Hallo .
vor bummelig 6 Wochen haben wir eine neue Waschmaschine bekommen. Schon beim Anschluss der WM durch den Techniker , ist die Sicherung die für die Steckdose im Bad da ist raus geflogen. Die alte WM lief mehr als 3 Jahre an der Dose und es ist nie was passiert.
Naja der Techniker meinte , dass kann schon mal vorkommen beim einschalten der WM. Sicherung wieder rein und alles war Ok .... bis zum nächsten Tag. Die WM lief sich ums verrecken nicht einschalten, jedesmal ist die Sicherung raus geflogen. Nah gefühlten 20 versuchen blieb die Sicherung dann mal drin, und wir konnten waschen. Da dies natürlich kein Zustand ist, habe ich bei unsere Hausverwaltung angerufen und den Fall geschildert.
Am nächsten Morgen war dann ein Elektriker da. Ein Blick in den Sicherungskasten und ein Kopfschütteln ...Technik und Sicherungen noch aus den 60zigern....Das Haus ist Baujahr 1966 , wohl also noch die Originalsicherung.
Es wurde eine neue Sicherung eingebaut, und die alte überbrückt (Tot gelegt) . Nach einer Stunde war dann alles Ok und die neue Sicherung blieb drin. Soweit , so schön..... Dachte ich
Eine Woche später habe ich eine Rechnung von der Verwaltung in Höhe von 77,96€ bekommen, die ich doch bitte zahlen möchte, da wir ja laut Mietvertrag dazu verpflichtet sind kleinreparaturen bis zu 95€ selber zu zahlen. Dazu muss ich sagen, dass wir im Vorfeld auch schon defekte Lichtschalter und Steckdosen hatten, und da mussten wir keinen Cent bezahlen.
Nun habe ich mir den Mietvertrag mal genau durchgelesen, da steht nämlich was davon, dass man nur solche dinge bezahlen muss , die "Ständig" im Gebrauch des Mieter sind, wie z.B. Wasserhähne oder Fenstergriffe. Den Sicherungskasten hatte ich zu letzt vor 2 Jahren mal aufgemacht wo ich den Flur gestrichen hatte...
Frage an die Experten .... Zählt ein Sicherungstausch tatsächlich zu den Kleinstreparaturen ?
Gruß Kontio