Heizkostenabrechnung

  • Hallo zusammen,

    ich hätte eine Frage zu unserer Heizkostenabrechnung von 2010, weil mir diese komisch vorkommt.

    Wir wohnen in einer Wohneinheit (33 Wohnungen) und werden von der Gemeinde mit Fernwärme beliefert. Die Heizleistung an den Heizungen wird mit normalen Verdunstern gemessen.

    Hier nun die Zahlen im Vergleich 2009 und 2010:

    2009

    Wärmelieferung gesamt: 91,39 MWh
    Summe Wärmekosten: 8754,07 €
    Verbrauchsabrechnung: 1115,64 €
    Heizungsverbrauch gesamt: 1966,20 Stricheinheiten
    Warmwasserverbrauch: 405,42 Kubikmeter

    2010

    Wärmelieferung gesamt: 122,15 MWh
    Summe Wärmekosten: 8245,26 €
    Verbrauchsabrechnung: 1148,18 €
    Heizungsverbrauch gesamt: 1213,00 Stricheinheiten
    Warmwasserverbrauch: 309,17 Kubikmeter

    Meine Frage ist jetzt:
    Kann es sein, dass unsere Wohneinheit im Jahr 2010 insgeamt 38% weniger geheizt hat (1213,00 statt 1966,20 Stricheinheiten) und 24% weniger Warmwasser verbaucht hat (309,17 statt 405,42 Kubikmeter) als im Vorjahr, gleichzeitig aber der Gesamtenergieverbrauch um 34% gestiegen ist (von 91,39 MWh auf 122,15 MWh)?

    Die Konsequenz davon ist, dass nach der Aufschlüsselung bei der Heizung die Verbrauchskosten pro Stricheinheit mehr als doppelt so hoch sind wie im Vorjahr (3,93 € im Vergeleich zu 1,82 € im Jahr 2009) und das, obwohl die Kosten für die Wärmelieferung gesunken sind (von 96,74 € auf 67,50 pro MWh). Kann das sein?

    Unsere Hausverwaltung begründet das mit der Ungenauigkeit bei der Verdunstungsmessung und unterschiedlichen Heizperioden sowie dem Auszug von 3 Familien, die viel geheizt haben. Aber lässt sich dadurch eine derart hohe Abweichung erklären?

    Vielen Dank für eure Antworten!

    O-Saft

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