Hallo zusammen,
wir haben folgendes Problem: Wir sind eine vierköpfige Familie und leben seit gut vier Jahren in einer Mietwohnung. Diese soll nun verkauft werden. Nun stehen wir vor der Frage, ob wir diese selber kaufen sollen, was wir aber nur aus der Not heraus machen würden, weil wir eigentlich zur Miete wohnen bleiben wollen. Ein Kauf ist natürlich mit erheblicher Kostensteigerung verbunden. Der Vermieter sagte schon, dass er an jemanden mit Eigenbedarf verkaufen wird, weil sich das finanziell mehr lohnt für ihn. Das heißt, dass wenn wir die Wohnung nicht selber kaufen, wir irgendwann eine Eigenbedarfskündigung bekommen werden.
Nun ist es hier so, dass der Wohnungsmarkt extrem angespannt ist. Wir gucken uns natürlich schon länger um, aber eine bezahlbare 4-Zimmer-Wohnung, selbst 3-Zimmer-Wohnung ist kaum zu finden. Wir sind allerdings auch sehr eingeschränkt, was das Suchumfeld angeht. Wir wohnen zentral, was für mich wichtig ist, da ich nicht mobil bin (wir haben nur ein Auto und das braucht mein Mann, um zur Arbeit zu kommen, ich fahre mit der Bahn). Unsere Kinder (7 und 11) gehen in Schulen in direkter Umgebung. Hinzu kommt, dass beide Kinder gesundheitlich eingeschränkt sind und beide einen Behinderungsgrad haben. Zählt so etwas zu einem Härtefall? Aber letztendlich wird uns das auch nicht helfen, sondern nur mehr Zeit bringen. Also bleibt uns wahrscheinlich nur selber kaufen oder halt hoffen, dass wir doch was passendes finden. Wie seht ihr das?