Guten Tag.
Ich habe folgendes Problem:
Seit diesem Jahr schickt mir mein Vermieter, eine große Berliner Aktiengesellschaft, monatliche Verbrauchsmitteilungen zum Heizungsverbrauch, die meiner Ansicht nach fehlerhaft sind.
Über den Vermieter läuft die Heizung, ich habe noch einen separaten Gasvertrag für den Gasherd und das Warmwasser sowie einen Stromvertrag.
Meine Heizungen sind seit März durchgängig auf 0. Demzufolge dürfte ich eigentlich überhaupt keinen Heizungsverbrauch haben. In den monatlichen Verbrauchsmitteilungen steht jedoch jeden Monat mit Ausnahme von Juli und August, dass mein Verbrauch deutlich überdurchschnittlich ist, teilweise 135 % über dem Durchschnitt.
Das kann so nicht stimmen, wenn die Heizungen aus sind. Zudem bin ich ein sehr sparsamer Mensch. Bei meinem eigenen Gasvertrag zahle ich nach zahlreichen Preiserhöhungen dieses Jahr noch immer nur monatliche Abschläge von nur ca. 20 €, ebenso beim Strom. Anfang des Jahres zahlte ich noch 14 € als monatlichen Gasabschlag bei meinem eigenen Vertrag und hatte dennoch jedes Jahr ein kleines Guthaben, Auch bei der Betriebskostenabrechnung hatte ich immer nur Guthaben. Diesen Sommer war es ein Guthaben von über einer Monatswarmmiete.
Ich habe den Vermieter nun seit März 2022 mehrmals darauf hingewiesen, dass der Verbrauch fehlerhaft berechnet ist und so nicht stimmen kann. Zudem habe ich ihn aufgefordert, die Messeinrichtung auf Fehlerhaftigkeit zu überprüfen bzw. den Netzbetreiber dazu aufzufordern. Als Rückmeldung bekam ich nur, dass mein Verbrauch schon immer deutlich überdurchschnittlich gewesen sei und die monatliche Verbrauchsmitteilung ja keine Betriebskostenabrechnung darstellt, so dass kein Handlungsbedarf bestehe.
Mein Verbrauch kann gar nicht schon immer deutlich überdurchschnittlich gewesen sein, denn ich war schon vor der Energiekrise sehr sparsam. Schon immer. Die fehlerhafte, überhöhte Betriebskostenabrechnung wird zudem auf Basis der jetzt fehlerhaft berechneten monatlichen Verbrauchszahlen erstellt und ich bin nicht gewillt, Gas zu bezahlen, das ich nie verbraucht habe. Daher wäre ich dankbar für einen Rat, wie ich nun vorgehen kann, um nicht demnächst eine überhöhte Betriebskostenabrechnung zahlen zu müssen.