Sind die Kosten noch zu akzeptieren?

  • Ich bin Dez 2010 in eine 66qm Wohnung im Erdgeschoss eingezogen. Die Miete beträgt 500 Euro und die Nebenkosten 150 Euro bisher, also Gesamtmiete 650 Euro.
    Die erste Nebekostenabrechnung war schon extrem hoch. Ich musste im Grunde einiges nachzahlen und konnte auf dieser Rechnung sehen, dass meine Vormieter noch höhere Kosten hatten da sie zu zweit waren(ich musste nur 3 Monate der Rechnung zahlen).

    Jetzt muss ich 500 Euro Miete und 220 Euro Nebenkosten wovon 120 Euro alleine Heizkosten sind, da die NK dem verbrauch angepasst wurden. Die Heizkosten waren aber schon vor meiner Zeit so hoch. Ich vermute, dass die Vermieter bei der Vermietung die Nebenkosten auf 150 Euro setzen da sie sonst die Wohnung nicht vermietet bekämen.

    Sind diese Nebenkosten für einen Single Haushalt ungewöhnlich hoch, oder ist das noch im Rahmen was allgemein als noch normal zu bezeichnen wäre?

  • Die von Dir genannten Kostenhöhen empfinde ich nicht als ungewöhnlich hoch.
    Es ist nicht gesetzes- oder sittenwidrig, eine zu vermietende Wohnung mit bewusst zu gering angesetzten Betriebskosten anzubieten.

  • Es ist hier nicht möglich, wenn nicht gar unmöglich, die Höhe Ihrer Heizkosten zu bewerten. Da gibt es viele Faktoren, welche daran beteiligt sind. Die Personenzahl hat da mit den allerwenigsten Einfluß.

    Auch bei den übrigen Betriebskosten kann man sich vorher etwas sachkundig machen, ob es eine Hausmeister gibt, ob die Treppenhausreinigung fremd erledigt wird, Fahrstuhlkosten, Beleuchtungsanlage und sonstiges.
    Eine Rundumversorgung hat nun mal seinen Preis. Damit sollte man sich bereits im Vorfeld schon mal anfreunden.

    2 Mal editiert, zuletzt von Kolinum (24. September 2013 um 10:46)

  • Es ist hier nicht möglich, wenn nicht gar unmöglich, die Höhe Ihrer Heizkosten zu bewerten. Da gibt es viele Faktoren, welche daran beteiligt sind. Die Personenzahl hat da mit den allerwenigsten Einfluß.

    Die Frage war ob das noch im Rahmen des Normalen ist oder ob das extrem hoch ist. Es gibt ja sowas wie einen Durchschnitt. Wenn man von einer Million Wohnungen, die 66 qm sind, den Schnitt nimmt, werden auch die mit den höchsten Nebenkosten(Hausmeister, hohe Heizkosten, Aufzug usw) mit in dem Schnitt sein. Daraus kann man sagen bei einer 66qm Wohnung ist der Schnitt von Summe X bis Summe Y normal. Alles was drüber hinaus geht, ist schon im Bereich des Ungewöhnlichens.

    Daher meine Frage ob das noch im Bereich des Normalen ist oder ungewöhnlich hoch ist.

    Einmal editiert, zuletzt von LEJ (24. September 2013 um 14:47)

  • Zitat

    Daher meine Frage ob das noch im Bereich des Normalen ist oder ungewöhnlich hoch ist.

    Solche Fragen beantwortet Google, wenn man nach den durchschnittlichen Nebenkosten fragt. Auch der örtliche Mieterverein hält Broschüren vorrätig, in denen man die Zahlen nachlesen kann.

  • Daher meine Frage ob das noch im Bereich des Normalen ist oder ungewöhnlich hoch ist.

    Gleichnis: Ein Hauptmann befahl seinen Soldaten die Durchquerung eines Flusses, welcher durchschnittlich nur 35 cm tief ist und trotzdem ist die ganze Kompanie jämmerlich abgesoffen.

    Nun, werde ich für Sie nicht eine Million Daten sammeln um Ihnen eine schlüssige Antwort zugeben mit den Zweifeln vorigen Satzes.

  • Die Frage war ob das noch im Rahmen des Normalen ist oder ob das extrem hoch ist.
    Daher meine Frage ob das noch im Bereich des Normalen ist oder ungewöhnlich hoch ist.


    In meinem MFH kosteten Heizung und Brauchwassererwärmung im vergangenen Jahreszeitraum 14,00€ pro m².
    PS: Gesamtbetriebskosten im vergangenen Jahreszeitraum 29,32€ pro m².

    Einmal editiert, zuletzt von Berny (24. September 2013 um 15:06)

  • Solche Fragen beantwortet Google, wenn man nach den durchschnittlichen Nebenkosten fragt. Auch der örtliche Mieterverein hält Broschüren vorrätig, in denen man die Zahlen nachlesen kann.

    Mit anderen Worten muss man das Forum hier nicht weiter benutzen? Danke für den Hinweis. Man kann ja alles ergoogeln.

  • man kann keine Vergleiche ziehen, der eine Vermieter rechnet ganz andere Dinge ab als der andere. Der eine Mieter heizt viel mehr als ein anderer. Der eine braucht viel mehr Wasser als der andere, da gibt es auch keine Durchschnittswerte. Als Beispiel: Wir haben eine 67 m² Wohnung mit NK 100 Euro vermietet (zwei Personen kam bis auf 10 Euro rauf runter jahrelang hin). Vor einem Jahr zog dort eine junge (unerfahrene) Dame ein....Sie zahlt jetzt fast das doppelte, weil ihr nicht bewusst war, dass das dauerBADEN mit Kosten verbunden ist.

  • Vor einem Jahr zog dort eine junge (unerfahrene) Dame ein....Sie zahlt jetzt fast das doppelte, weil ihr nicht bewusst war, dass das dauerBADEN mit Kosten verbunden ist.


    Ach, bei Euch auch???:mad:

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