Beiträge von melamarc

    Vielen Dank für diese sehr hilfreichen und auch mir Laien gut verständlichen Tipps und Ratschläge.

    Es hat sich was getan im Haus . Leider nichts Gutes, denn jetzt hat sich die Lage so gedreht , dass es mir doch lieber wäre baldmöglichst umzuziehen .
    Als mein Mann heute von der Arbeit kam wurde er im Treppenhaus von dem Mieter angehalten , dem die Polizei die Wohnung stürmte , weil die Haschischwolken durchs Treppenhaus zogen.
    Er meinte das wird ein Nachspiel haben und dass sie ihm die "Fresse" einschlagen werden , wenn sie ihn allein auf der Straße sehen , weil wir ihm die Polizei geschickt haben . Angeblich schon mehrere Male , wie er brüllte . Er wisse das ganz genau, der Hausmeister hat ihm alles gesagt und gezeigt . In jedem zweiten Satz Meinte er: ich Hau dir aufs Maul , Wart arb , wenn ich dich sehe , oder die Anderen. (keine Ahnung, wer die Anderen sind).

    auf jeden fall war er sehr bedrohlich und machte mir echt Angst. Er war so aufbrausend, dass er meinte, dass er auch gleich schon rüber kommen könnte und ihm direkt den Kopf wegtreten kann.
    Ich mach mir echt Sorgen um meine Familie. Und das Hausmeister diese Leute noch mit Lügen gegen uns aufstachelt ist echt unfassbar .
    Was soll ich tun ???rein rechtlich kann ich jeder Zeit, aber aus finanzieller Sicht kann ich nicht schnell genug ausziehen, um ernsten Auseinandersetzungen aus dem weg zu gehen. Ein Umzug kostet aber schon ne Menge Geld . Auto, Sperrmüll , Nacharbeiten, Kaution für die Neue, Helfer oder Firma etc. etc. ..

    Tut mir leid, ich weis gerade nicht mehr weiter ist alles eben erst passiert, kann nichts tun , mir fällt keine Lösung ein .

    Ja, ausziehen werden wir ja irgendwann. Aber immoment geht das nicht, ich will auch ausziehen, wann ich das für richtig halte. vielleicht bleib ich auch wohnen und warte bis Die gehen. Aber bis dahin will ich keine Treppenhausreinigung in den Nebenkosten bezahlen bzw. will die Miete entsprechend kürzen. Das diese Leute kein Anwalt zum schweigen bringt, ist mir klar. Aber den Dreck, den sie hinterlassen kann man definitiv beseitigen, dafür zahl ich ja auch Reinigung.
    Das der Reinigungsaufwand, durch die vom Vermieter ausgewählten Mietern, erheblich größer geworden ist, dafür kann ich ja nichts.

    Außerdem müsste das Abstellen des Lärms doch nicht mein Problem sein. Der Vermieter hat ja dafür zu Sorgen den Wohnraum vertragsgemäß zu halten. Wenn er das nicht schafft, sinkt aus meiner Sicht der Wert der Mietsache. Oder?

    Kurz und knapp, was ist das beste, was man mir raten kann?
    Ich will bzw. muss hier wohnen bleiben.

    Die Kündigung des Vermieters ist doch unwirkasam?
    es fehlt die Belehrung über das Widerrufsrecht, er gibt keine Gründe an und die eigentliche Aussprache seiner Kündigung befindet sich im letzten Abschnitts der Stellungnahme auf mein Mängelschreiben. Ich hätte es beinahe selbst überlesen.
    Das geht doch so nicht??

    Was hat es auf sich mit dem §545 , auf den er sich bezieht?
    Ist die Kündigung mit diesem Zusatz immer noch genau so unwirksam?

    Ein Anwalt, dem ich heute am Telefon eine kleine "Beratung" abluchste meinte, ich solle abwarten und nichts tun, wenn was von ihm kommt, soll ich ihn höflich darauf aufmerksam machen, dass ich nie eine wirksame Kündigung bekommen habe und somit weiterhin ein unbefristetes Mietverhältnis besteht.

    Was meinst du ?
    Ich bin für jeden guten Tipp dankbar.

    lg Melanie

    Sorry, man kann ja mal fragen, oder nicht?

    könnte ja sein, dass jemand so etwas weiß, auch in einem Mietrechtsforum. Immerhin bekommt man ja im Supermarkt an der Wursttheke auch Käse ;)

    Deinen Verweis zu RTL muss ich wohl leider zähneknirchend und beschämt hinnehmen, denn mit nichts Anderem sind die momentanen Zustände in unserem Haus zu vergleichen.
    Habe heute einen Tipp bekommen, dass ich auch eine Rechtsschutzversicherung ohne Wartezeit gegen Gebühr, oder Zahlung der Prämie für die 3 Monate, die eigentlich Wartezeit wären, abschliessen kann. Wenn sich diese Möglichkeit bewahrheiten sollte, werde ich das tun.

    Danke für die erste schnelle Antwort. Werde mich nächste Woche mit dem Mieterschutz in Verbindung setzen.
    Habe viele Bilder vom dreckigen Treppenhaus, vom zugemüllten Hinterhof und mehrere Tonaufnahmen von lautstarken Streitereien und Randalen.
    Kann leider nicht auf die schnelle ausziehen, da ich für einen Umzug Urlaub brauche, den ich so kurzfristig nicht organisiert bekomme.

    Dennoch hab ich eine weitere Frage.
    Es geht um einen bestimmten Fall, eine bestimmte Situation.
    kurz zusammengefasst spielte es sich folgendermaßen ab:

    Als ich abends von der Arbeit nach Hause kam, stand das Treppenhaus unter Qualm und ein beissender Cannabis Geruch lag in der Luft. Ich rede nicht von einer Brise, der ich noch relativ tolerant gegenüber gestanden hätte, sondern ein penetranter duftender, in den Augen brennender Qualm, der im Treppenhaus stand.
    Ich muss dazu sagen, dass mein Lebensgefährte Kraftfahrer ist und solche Stoffe im Organismus nicht gerade Vorteilhaft sind bei den vorgeschriebenen, medizinischen Tauglichkeitsprüfungen.
    Außerdem ist das Zimmer meiner Tochter direkt neben der Haustür und der Geruch kam bis in unsere Wohnung.

    Ich rief daraufhin um 20:30 den Hausmeister auf dem Handy an und habe ihm gesagt, dass er dagegen was tun solle. Als Antwort bekam ich, dass er um 17:00 keine Bürozeit mehr hat und wenn ich mich gestört fühle solle ich mich doch dort beschweren, denn ich fühle mich ja gestört und nicht er.

    Kurz zur Anmerkung, Da unser Stadtteil klein ist, wir schon immer hier wohnen und man die Leute kennt, wusste ich mit welcher Sorte Mensch ich dort konfrontiert gewesen wäre.
    Es waren 5 Männer zwischen 19 und 30, 2 Mädels und ein Stafford-Terrier. Die Männer sind alle samt einschlägig vorbestraft(Körperverletzung,Diebstahl/Einbruch,BTM-Verstösse). Und da soll ich persönlich vorsprechen? Ist klar!

    Ich beschwerte mich umgehend beim Vermieter, der die Situation aber runterspielte.
    10 min. später auf einmal Krach im Hausgang, ein Mannschaftswagen der Polizei rückte an, den Geruch genau geortet und bestimmt, verschafften sie sich Zugang zur Wohnung und lösten den "Coffeeshop" auf.
    Es stellte sich heraus , dass der Hausmeister die Polizei verständigt hat. Soweit so gut , dachte ich.
    2 Tage später wird mein Lebensgefährte im Treppenhaus von besagtem Mieter angepöbelt und bedroht. Er hätte noch ein Hühnchen mit ihm zu rupfen, dass hätte er nicht umsonst gemacht.
    Als er fragte, was los wäre pöbelte er rum und meinte : Andern Leuten die Bullen auf den Hals hetzen...... wart ab!!!

    Nach dieser Aktion wieder beim Hausmeister angerufen.
    Es stellte sich heraus, dass er den betreffenden Personen brühwarm auf die Nase gesetzt hat, wer sich beschwert hat und er denen erzählt hat, dass wir die Polizei gerufen haben.
    Meine Reaktion:.......... SPRACHLOSIGKEIT,FASSUNGSLOSIGKEIT!

    sofort beim Vermieter angerufen und beschwert, dass wir in unserer Gesundheit bedroht wurden.
    Tipp des Vermieters: Man kann das der Polizei ja mitteilen, aber so lange nichts passiert ist, wär doch alles OK.

    meine Frage

    Ist so ein verhalten strafrechtlich legitim

    Hallo liebe Community, bin neu hier und brauche unbedingt einen erfahrenen Rat.

    hier meine Frage.

    Mein Lebensgefährte, meine Tochter und ich wohnen in einem Mehrfamilienhaus. Als vor einem Jahr der Eigentümer wechselte, ging es stetig bergab. Es wohnen sonderbare Leute im Haus, es gibt oft Streit, es kommt oft die Polizei, es kommt zu häuslicher Gewalt in Nachbarwohnungen, im Treppenhaus riecht es manchmal nach Joint, es ist dreckig, Eingangstür steht oft offen. usw... Vermieter und Hausmeister wissen bescheid, aber es ändert sich nichts. Im Gegenteil das ganze wird verharmlost.

    Da unsere Tochter erst 5 Jahre alt ist und das so nicht weiter gehen kann, haben wir einen Brief geschrieben, in dem wir schriftlich auf die Mängel aufmerksam machen und ggf weitere Schritte in Erwägung ziehen, da der Wert der Mietsache dadurch gemindert ist.

    5 Tage darauf kam ein Schreiben des Vermieters. Darin enthalten, eine Stellungnahme des Hausmeisters und der Reinigungskraft, sowie ein Schreiben des Vermieters selbst, in dem er Bezug auf unser Beschwerdeschreiben nimmt.
    Unsere Beanstandungen und Beschwerden darin werden vom Hausmeister und der Reinigungskraft teilweise komplett geleugnet. Weiterhin wird uns unterstellt, dass wir ähnliches Verhalten an den Tag legen wie die besagten Mieter und uns auch nicht besser verhalten. Dazu kommt , dass uns in dem Schreiben völlig haltlos Sachen unterstellt werden, die frei erfunden, frech erlogen sind.
    Wir trennen keinen Müll, unser Hund uriniert und kotet in das Treppenhaus, wir würden nachts den Hausmeister anrufen und wir hätten keinen anständigen Umgangston, sondern schreien und bedrohen andere Mieter und den Hausmeister.

    Im eigentlichen Schreiben des Vermieters, in dem er laut Betreff, auf unser Schreiben antwortet, bezieht er sich auf die Stellungnahmen, nach denen kein Mangel vorliegt. Er habe 2 Störenfrieden gekündigt, von denen einer nicht auszieht. Er würde, nach einer letzten Frist eine Räumungsklage einreichen.
    Wohlgemerkt, : Die Person ist bereits seit einem Jahr gekündigt.
    Weiterhin meint er, dass wir die Dinge, die sie bisher für uns und das Haus getan haben mit keinem Wort erwähnen und er alles in seiner Macht stehende bereits getan habe.

    In seinem letzten Abschnitt nimmt er Bezug auf die von uns erhobenen Bedenken, dass solche Umstände, mit Lärm, Gewalt und Drogengestank im Hausgang, bestimmt nicht gut für die Entwicklung unserer Tochter seien.

    Er schreibt, dass er an unserer Stelle in einem solchen Haus, in dem es unserer Familie so schlecht geht, unsere Tochter nachts oft Angst hat, und dass Benehmen der Mitbewohner die Entwicklung unseres Kindes stark gefährdet, er gar nicht wohnen würde.
    Und da ihm ja das Wohlbefinden unserer Familie so am Herzen liegt und er nicht verantwortlich sein möchte, dass unsere Tochter in einem schlechten Umfeld aufwächst, kündigt er hiermit das bestehende Mietverhältnis Form und Fristgerecht. Einer Fortsetzung des Mietverhältnisses wird nach §545BGB ausdrücklich widersprochen.

    Meine Fragen nun:
    - Was tun?
    - Wirksam, oder unwirksam?

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