die Versicherung das haben, um den Anspruch zu prüfen.
Zusätzlich wurde mir aber noch gedroht, dass bei Nicht-Reparatur bis zum Auszug ich alle Folgekosten tragen müsse.
Der Bodenverleger, welcher angeblich zuletzt den Boden verlegt hatte, sagte, er kann es nicht bestätigen, 2011 etwas gemacht zu haben, aber er will es sich nicht mit der Verwaltung verscherzen und gibt deshalb keine feste Aussage.
Welcher Schritt wäre jetzt der beste, den ich machen kann? Der Bodenverleger wartet auch noch auf den offiziellen Auftrag, und langsam läuft mir die Zeit weg... (es sind 1000€ Kaution hinterlegt und um die fürchte ich)