Hallo,
vor ca. einem halben Jahr ist an einer Wand von mir Salz ausgetreten, was auf erhöhte Feuchtigkeit hingewiesen hat, was Messgeräte dann bestätigt haben. Nach diversen Versuchen die Ursache für die Feuchtigkeit zu finden, wurde erstmal angesagt, dass es wohl Restfeuchte ist und kein Rohrbruch vorliegt. Laut einer Fachfirma für Feuchtigkeitsschäden hat der Eigentümer wohl beim Material für die Wand gespart. Außerdem wurde die Sanierung nicht fachgerecht durchgeführt. Es wurde beschlossen, die betroffenen Stellen aufschlagen zu lassen, das auch mehrere Wochen gedauert hat. Vor einem Monat wurde ein Kondensations-/Bautrockner aufgestellt. Dieser wurde dann vor ein paar Tagen abgezogen.
Mein Messgerät zeigt, dass größtenteils alles trocken ist. Ein Messgerät vom Hausmeister zeigt an, dass alles noch recht feucht ist. Auf meinen Vorschlag, die Fachfirma mal professionell messen zu lassen, wurde nicht eingegangen. Nun wurde mir angesagt, dass die Wand weiterhin offen bleiben soll und die Stellen OHNE Trockner trocknen sollen (weil der wohl zu teuer für den Vermieter ist zzgl. Stromkosten). Ich soll jetzt nochmal einen Monat warten. Dann würde man die Wand zumachen.
Kurz gesagt:
Der Schaden besteht seit ca einem halben Jahr
Ich habe seit ca 2 Monaten eine Baustelle in meinem Schlafzimmer
Keiner weiß so richtig, ob noch Feuchtigkeit vorhanden ist
Es herrscht eine erhöhte Staubkonzentration im Schlafzimmer und ein Rußgeruch ist vorhanden, da die Wand an einem ehemaligen Kamin war.
Ich kann das Fenster nicht über Nacht offen lassen, da die Wohnung im EG ist.
Mein Ziel ist es letztendlich, dass die Wand zugemacht wird. Wenn denn noch getrocknet werden soll, dann bitte mit dem Trockner damit es deutlich schneller geht.
Ist dies eine legitime Herangehensweise vom Vermieter?