Hi liebe Leute,
ich bin zum ersten Mal in solch einem Forum aber scheinbar haben wir das alle mal - Probleme mit dem Vermieter verzweifelt nach Hilfe suchend.
Folgende Situation:
Aus unterschiedlichen Gründen (die hier keine Rolle spielen, versprochen) kam ich vor wenigen Monaten auf die Idee, in meinem Schlafzimmer einen Schimmteltest zu machen. Ich schaute im Internet nach und bemerkte, dass man beinahe überall solche Tests kaufen kann. Wenn sie gut sein sollen ab 80 EUR aufwärts. Wenn man dann die Proben hat, müsste man diese zur Auswertung am besten in ein Labor schicken, was ebenfalls wieder gut Geld kostet.
Daher kam ich auf die Idee, erstmal vorsichtig (ja, vorsichtig) bei meinem Vermieter - einer Genossenschaft in Berlin - anzufragen, was ich via Mail dann auch tat.
Ich bekam keine Rückmail o.Ä. sondern ein einseitiges Schreiben zur Mängelbeseitigung, wo dann die Kontaktdaten einer Firma (Subunternehmen) drauf standen, die ich doch bitte dafür kontaktieren sollte. Das war so auch ok, denn so macht mein Vermieter das immer (erst letztes Jahr, als ich dadurch einen neuen Heizkörper bekam).
Der Mann, der dann hier mit seinem Messgerät alles checkte und Daten (Luftfeuchtigkeit usw) aufnahm sowie Fotos machte, sagte dann auch "Ja, das sollte man dem Vermieter überlassen". Das Ergebnis war übrigens, dass ich KEINEN Schimmel im Schlafzimmer hatte (immerhin).
Nun bekam ich ein Schreiben meines Vermieters.. eine FORDERUNG, wo ich aufgefordert werde, die Rechnung dieses Subunternehmens zu tragen.. über 440 EUR ! Das ist höher als eine Monatsmiete von mir ! Der Forderung lag dann auch eine Kopie der Auswertung und Rechnung des Subunternehmens bei, aber dennoch.
Das Problem ist - mein Vermieter hat mich im Vorfeld zu keinem Zeitpunkt informiert, dass ich die Rechnung tragen müsste (was ja vielleicht sogar normal ist, wenn solche Tests wie der bei mir negativ ausfallen) ... Man hatte mich nie darüber informiert und mir somit nie die Chance eingeräumt, den Test erst gar nicht zu machen! Denn hätte ich geahnt, dass ich dafür zahlen muss (vor allem bei dem Betrag) hätte ich es erst gar nicht in Auftrag gegeben!
Das ist nicht fair und ich möchte Widerspruch einlegen und wollte mich hier erkundigen, ob jemand eine Ahnung hat, wie dieser Widerspruch am besten auszusehen hat?
Ich danke euch vorab und hoffe auf regen Austausch. Viele Grüße!