Ich wohne zur Miete in einem 4-stöckigen Haus mit Läden im Erdgeschoß. Insgesamt sind es 43 Einheiten, davon 11 gewerblich. Der Ablese- bzw. Abrechnungszeitraum ist jeweils der 1.2. bis 31.1. Die Ablesung und Abrechnung der Wärmekosten macht Minol
Auf der letzten Abrechnung für den 1.2.2019 - 31.1.2020 (erstellt Ende 2020) hat sich meine Nachzahlung um €314,27 erhöht. Ein Teil geht auf eine zusätzliche Mülltonne zurück, aber der wesentliche Faktor sind die Wärmekosten. Beim genauen Durchsehen habe ich folgendes festgestellt:
- Die Kosten für Gas sind pro kWh um ca. 12% gestiegen
- Wegen des niedrigeren Verbrauchs sind aber die Kosten nahezu gleich geblieben
- Die Gesamtsumme aller Wärmekosten zur Verteilung sind um 3% gestiegen
- Die Verbrauchsermittlung der Vorverteilung liefert für Heizung Wohnungen in der letzten Abrechnung 222.100 kWh, im Zeitraum davor lediglich 81300 (also ein Drittel)
- Zähler wurden meines Wissens nicht getauscht, die Gerätenummern sind identisch
- Die Summe der Heizung in meiner Wohnung (Zähler) ist sogar von 4.768,71 auf 3.897,13 gesunken (-18%)
- Der 3-fache Wert bei der Vorverteilung führt aber zu einem 50% höheren Preis pro Einheit
- Damit steigen die Heizkosten von €308,20 auf €377,64 (+23%)
- beim Warmwasser hat sich der Verbrauch erhöht, aber auch die Kosten pro Einheit um 12%, obwohl ja die Gesamtkosten nur um 3% gestiegen sind
Ich kann mir den 3 mal so hohen Verbrauch laut Vorverteilung nicht erklären. Es gab in den 2 Jahren keine signifikanten Veränderungen, die gewerblichen Mieter sind immer noch die selben, es gab keine Leerstände bei den Wohnungen oder Läden.
Meine Frage ist: kann so etwas sein oder deutet das mit hoher Wahrscheinlichkeit auf einen Fehler hin?
Ich habe die Abrechnungen hochgeladen, bei Bedarf habe ich alle zurück bis 2018.