Vom Vermieter habe ich nun nach seinem Mieterhöhungsversuch im April inzwischen 4 weitere Schreiben erhalten, in denen immer wieder "um Zustimmung gebeten wurde", obwohl von mir nachweisbar und einmalig schriftlich erklärt wurde, dass diese Zustimmung nicht erfolgen wird.
Das Schreiben der Mieterhöhung ist formal völlig korrekt, eine Klärung kann nur noch inhaltlich vor Gericht erfolgen. Diese Frist läuft im September ab.
Meine Frage:
Ist ein solches Verhalten des Vermieters üblich, d.h. es ist jetzt schon klar absehbar, dass es wohl vor Gericht gehen wird oder ist ein solches Verhalten/Vorgehen eher so zu sehen, dass es tendenziell nicht zu einem Gerichtsprozess kommen wird und er in diesen vielen Schreiben versucht den Mieter einzuschüchtern, da er seine Chancen über das Gericht eher nicht optimal einschätzt?
Als Generalvermieter mit mehreren hundert Wohnungen dürfte er selber am ehesten wissen, wie ein Gericht im konkreten Fall entscheidet bzw. er dürfte umfangreiche Gerichtserfahrung haben.