Hallo,
meine Frau und ich haben vor vielen Jahren gemeinsam den Mietvertrag für unsere Wohnung unterschrieben. Vor ca 2 Jahren hat sie ein gutes Jobangebot bekommen und wir haben daraufhin die Rollen getauscht, d.h. sie arbeitet, ich bin Hausmann. Jetzt ist es zur Trennung gekommen, weil meine Frau nicht mehr mit mir zusammen sein will. Sie zieht nächste Woche aus.
Die jetzige Wohnung ist für mich und meinen Sohn, der bei mir bleibt, zu groß und auf Dauer nicht finanzierbar, denn ich selber werde nach dem Umzug zunächst von ALG2 leben müssen, bis ich wieder einen Job gefunden habe. Die ARGE sagt natürlich, sie können keine zwei Wohnung finanzieren, sondern immer nur die, in der ich gemeldet bin.
Ich selber kann aber zum 1.10. eine kleinere Wohnung bekommen, die sogar ganz in der Nähe ist, was für meinen Sohn, der bei mir verbleibt, bedeutet, dass er seinen Lebensmittelpunkt (Schule, Freunde, Vereine) behalten kann. Und das ist für mich zur Zeit das Wichtigste überhaupt und das Angebot will ich mir natürlich nicht entgehen lassen.
Meine Vermieterin ist auch bereit, mich früher als in 3 Monaten aus dem Mietvertrag zu entlassen, aber sie sagt, dass es zum 1.10. doch etwas knapp für sie werden könnte.
Meine Frau ist diejenige, die zuerst mit einem Auszug ankam. Ich sehe es so, daß ich prinzipiell das gleiche Recht wie sie habe, hier auszuziehen, wenn ich etwas passendes gefunden habe.
Wer müsste in einem solchen die Miete für die alte Wohnung weiter bezahlen, bis die Vermieterin die Wohnung wieder vermietet hat?
Oder gibt es ein Gesetz, das mich jetzt bis zur endgültigen Erfüllung des Mietvertrages an die jetzige Wohnung bindet und mir den Auszug verbietet?