Also es war eigentlich unschön, telefonischer Anruf abends um 19.30 Uhr das ich aus der mir geliebten Wohnung ausziehen müsse, da der Enkel, der beim Vermieter von Montags bis Freitags wohnt und Sa/So bei seinen behinderten Eltern (gehörlos) wohnt, welches meine Nachbarn Etage drunter sind, also die Eltern, die Wohnung bekommen soll.
Ich habe meine jetzige Wohnung nach den Kritieren ausgesucht, ist nicht weit von den Eltern weg (da meine Mutter aufgrund Krankheit Hilfe braucht), dann musste das Umfeld stimmen, für mich wie auch wenn mich jemand von der Arbeit besucht, und der Mietpreis natürlich. Mein jetziger Vermieter hat die Wohnung letztes Jahr gekauft, mein vorheriger Vermieter musste die Whg zwangsverkaufen
Naja dann sagte derVermieter am Telefon noch das er das Einschreiben nicht einfach so schicken wollte ohne mit mir zu sprechen vorher, das war am 28.02.. Gestern ein Anruf, das Einschreiben kam angeblich zu einer Namensvetterin, der Enkel würde es einwerfen bei mir. Ich gucke auf die Kündigung, Adresse korrekt, nur bei dem Nachnamen ein eher unwichtiger Buchstabe verkehrt. Aber die Post hat angekreuzt Empfänger nicht zu ermitteln. Wie kann das, wenn doch eine angebliche Namensvetterin den Brief zum Vermieter brachte und auch noch auf gemacht hat. Ein Einschreiben, aber das nur nebenbei. In der Kündigung selber steht, Datum 28.02. (erhalten hab ich den Brief erst gestern, 5.3.). Er kündigt ordentlich zum 31.08.2018 (ich wohne seit August 2013 dort, im Mietvertrag steht bis 5 Jahre = Monate Kündigungsfrist). Nur die Vorgehensweise ist scheisse. Er hat die Wohnung letztes Jahr gekauft, mein letzter Vermieter war pleite, er hat meinem alten Vermieter gesagt wie auch dem Makler ich könne dort wohnen bleiben. Was mich freute. Denn genau davor hatte ich Angst das der Enkel da einzieht. 3 Wohnungen wurden in meinem Haus frei, und alle 3 Möglichkeiten wurden mir genommen da er das erst jetzt sagte. Angeblich hat er sich nicht getraut da ich ihm so sympathisch war...
In meinem Ort ist es echt schwer gerade Wohnungen zu finden, ich habe Angst das ich bis 01.09. nicht das habe, was in etwa meinen Vorstellungen entspricht, heißt nah bei den Eltern aber auch das soziale Umfeld.
Welche Rechte habe ich, kann er mich vor die Tür setzen wenn ich bis dahin nichts habe? Ich habe aber immer pünktlich Miete usw bezahlt. Noch eine andere aber eher beiläufiger Frage ist, die Wohnung war vorletztes Jahr, also 2016 noch in der Zwangsverhaltung, dorthin ging dann auch die Miete samt Nebenkosten. Allerdings bekam ich nie eine Abrechnung. War mir aber auch egal, nach dem Stress. Sollte jetzt eine Nachforderung kommen, muss ich die ja nicht zahlen, da die Frist ablief, andererseits habe ich dann auch keinen Anspruch denke ich auf ein Guthaben oder? Aber in erster Linie geht es mir um die Frage, welche Rechte habe ich als Mieter, wenn ich bis dahin nichts habe.
Danke für mögliche Hilfestellungen usw...ich habe Angst und stresse mich derzeit selber sehr und setz mich unter Druck was zu finden