Moin moin zusammen‚
ich hab' eine relative dringliche Angelegenheit und hoffe‚ dass ich hier vielleicht etwas Support und Argumente bzw. eine rechtliche Grundlage für Gespräche mit einem Vermieter bekommen kann.
Der Fall stellt sich so dar‚ dass ich gerne mit in die Wohnung meiner beiden Freunde einziehen würde. Die beiden haben jetzt zum März den Mietvertrag unterschrieben und sind gerade dabei einzuziehen. Ich würde gerne dazu kommen und für die beiden passt das auch super aufgrund der Kostenteilung. Abgesehen davon verstehen wir uns bestens.
Wir sind drei junge Leute (alle männlich) und ziemlich ruhig. In dem Haus Leben Familien und die Eltern des Vermieters.
Die Miete die die beiden momentan kalt bezahlen müssten liegt bei 827€. Nachdem wir auf die Idee gekommen sind‚ dass ich als Dritter dazu kommen könnte haben wir gestern den Vermieter gefragt‚ ob dies möglich wäre. Seine Verhandlungstaktik war es zunächst einfach "nein" zu sagen. Und dass er von vorneherein keine Studenten-Wg angedacht habe. Als wir dann hoch in die Wohnung gegangen sind‚ um sie uns anzusehen hat er es sich scheinbar anders überlegt. Mit den Worten "Es müsse sich für ihn lohnen" hat er uns einen Vorschlag gemacht. Wenn wir nun 1127€ zahlen würden dürfte ich mit einziehen.
Leider sind wir in der Situation in der wir quasi auf ihn angewiesen sind und uns das Verhältnis bzw. ich das der Jungs nicht kaputt machen will. Deswegen habe ich mich in der Diskussion zwar gegen den Betrag gewehrt aber mich nicht direkt dagegen entschieden.
Ich hab' ein wenig im Internet nachgelesen und habe gesehen‚ dass er eigentlich wenn wir aus Kostengründen zu dritt in die Wohnung ziehen wollen würden nicht "Nein" sagen dürfte. (Ich würde sowieso gerne erst zum 1. April einziehen)
So das nur‚ damit ihr die Situation kennt.
Meine eigentliche Frage ist wie viel Geld er berechtigterweise draufschlagen könnte. Abgesehen natürlich von den Nebenkosten‚ die sich erhöhen würden und dann selbstverständlich in dem Maße übernommen werden würden
Der Mietspiegel im Osnabrücker Stadtteil "Schinkel" in dem sich die Wohnung befindet liegt momentan bei 6‚10€.
Ich finde es nahezu dreist den Preis an der Personenanzahl festzumachen und dann so über den Mietspiegel hinauszuschießen. Gibt es eine rechtliche Begrenzung der Erhöhung?
Und wie setzt sich die Berechnung des Mietspiegels genau zusammen? Also welcher Teil der Miete da eine Rolle spielt.
Es tut mir Leid falls ich hier viele Fragen aufwerfe aber irgendwie nimmt es mich immer wieder emotional mit wie Leute mit jungen Menschen augenscheinlich auf diese Art und Weise Geschäfte machen wollen. Ich würde echt gerne in die Wohnung einziehen aber das Angebot erscheint mir nahezu diebisch.
Gruß an Alle