Hallo zusammen,
innerhalb eines Studentenwohnheims bin ich im September 2016 umgezogen. Seit diesem Zeitpunkt werden regelmäßig (mind. 1 mal Wöchentlich) sehr große Silberfischchen (über 1 cm Körperlänge, incl. Fühler um die 3 cm lang) gefunden. Teils in den sauberen Töpfen im Küchenschrank, aber überwiegend an den Wänden im Zimmer.
Meine Mitbewohner und einige Nachbarn haben das gleiche Problem, weshalb schon mehrfach die Wohnheimsverwaltung angeschrieben wurde. Dieser Schädlingsbefall wurde stets auf angebliche zu wenig Lüftung abgetan und es war die Rede davon, dass Silberfischchen ja sogar Nützlinge seien, da diese ja Schimmel fressen.
Thema Lüftung: Mein Zimmer wird mehrmals wöchentlich gelüftet, die Balkontür ist beim Kochen immer offen, nach dem Duschen wird die Badtür auch stets offen gehalten, da die verbaute Lüftung nichts taugt.
Erst nachdem ein Nachbar nach entdecktem Schimmelbefall mit einer Mietminderung drohte, wurde eine Schädlingsbekämpferin zu diesem geschickt. Dies wurde per "Mundpropaganda" innerhalb des Hauses kommuniziert und die Schädlingsbekämpferin kam auch zu anderen Wohnungen, wenn dort mündlich der Bedarf kund getan wurde.
Ebenfalls mündlich kam bei mir die Information an, dass man sich bei Bedarf an die Verwaltung wenden solle und diese dann erneut einen Schädlingsbekämpfer zum Gift auslegen schicken würden.
Also schrieb ich am 01.01.2018 eine Mail in Bezug auf meine erste Mail vom 22.08.2017 (schriftliche Mängelmeldungen sind vorausgegangen) an die Verwaltung mit dem Hinweis, dass hier bei uns auch der Bedarf besteht und ich bereits einige Mails geschrieben habe. Keine Antwort.
Nun habe ich am 14.01.2018 eine weitere Mail geschrieben mit dem Hinweis, wenn bis Ende dieser Woche (19.01.2018) keine Antwort käme, ich auf Kosten der Verwaltung selbst einen Schädlingsbekämpfer engagieren werde.
Inwiefern bin ich mit diesem Vorgehen auf rechtlich sicherem Gebiet? Wäre sogar eine Mietminderung auf Basis dieser Faktenlage möglich?
Vielen Dank für eure Antworten im Voraus!