Hallo zusammen,
könnt Ihr mir bei folgendem Problem ein paar Tipps geben:
Kurz erzählt:
Wir sind eine Dreier-WG mit 135 qm.
Unser Vermieter hat vor ca. 1,5 Jahren gewechselt.
Der neue Vermieter hat die Frist abgewartet und nun die
Miete um 20% erhöht. Bislang haben wir 460 € Nettomiete
bezahlt, sollen nun aber über 550 € blechen.
Es ist eine Altbauwohnung aus dem Jahre 1923.
An der Wohnung wurde seit über 10 Jahren vermieterseitig nichts gemacht.
Die Heizung ist defekt und mehrmals im Winter ausgefallen. Der Monteur meinte,
der Schadstoffausstoß sei sehr hoch. Allerdings hatten wir diese Mängel immer
wieder selbst in den Griff bekommen. Unser Keller hat noch nie
Strom besessen, also ohne Licht ist er nur als Rumpelkammer
nutzbar. Der Vermieter hat die Wohnung nie besichtigt,
trotzdem wurden 16 Punkte (mittlere Bauweise mit guter Ausstattung) vergeben?!
Wir haben Widerspruch eingelegt und wollten verhandeln. Stattdessen hat der
Vermieter uns eine fristlose Kündigung angedroht. Etwas könnte ihm dabei in die Hand
spielen, wir haben des öfteren die Miete nicht pünktlich am 3. überwiesen sondern
manchmal erst am 5. oder 6.?! :eek:
Ist es sinnvoll die Mieterhöhung unter Vorbehalt zu bezahlen und
dann Mietminderungen geltend zu machen? Die anderen Wohnungen
im Haus haben die gleiche Miete und alle akzeptierten die Erhöhung unter Vorbehalt.
Jedoch sind diese Wohnungen in den letzten 5 Jahren vom Vermieter renoviert
worden. Außerdem haben alle diese Wohnungen eine Gartenparzelle, nur unsere nicht! ![]()
Könnt Ihr mir da einen Rat geben?
Vielen Dank im Voraus
Schöne Grüße aus der Pfalz
Thomas