Hallo liebe Community, bin neu hier und brauche unbedingt einen erfahrenen Rat.
hier meine Frage.
Mein Lebensgefährte, meine Tochter und ich wohnen in einem Mehrfamilienhaus. Als vor einem Jahr der Eigentümer wechselte, ging es stetig bergab. Es wohnen sonderbare Leute im Haus, es gibt oft Streit, es kommt oft die Polizei, es kommt zu häuslicher Gewalt in Nachbarwohnungen, im Treppenhaus riecht es manchmal nach Joint, es ist dreckig, Eingangstür steht oft offen. usw... Vermieter und Hausmeister wissen bescheid, aber es ändert sich nichts. Im Gegenteil das ganze wird verharmlost.
Da unsere Tochter erst 5 Jahre alt ist und das so nicht weiter gehen kann, haben wir einen Brief geschrieben, in dem wir schriftlich auf die Mängel aufmerksam machen und ggf weitere Schritte in Erwägung ziehen, da der Wert der Mietsache dadurch gemindert ist.
5 Tage darauf kam ein Schreiben des Vermieters. Darin enthalten, eine Stellungnahme des Hausmeisters und der Reinigungskraft, sowie ein Schreiben des Vermieters selbst, in dem er Bezug auf unser Beschwerdeschreiben nimmt.
Unsere Beanstandungen und Beschwerden darin werden vom Hausmeister und der Reinigungskraft teilweise komplett geleugnet. Weiterhin wird uns unterstellt, dass wir ähnliches Verhalten an den Tag legen wie die besagten Mieter und uns auch nicht besser verhalten. Dazu kommt , dass uns in dem Schreiben völlig haltlos Sachen unterstellt werden, die frei erfunden, frech erlogen sind.
Wir trennen keinen Müll, unser Hund uriniert und kotet in das Treppenhaus, wir würden nachts den Hausmeister anrufen und wir hätten keinen anständigen Umgangston, sondern schreien und bedrohen andere Mieter und den Hausmeister.
Im eigentlichen Schreiben des Vermieters, in dem er laut Betreff, auf unser Schreiben antwortet, bezieht er sich auf die Stellungnahmen, nach denen kein Mangel vorliegt. Er habe 2 Störenfrieden gekündigt, von denen einer nicht auszieht. Er würde, nach einer letzten Frist eine Räumungsklage einreichen.
Wohlgemerkt, : Die Person ist bereits seit einem Jahr gekündigt.
Weiterhin meint er, dass wir die Dinge, die sie bisher für uns und das Haus getan haben mit keinem Wort erwähnen und er alles in seiner Macht stehende bereits getan habe.
In seinem letzten Abschnitt nimmt er Bezug auf die von uns erhobenen Bedenken, dass solche Umstände, mit Lärm, Gewalt und Drogengestank im Hausgang, bestimmt nicht gut für die Entwicklung unserer Tochter seien.
Er schreibt, dass er an unserer Stelle in einem solchen Haus, in dem es unserer Familie so schlecht geht, unsere Tochter nachts oft Angst hat, und dass Benehmen der Mitbewohner die Entwicklung unseres Kindes stark gefährdet, er gar nicht wohnen würde.
Und da ihm ja das Wohlbefinden unserer Familie so am Herzen liegt und er nicht verantwortlich sein möchte, dass unsere Tochter in einem schlechten Umfeld aufwächst, kündigt er hiermit das bestehende Mietverhältnis Form und Fristgerecht. Einer Fortsetzung des Mietverhältnisses wird nach §545BGB ausdrücklich widersprochen.
Meine Fragen nun:
- Was tun?
- Wirksam, oder unwirksam?