Ein Angehöriger von mir hat einen Brief erhalten, in dem ohne konkrete Begründung zu einem sogenannten Mietergespräch eingeladen wird, beim Mieter persönlich zu Hause. Angeblich gehe es darum, die Mieter kennenzulernen und einen Einblick in die Wohnung zu bekommen; das Gespräch solle nur etwa 20 Minuten dauern.
Das Gebäude wurde vor etwa zwei Jahren von einem Immobilienunternehmen aufgekauft. Bereits damals gab es einen merkwürdigen Brief mit der Frage, ob Interesse bestehe, die Wohnung zu erwerben, obwohl es sich um Sozialwohnungen handelt.
Der Angehörige ist gesundheitlich stark eingeschränkt, insbesondere auch in der Kommunikation, vor allem altersbedingt und aus weiteren Gründen.
Da es sich lediglich um eine „Einladung“ handelt, wird er das Gespräch nicht wahrnehmen. Und möchte auch nicht, es sei es ist Jemand dabei der, da als Zeuge dabei ist.
Unklar ist, welchen Zweck ein solches Gespräch üblicherweise hat, da im Schreiben nichts Konkretes genannt wird. Als Absender bzw. Grußformel ist lediglich „[Straßenname] GmbH“ angegeben, ohne Unterschrift, was zusätzlich merkwürdig wirkt.
Der Angehörige bezieht Grundsicherung im Alter und hat große Angst, dass die Wohnungen verkauft werden könnten.
Insgesamt wirkt das Schreiben höchst ungewöhnlich.
Danke