Neue Betriebskosten führen zu hoher Nachzahlung

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    • Hohe Nachzahlung nach neuen Betriebskosten-Posten
    • Seit 6 Jahren wohne ich zur Miete in einem "Doppelhausblock" mit je 10 Mietwohnungen (Eigentumswohnung). Jetzt habe ich die Abrechnung für 2018 bekommen mit 400Euro Nachzahlung. Um das nachvollziehen zu können verglich ich die aktuelle Abrechnung mit älteren. Nun erklärt sich die Nachzahlung, da der Vermieter jetzt zum ersten Mal Grundsteuer und Wohngebäudeversicherung auf mich umgelegt hat. Meine Recherche hat schon ergeben, dass er das wohl darf, aber kann mein Anteil (1 Wohnung) wirklich 253Euro Grundsteuer und 249Euro pro Jahr Wohngebäudeversicherung sein?

      Soll ich den Vermieter um Einsicht in die Unterlagen bitten?

      Danke

  • Soll ich den Vermieter um Einsicht in die Unterlagen bitten?

    Ja unbedingt, dass sollte man immer machen, damit man den Widerspruch substantiiert darlegen kann.

  • aber kann mein Anteil (1 Wohnung) wirklich 253Euro Grundsteuer und 249Euro pro Jahr Wohngebäudeversicherung sein

    Das kommt auf die Größe deiner Wohnung an, die du leider nicht verraten hast. Laut Statistik des Deutschen Mieterbundes beträgt die Grundsteuer im bundesweiten Durchschnitt 18 Cent je m² im Monat und die Versicherung 17 Cent. Das bedeutet, deine Wohnung müsste ca. 120 m² haben, dann kommt es hin mit den Beträgen.

    Allerdings sind das wie gesagt nur Durchschnittswerte, es gibt regional große Schwankungen.

    Zuerst muss man sich erst mal die Abrechnung anschauen, ob der Betrag rechnerisch nachvollziehbar ist und ob es sonst Unregelmäßigkeiten gibt, die in der Abrechnung auffällig sind. Wenn dies soweit okay ist, kann man sich die Belege zeigen lassen.

    Ja und dann auch nochmal ein Blick in deinen Mietvertrag um sicher zu gehen, dass die Posten wirklich als umlagefähig vereinbart sind.

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