Oft habe ich mir darüber Gedanken gemacht, daß die Mietervereine so Machtvoll erscheinen. Im Grunde sind sie doch keine wirklichen Eigentümer der Mietobjekte, aber benehmen sich so. Wohnungen, die nur gegen Wohnberechtigungsscheine zu vermieten sind, werden an Leute vermietet, die diese nicht haben. So suchen sich die Mietervereine sich ihre neuen Mieter selber aus. Ich würde mir wünschen, daß es gerechter wäre und sich niemand benachteiligt fühlen sollte, wegen z.B. Nationalität, Familiengröße, Jobstatus und ähnliches. Eine Möglichkeit wäre es nach Mitgliedernummer eine Wohnung zugeteilt zu bekommen. Nur müßte dies eine Politischer Beschluß sein. Nur habe ich keine Ahnung, wie ich mit meiner Idee weiter komme und hoffe auf Tipps und Anregung.
Recht auf Wohnung durch Genossensschaftsanteile
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Hariri -
27. August 2023 um 11:52 -
Erledigt
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- Offizieller Beitrag
Hallo!
Information zu Begriffen und Klarstellung, bevor hier Missverständnisse
entstehen.
So suchen sich die Mietervereine sich ihre neuen Mieter selber aus.
Nein, das ist nicht richtig! Mietervereine vermieten keine Wohnungen:
Alles anzeigenIn nahezu jeder großen deutschen Stadt gibt es einen Mieterverein;
in kleineren Orten wird meist zumindest ein Beratungsdienst angeboten.
Fast alle örtlichen Mietervereine sind im Dachverband, dem
Deutschen Mieterbund, organisiert, der bei Gesetzesvorhaben bzw. -änderungen einen gewissen politischen Einfluss ausübt.
Aufgabe der Mietervereine
Vereinsmitglieder, die den Jahresbeitrag entrichten, können bei denMietervereinen um eine mietrechtliche Beratung nachsuchen, die bis
auf Gebühren für Porto o. A. kostenlos ist.
Auch bei Auseinandersetzungen mit ihrem Vermieter oder bei Streitigkeitenmit der örtlichen Behörde wegen Ansprüchen nach dem Wohngeldgesetz
erhalten sie juristische Hilfe.
Wer will, kann über den Mieterverein relativ preisgünstig eine Mietrechtsschutzversicherung abschließen. ...........................Dachverband Deutscher Mieterbund
nur gegen Wohnberechtigungsscheine zu vermieten sind
Das Prozedere für den Wohnberechtigungsschein:
Alles anzeigenMit dem Wohnberechtigungsschein kann der Mieter nachweisen,
dass er Anspruch auf eine mit öffentlichen Mitteln geförderte
Wohnung hat. Umgangssprachlich wird auch häufig § 8 Schein
dazu gesagt. Der Wohnberechtigungsschein basiert auf dem Wohnungsbindungsgesetz (§ 5 WoBindG) und dem
Wohnraumförderungsgesetz (§ 27 Abs. 3 bis 5 WoFG). Über einen Wohnberechtigungsschein haben alle ordnungsgemäß in
Deutschland lebenden Personen Anspruch und Zugang zu einer
im Verhältnis zu anderen Wohnungen günstigeren Sozialwohnung.
Inhaltsverzeichnis
Informationen zu Genossenschaftsgesetz:
Genossenschaftsgesetz - Dejure.org
Weitere Information zu Genossenschaft - Satzung und Genossenschaftsanteil:
Genossenschaft - Satzung und Genossenschaftsanteil - Baugenossenschaft.info Lexikon
Gruß
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Entschuldige bitte die Verwechslung der Begriffe. Ich meinte die Wohnungsbaugenossenschaften , nicht Mietervereine. Ich hoffe, wir kommen jetzt auf ein gemeinsames Verständnis.
Mit dem Wohnberechtigungsschein kann der Mieter nachweisen,
dass er Anspruch auf eine mit öffentlichen Mitteln geförderte
Wohnung hat. Umgangssprachlich wird auch häufig § 8 Schein
dazu gesagt. Der Wohnberechtigungsschein basiert auf dem Wohnungsbindungsgesetz (§ 5 WoBindG) und dem
Wohnraumförderungsgesetz (§ 27 Abs. 3 bis 5 WoFG).
Diese Regelung klingt wunderbar, aber wird nicht dementsprechend umgesetzt. Ich sehe es immer wieder in der "Genossenschaftsabteilung", wo ich selber wohne. Nachdem ich die Hausveraltung darauf aufmerksam gemacht habe, habe ich das Gefühl, daß sie mir keine andere Wohnung mehr anbieten. Selber hätte ich vor 20 Jahren kaum ohne einen gewissen Druck eine Wohnung im neu sanierten Wohnblock mit Wohngerechtigkeitsschein bekommen. Immerhin waren wir 6 Leute, was man auch sein mußte um einen Wohnberechtigungsschein für eine Wohnung dieser Größe zu bekommen. In einer ähnlichen Wohnung wohnten nur 2 Erwachsene. Damals noch zu einer leicht erhöhten Miete. Später wurden diese Mieten herabgestuft und kosteten das gleiche, wie die Wohnungen mit Wohnberechtigungsschein. Spätere Vermietungen erfolgten teilweise weiterhin ohne Wohnberechtigungsschein. Mein Eindruck dazu ist, das Kinder nicht erwünscht sind. Somit bekommen die Familien die Wohnungen nicht, sondern andere Mieter, die von der Hausverwaltung eher erwünscht sind. Als ich in der Wohnung einzog, dachten einige andere Mieter, die Abteilung mit etwa 64 Wohnungen, es wären Seniorenwohnungen. Deswegen habe ich mir darüber Gedanken gemacht, das Sozialwohnungen nach Mitgliedschaftslänge vermietet werden sollten. Hierfür wäre eine Mitgliedschaftsnummer wichtig, die auch öffentlich angegeben werden müßte. All das um zu verhindern, daß Wohnberechtigte nicht aussortiert werden zum Vorteil andere.
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