Beschwerde der Nachbarn Lärmbelästigung

  • Guten Tag,

    ich wohne seit 1 Jahre in einem 1954 gebauten Mehrfamilienhaus mit 10 Parteien. Es ging bereits nach 1 Monate mit massiven Beschwerden der Nachbarn los, dass ich viel zu laut sei. Es wurde sich direkt bei der Vermieterin beschwert. Das Lärmprotokoll hat die Vermieterin mir zugesandt, mit der Bitte den Hausfrieden nicht zu stören und das von einer Abmahnung vorerst abgesehen wird.

    Nun ist es so, dass im Lärmprotokoll der Mieterin unter mir, wirklich jeder Pieps steht.

    06:00 Uhr steht auf und trampelt durch die Wohnung
    07:00 zieht die Rollos hoch
    09:00 Verlässt das Haus
    10:20 Kommt wieder nachhause
    16 Uhr Waschmaschine läuft
    18 Uhr wühlt in ihrer Wohnung rum, keine Ahnung was die da oben immer macht
    19 Uhr geht duschen

    Dann folgen Lügen wie

    22:30 Schlägt Türen
    23:15 Trampelt rum

    Das ganze geht über 12 Seiten

    Also alles nachweislich keine Ruhestörung. Und jeden Tag wird "Trampelt in ihrer Wohnung rum" aufgeschrieben, obwohl ich nur ganz normal durch die Wohnung gehe. Es liegt hier PVC in der ganzen Wohnung, bereits bei meinem Einzug. Ja, ich höre doch auch alles von den anderen Nachbarn, es ist wirklich das hellhörigste Haus das ich seit den 90er bewohnt habe. Und ich bin oft umgezogen.

    Ich fühle mich massiv durch meine Nachbarn belästigt und in meiner Nutzung meiner Wohnung eingeschränkt, da ich diese, ohne Bauschmerzen, dass sich wieder beschwert wird, nutzen kann.

    Dann wird das Lärmprotokoll auch noch mit massiven Lügen ausgeschmückt (Ich würde ständig Herrenbesuch haben), Obwohl nicht ein Mal einer hier war. Ich würde wohl krank im Kopf sein, weil ich so viel telefoniere etc pp.

    Nun wurde sich aktuell wieder beschwert, weil ich um 20 Uhr öfters eine Freundin zu Besuch hatte. Sie arbeitet bis 19 Uhr und außer Wochenende, wo ich meistens unterwegs bin, kann sie nur um 20 Uhr unter der Woche kommen um mich zu besuchen. Sie blieb bis max 23 Uhr und wir waren ganz normal leise.

    Sie würde das Treppenhaus hoch und runter stampfen, so dass die anderen Mieter sich massiv in ihrer Ruhe gestört fühlen.

    Meine Frage, kann mir da irgendwas passieren? Ich schreibe bereits aktuell immer auf, was ich so in der Wohnung mache. Zwischen 7-22 Uhr darf ich ja wohl saugen, wischen, telefonieren, duschen etc.

    Mir wurde übrigens von den Nachbarn schon versucht vorzuschreiben, wie oft ich das Treppenhaus am Tag benutzen darf, wie oft ich in den Briefkasten schauen darf und das witzigste überhaupt " Sie brauchen auch nicht immer das Licht im Treppenhaus einschalten, sie können auch ihre Handytaschenlampe nutzen, da es allgemeiner Strom wäre, den die mit zahlen" :D

    Vielen Dank

    Lg Simone

  • Ich fühle mich massiv durch meine Nachbarn belästigt und in meiner Nutzung meiner Wohnung eingeschränkt, da ich diese, ohne Bauschmerzen, dass sich wieder beschwert wird, nutzen kann.

    Nach allem, was du so schreibst, wird sich das nicht ändern. Das sind alle haltlose Vorwürfe, selbst Männerbesuch könntest du so viel und wann haben, wie du willst. Das ist nicht verboten genau wie alles andere, das du schreibst. Bloß- du kannst die Nachbarin nicht ändern, sie wird sich weiterhin beschweren, solche Lärmprotokolle an den Vermieter schicken. Entweder stehst du darüber und entziehst ihr den Spaß an der Sache, oder du musst früher oder später umziehen. Ich denke, sich gegen das Verhalten rechtlich zu wehren kostet mehr Nerven und Zeit als es die Sache wert ist.

  • Schweinchenfan

    Danke Dir. Wichtig ist mir nur, dass mir nichts passieren kann. Gegen eine Kündigung würde ich mich dann mit allen Mitteln wehren. Ich lebe einfach ganz normal weiter und lasse mich von denen nicht mehr stressen.

    Eine Abmahnung kann ich doch einfach ignorieren, da man sich dagegen eh nicht wehren kann oder?

    Soviel ich bis jetzt gelesen habe, einfach auf die Kündigung warten und dann dagegen klagen, ist das richtig?

    Achso, wichtig ist für mich auch zu wissen, wieviel Gewicht der "Zusammenschluss aller anderen Nachbarn" (außer ein Herr, der hört mich auch nie und ist auf meiner Seite) vor Gericht hat.

    Die Nachbarn sind übrigens bei der Vermieterin bereits bekannt, dass diese extrem übertreiben und sich gerne aufspielen.

    Was ich gelesen habe ist, dass die Nachbarn dann als "Zeuge" quasi null Wert haben. "Gefälligkeitszeugen, damit diese nicht das nächste Opfer sind"

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!