Mieten von Mutter

  • Hallo,

    aus verschiedenen praktischen Gründen (z. Zt. noch Kinderbetreuung durch Oma, aber die wird älter und benötigt zunehmend Hilfe) möchten wir (Lebensgefährte (47), gemeinsamer Sohn (7) und ich (40) bei meiner Mutter (70) ins Haus ziehen.
    Die untere Etage ist an eine Firma vermietet, Festvertrag auf 10 Jahre (seit 2006), in der Mitte wohnt die Mutter, oben würden wir einziehen.
    Meine Mutter benötigt die Miete um das Haus (Baujahr 1906) in Schuss zu halten und hat jetzt Angst, dass, wenn wir nicht die gleiche Miete wie die Vormieter bezahlen, sie das Haus nicht halten kann.
    Es wäre uns natürlich lieb, wenn die Miete etwas niedriger sein könnte, zumal viel Arbeit, die sonst von Dienstleistern erbracht würde, auf uns zurückfallen würde.
    Natürlich soll sie nicht, nur weil wir einziehen, Schwierigkeiten bekommen, ihre Kosten zu decken.

    Frage 1:
    Hat jemand Erfahrung damit, ob und wieviel sie die Miete mindern könnte wegen
    a) Verwandtschaftsverhältnis an sich
    b) Tätigkeiten durch mich und meinen Mann, oder Ähnliches
    ohne dadurch Verluste einzufahren?

    ich weiß das mit den Werbungskosten und den Minimum 75% der Miete - hab ich schon rausgefunden.

    oder muss das sozusagen über "Hausmeister/ Gärtner/ Reinigungskraft" für uns als Festbezahlung laufen (sie würde uns also monatlich etwas zahlen?)


    Frage 2:
    Da wir selbst nicht mehr die Jüngsten sind und wir (zum Glück) nicht wissen, wann meine Mutter gehen wird, machen wir uns natürlich Sorgen um unsere eigene Zukunft.
    Ich habe noch einen Bruder, der im Todesfall zu 50% erbberechtigt ist (sorry, das ist jetzt Erbrecht, aber ich muss mal fragen) - meine Eltern hatten ein Berliner Testament und daran ist ja nicht zu rütteln.

    Sollte meine Mutter sagen wir mal in 10 Jahren versterben und wir haben sie z.B. lange gepflegt, sind selbst darüber alt geworden und wollen dort wohnen bleiben - können wir da (trotz Berliner Testament) was ändern, oder eine Zusatzvereinbarung machen, so dass Allen gerecht wird und mein Bruder mir nicht die Pistole auf die Brust setzen kann, Ausziehen oder Auszahlen?
    Keine Ahnung, ob es so kommen würde, aber beim Erben hat man ja schon Vieles gesehen.

    Wäre schön, wenn jemand was dazu sagen (schreiben) könnte.

    Danke schon mal,

    Gruß, bergstef

  • Ihr Vertrauen, das Sie in ein Forum (zu deutsch: Laienspielschar) setzen ist verblüffend. Es geht in Ihrem Fall um Geld, viel Geld, wenn man die zukünftige Entwicklung mit berücksichtigt. Und da gibt es nur den Weg zum Anwalt und nicht in ein anonymes Forum.

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!