Hallo,
in einem von 3 Familien bewohnten Haus sind lt. Rechnung der Wasserwerke und Zählerstand Hauszähler 275 m³ Wasser verbraucht worden.
Wenn alle Mieter Ihre bei der Ablesung aufgenommenen Zählerstände (jeweils Kalt- und Warmwasser in der Wohnung sowie Kaltwasser in der Waschküche ) zusammenrechnen kommen 270 m³ zusammen. Dies kann sicher durch Ungenauigkeiten der Zähler zustande kommen.
Das Problem ist aber die Abrechnung!
Hier wird mit einem Gesamtwasserverbrauch aller Mieter von 160 m³ gerechnet. Hierdurch erhöht sich der Wert der für die Berechnung des Preises für Warmwasser pro m³ enorm!
Der Vermieter rechnet einen Warmwasserverbrauch des gesamten Hauses von 40 m³ in der Abrechnung. Wobei er für den m³ Warmwasser 25,- € annimmt. 70 % werden nach Verbrauch abrechnet und 30 % nach Wohnfläche.
Wobei aber lt. den Warmwasserzähler in den Wohnungen der Mieter 80 m³ Warmwasser verbraucht worden.
Dies würde ja den Preis pro ³m auf 12,50 € senken.
Besonders delikat, bei den Abrechnungen jeden einzelnen Mieters ist der jeweils eigene Verbrauch bei knapp 30 m³ und der Verbrauch der 2 anderen Mieter der Rest bis 40 m³.
Dies ist erst aufgefallen als die Mietparteien ihre Abrechnungen verglichen haben. Bis dahin haben diese sich über den geringen Verbrauch der Nachbarn gewundert.
Was ist in diesem Falle zu unternehmen?
Der Vermieter als auch die Abrechnungsfirma betonen so ist alles korrekt nach den gesetzlichen Vorgaben und den abgelesenen Werten und die Mieter würden sich gegenseitig falsche Werte vorgeben.
Die 3 Mietparteien empfinden dies schlicht als Betrug!
Ist in solch einem Fall die Abrechnung insgesamt überhaupt wirksam?
Hinweis: Die angegeben Werte sind gerundete Zahlen, da zig Nachkommastellen unübersichtlich wären.
Danke für Eure Bemühungen
ekdül