Hallo zusammen,
ich habe folgendes Problem und wäre für kurze Stellungnahmen sehr dankbar: Wir (meine Freundin und ich) haben eine Zusage für eine Wohnung in Berlin bekommen (5. Stock, Dachgeschoss, ca. 90qm). Diese wurde mit gut 1000€ Kaltmiete inseriert, die Nebenkostenkalkulation belief sich auf fast 400 €, was also zu einer zu zahlenden Warmmiete von 1400 € führt. Uns erscheint diese Kalkulation sehr hoch gegriffen, auch für eine Dachgeschoss-Wohnung. Ein Mitarbeiter des Mieterschutzbundes hat mir letztes Jahr gesagt, man solle mit 2,70€ pro qm kalkulieren, meiner Erfahrung nach war ich da bisher sogar immer drunter.
Für uns ist nun die Frage: Sollten wir den Vertrag einfach so unterzeichnen, auf die erste NK-Abrechnung warten und dann (notfalls mit Rechtsbeistand) eine Minderung durchsetzen? Oder kann die Höhe, aus welchen Gründen auch immer, vertretbar sein?
Wir müssen uns schnell entscheiden, ob wir die Wohnung nehmen und da ist die Frage von monatlich ca. 100 € mehr oder weniger Miete (auch wenn es dann erst im Nachhinein eine Erstattung und Korrektur gibt) schon ein zentraler Faktor. Ich fände es toll, wenn mir jemand bald eine Antwort geben könnnte.
Beste Grüße