Hallo!
Ich bin neu hier und hoffe, dass ich für mein Problem das richtige Unterforum gewählt habe.
Folgendes: Ich wohne 5 Jahre zur Miete in einer 1 - Zimmer Wohung, in einem Haus, welches in 1966 erbaut wurde. Wärmedämdende Maßnahmen gibt es an diesem Haus auch nicht. Meine Vermieterin, eine Dame, die weit über 80zig Jahre ist, ist meine Vermieterin und meine Nachbarin zugleich. Wohnen nebeneinander im Erdgeschoss dieses Hauses. Um das Haus herum erstreckt sich ein großer Garten mit viel Wiese. Soweit die Kerninfos über das Haus.
Nun trug es sich zu, dass ich anfang März Schimmel in einer Ecke von zwei Außenwänden meines Wohn - und Schlafzimmers entdeckt habe. Das habe ich meiner Vermieterin umgehend gemeldet. Natürlich hat sie sauer darauf reagiert und meinte: Wundert mich gar nicht, Sie lüften nicht genug! Jedoch lüfte ich so oft ich kann, weil ich eben in diesem Raum auch schlafen muss. Sie versicherte mir, sie kümmert sich darum und ruft einen Handwerker. Auf den ich jetzt 4 Wochen warten musste, nachdem ich nochmal nachgefragt hatte.
Ich fragte genau am 08.04.2013 meine Vermieterin nochmal, was denn nun wird wegen dem Schimmel in meiner Wohung. Darauf versicherte sie mir, sie hätte angerufen, müsste aber mal in meine Wohnung, um zu sehen wo der Schimmel ist und wie groß die Fläche ist. Ich gewährte ihr den Zutritt in meine Wohnung. Noch am selben Nachmittag, ca. 1 Stunde nach meiner Reklamation, klingelte sie nochmal bei mir und brachte den Handwerker mit und bat nochmal um Einlass in meine Wohnung. Ich gewährte nochmal den Einlass. Was jedoch merkwürdig war, der gute Mann hat sich mir nicht vorgestellt, ich weiß also nicht, wie der heißt und habe auch keine Telefonnummer von ihm, noch einen Firmennamen.
Der Handwerker diagnostizierte eine Kältebrücke an der Stelle in meiner Wohnung, wo der Schimmel sitzt und meinte auch der kommt vom falschen lüften. Als Maßnahme schlug er vor, mit einem speziellen Mittel den Schimmel zu entfernen und dann einmal überzustreichen. Da fiel ihm meine Vermieterin ins Wort, welche wieder mit dabei war, ich müsste selbst streichen. Soweit die Geschehnisse an diesem Nachmittag.
Nun bin ich mir aber nicht sicher, ob ich mich selbst dabei richtig verhalten habe. Weil ich war allein, als sich meine Vermieterin den Schaden angesehen hatte und ich war allein gewesen, als sie den Handwerker dabei hatte. Ergo mache ich mir nun Sorgen, dass ich die Kosten für die Schimmelbeseitigung zu tragen habe, wenn sie weiter auf falsches Lüften besteht, weil sie eben den Handwerker als Zeugen hat. Oder wenn ich mir überlege, mir bpsw. Hilfe über den örtlichen Mieterverein zu holen, dass sie mir dann die Wohnung kündigt und ich dann auf der Straße stehe. Beides Optionen, die mir nicht gefallen. Plus, dass sie bei Kündigung immer noch die Kosten fordern könnte. Somit habe ich momentan Angst um meine Existenz und Angst um meine Wohnung!
Wo habe ich mich falsch verhalten? Hätte ich lieber einen Extratermin mit dem Handwerker machen sollen, um dabei ggf. auch einen Zeugen zu haben? Wie kann ich jetzt, in dieser Situation, vernünftig mit meiner Vermieterin umgehen, um eine Lösung zu finden, die für Beide Parteien sinnvoll ist?
Ich bitte um Ideen und Ratschläge. Natürlich bedanke ich mich im Voraus für das Lesen und die Ideen und Ratschläge! ![]()