Obolus für freiwilligen Auszug

  • Hallo,

    wir wohnen in einem Haus das einer Firma gehört. In diesem Haus sind zwei Einliegerwohnungen. Der Nachbar ist gerade ausgezogen wegen der Fertigstellung seines Hausbaus. Da die Firma nun akut am expandieren ist kommt das gerade recht.
    Nun sind wir zu einem Gespräch geladen in dem es wahrscheinlich darum geht, dass wir auch ausziehen um das komplette Gebäude als Büro zu nutzen.
    Nun meine Frage: auf Eigenbedarf kündigen geht nicht weil kein Eigenbedarf besteht, aber mit einem finanziellen Anreiz würde ich mir das schon überlegen. Nur wieviel kann ich verlangen für die Räumung der Wohnung?
    Gibt es da "Richtlinien" oder übliche Werte für diesen Fall?

    Danke schon mal vorab für die Hilfe.

  • Zitat

    Nur wieviel kann ich verlangen für die Räumung der Wohnung?
    Gibt es da "Richtlinien" oder übliche Werte für diesen Fall?

    Das ist schlicht und einfach Verhandlungssache, darum solltest du die Teilnehmer dieses Forums zu dem Gespräch einladen.

  • Ok, dann sind nun alle Teilnehmer dieses Forums zum Gespräch eingeladen.

    Mein Gedanke war folgender:
    - keine Renovierung bei Auszug
    - Übername der Umzugskosten
    - eigentlicher Obolus

    Die Umzugskosten schätze ich auf ca. 800-1000€, Kartons, Umzugswagen, Personal, Auf- und Abbau der Möbel.
    Der eigentliche Obolus muss mir ja die Mehrmiete in vergleichbarer Lage ersetzen und somit den Umzug Schmackhaft machen. Da gehe ich von 3-8 Monatsmieten aus.

    Ist das erstmal eine Diskussionsgrundlage?

  • Zitat

    auf Eigenbedarf kündigen geht nicht weil kein Eigenbedarf besteht,


    Warum denn nicht ?

    Zitat

    um das komplette Gebäude als Büro zu nutzen.


    um das komplette Gebäude als eigenes Büro zu nutzen.
    Unglaublich, wie nur das richtige Wort den Satz und Sinn verändern kann.

  • Hallo nerdforce,

    eigentlich kann man sich denken, dass Deine Umzugskosten für die Firma Peanuts sind, die si ausserdem noch voll beim Finanzamt absetzen wird.
    In solch einem Falle halte ich eine wasserdichte Vereinbarung bzgl. aller umfassenden Punkte, auch Ende der Mietzahlungspflicht, Nichtrenovierung etc. für dringend erforderlich. Die Firma könnte bspw. die Umzugsfirma selbst beauftragen, sodass Euch das garnicht mehr tangiert. Bei den Verhandlungen solltet Ihr auch nicht allein sein. Unterschriften im Protokoll sollten die gleichen wie im MV sein.

  • So,

    ich hatte nun ein Gespräch mit dem Vermieter. Und gruwo hatte Recht, es war ein Gepoker und Gefeilsche vor dem Herrn. :D
    Aber letzten Endes haben wir eine gute Regelung gefunden:
    - bei Auszug keine Renovierung, nur besenrein
    - der Umzug wird mit 800€ vergütet
    - die Mehrkosten der Nettokaltmiete der Folgewohnung für 4 Jahre

    Und da ich aktuell echt spottbillig wohne bekomme ich knapp 2€/m² dazu. Macht dann in Summe knapp über 8000€.

    Und damit kann ich mich dann schon anfreunden. :cool:

  • Das kann sich aber auch recht schnell ändern.


    Es WIRD sich ändern. Das würdest Du wissen, wenn Du den Thread gelesen hättest...
    Hauptsache, Dein Senf dazu... *gaga*

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