Hallo zusammen,
ich habe eine Frage zu folgendem Fall:
Ich habe am 31.3.2022 den Schlüssel zu meiner gekündigt Wohnung unter Zeugen bei meinem Vermieter eingeworfen. Kurz darauf folgte ein Protokoll mit etwaigen "Schäden".
Diese haben zum Teil sogar schon zu Beginn des Mietverhältnisses bestanden.
Auf dieses Schreiben mit Forderung habe ich nicht geantwortet auf anraten meines Anwalts. Daraufhin hat der Anwalt der Gegenseite nochmals aufgefordert die Forderung zu bezahlen. Darauf hat mein Anwalt am 27.06.22 alle Forderungen abgelehnt.
Es kamen etliche Forderungen der Gegenseite. Nun wurde am 14.1.2023 die Klage bei meiner Mutter unter Anschrift meiner Eltern eingeworfen. Hieraus ist erkennbar, dass am 17.11.2022 die Klage eingereicht wurde. Verjährungsfristende wäre Ende September. Wurde die Verjährungsfrist nun durch das Schreiben meines Anwalts gehemmt?
Mein Anwalt ist sehr zuversichtlich, dass die Klage abgelehnt wird irgendwie habe ich Sorge vor der Argumentation der Hemmung.
Was meint ihr?